
Das antike Kreta
- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Wissen
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Der Gründungsmythos unseres Kontinents ist unauflöslich mit der sagenumwobenen griechischen Insel Kreta verbunden: In Gestalt eines weißen Stiers entführt der verliebte Göttervater Zeus die phönizische Königstochter Europa über das Meer und setzt sie erst wieder an der Küste Kretas ab. Sie gebiert ihm drei Söhne – Minos, Rhadamanthys und Sarpedon –, die ihrerseits als bedeutende Gestalten der griechischen Mythologie auftreten. Vom Namen des Minos, der als König auf Kreta herrscht, leitet sich jener der minoischen Hochkultur ab (3000–1450 n. Chr.), deren reiches archäologisches Erbe noch heute auf Kreta zu bewundern ist. Die Paläste der Minoer werden schließlich von mykenischen Griechen eingenommen. Doch auch ihre Herrschaft versinkt gegen Ende des 2. Jt. n. Chr. in schriftloses Dunkel, ehe sich seit dem 8. Jh. n. Chr. eine neue Kultur in einer Vielzahl von Gemeinden mit differenzierter Gesellschaftsstruktur und bald auch einem entwickelten Rechtswesen herausbildet. Auch wenn die Vorherrschaft einzelner Städte auf Kreta in den folgenden Jahrhunderten mehrfach wechselt und schließlich die Insel unter den Römern – nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal – zum Objekt einer Fremdherrschaft wird, so bleibt sie doch stets ein bedeutender Faktor der antiken Welt. Kretas wechselvolle Ereignisgeschichte und seine kulturgeschichtliche Vielfalt läßt Angelos Chaniotis in diesem Buch wieder lebendig werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-406-50850-9
- ISBN-Online
- 978-3-406-67329-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Wissen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 130
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 9
- 1. «Ein Berg im Meer»: Die geographischen Grundlagen der Geschichte Kretas Kein Zugriff Seiten 9 - 17
- 2. Im Morgenlicht der Geschichte: Die minoische Hochkultur (ca. 3000–ca. 1450 v. Chr.) Kein Zugriff Seiten 17 - 35
- 3. Die Einwanderung der griechischen Stämme (ca. 1450–900 v. Chr.) Kein Zugriff Seiten 35 - 48
- 4. Brücke zwischen Orient und Hellas: Die kretische Renaissance (ca. 900–630 v. Chr.) Kein Zugriff Seiten 48 - 58
- 5. Die erstarrte Insel: Staat und Gesellschaft in Kreta zwischen Utopie und Wirklichkeit (ca. 630–300 v. Chr.) Kein Zugriff Seiten 58 - 78
- 6. Die Pirateninsel: Kreta in der hellenistischen Welt (ca. 300–67 v. Chr.) Kein Zugriff Seiten 78 - 100
- 7. Kreta in der römischen Welt (ca. 67 v. Chr.–ca. 640 n. Chr.) Kein Zugriff Seiten 100 - 123
- Ausgewählte Literatur Kein Zugriff Seiten 123 - 126
- Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 126 - 127
- Register Kein Zugriff Seiten 127 - 129
- Karten Kein Zugriff Seiten 129 - 130




