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Monographie Kein Zugriff

Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt

Das Christentum vor der religiösen Indifferenz
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Dass der Mensch "unheilbar religiös" sei oder irgendwann die Frage nach Gott stellen wird, gehörte lange zu den unhinterfragten Voraussetzungen von Theologie und Pastoral. Empirische Daten melden jedoch Zweifel an diesen Gewissheiten an. Wenn man zulässt, dass es auch anders sein könnte, verschieben sich nicht nur theologische Gedankengebäude, auch die Koordinaten der Seelsorge verändern sich von Grund auf. Dann geht es nicht mehr allein um eine Optimierung pastoraler Vollzüge bzw. Strukturen, sondern um das Gestalten einer fundamentalen Transformation. Das Buch analysiert die Herausforderungen für das Christentum inmitten der weit verbreiteten religiösen Indifferenzen und zeigt Perspektiven für ein zukünftiges Christentum unter radikal veränderten Vorzeichen auf. Ein anregendes Buch für alle pastoral Engagierten und theologisch Interessierten, nah am Puls der Zeit und mit dem Mut, out of the box zu denken.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-451-39569-7
ISBN-Online
978-3-451-83569-8
Verlag
Herder, Freiburg
Sprache
Deutsch
Seiten
191
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort: religiöse Indifferenzen als Hintergrund einer fundamentalen Transformation Kein Zugriff Seiten 9 - 13
  3. „Der lügt den Papst an?!“ – kurze biografische Wegmarken Kein Zugriff Seiten 14 - 17
  4. Eine Navigation durch den Band Kein Zugriff Seiten 18 - 20
    1. Optimierung und Transformation: Mindestens zwei Paradigmen im Widerstreit Kein Zugriff
    2. Gottesbezug und Religion als Fluchtpunkt des Transformationsparadigmas Kein Zugriff
    3. Religion ja, Kirche nein? Vom Ende einer optimistischen Annahme Kein Zugriff
    4. Charles Taylor: Glaube ist eine Möglichkeit unter vielen – und nicht die leichteste! Kein Zugriff
    5. Eine Option auf dem Vormarsch: Die „Säkulare Option“ als Apa-Theismus Kein Zugriff
    6. Indifferenz transformiert sich aktuell häufig in Religionsfeindlichkeit Kein Zugriff
    7. Aber Spiritualität boomt doch? Allerdings: Selbsttranszendierung heißt nicht Transzendenz-Bedürfnis Kein Zugriff
    8. Menschen suchen wenigstens nach Sinn, oder? Erste Begegnungen mit den „Nones“ Kein Zugriff
    9. Wenn die ‚großen Fragen‘ immer weniger gestellt werden Kein Zugriff
    10. Säkularität 2 versus Säkularität 3 Kein Zugriff
    11. Je weniger personal, desto weniger relevant: das driftende Gottesbild Kein Zugriff
    1. Die schmerzhafte Einsicht: Pastorale Qualität ist kein Garant für den ‚Erfolg‘ Kein Zugriff
    2. Pastoral nur vom „Sender“ her denken? Kein Zugriff
    3. Pastoral nach den Maßstäben der Babyboomer: die Generationenperspektive Kein Zugriff
    4. Die Dominanz der Oblaten Kein Zugriff
    5. Der Unterschied von „Somewheres“ und „Anywheres“ Kein Zugriff
    6. Die „neue Mittelklasse“ Kein Zugriff
    7. „Ich glaube an die Kirche?!“, oder: wie die nicht mehr gestellte Gottesfrage mit der Kirche beantwortet werden soll Kein Zugriff
    8. Das Communio-Dispositiv wird zur Problemlösungsformel Kein Zugriff
    9. Kirchliche Reformen und pastorale Optimierungen sind absolut notwendig, aber nicht hinreichend Kein Zugriff
    10. Das Dilemma: Weder Restauration noch Reform werden letztlich helfen Kein Zugriff
    11. Eine Quintessenz mit fundamentalen Konsequenzen: Die Säkularisierung ist Megatrend, aber kein Universaltrend Kein Zugriff
    1. Radikale Transformation, oder: „Ich habe eine Antwort auf eine Frage bekommen, die ich vorher gar nicht hatte!“ Kein Zugriff
    2. Die Botschaft ist zwar ‚gut‘, wird aber nicht mehr von allen gebraucht: die Grenzen des christlichen Universalismus Kein Zugriff
    3. In anderer Reihenfolge: Rechenschaft geben von der Hoffnung, die uns erfüllt Kein Zugriff
    4. Woher kommt eigentlich die Vorstellung, dass jeder Mensch Gott braucht? Kein Zugriff
    5. Ein Hauptproblem: „Leben in Fülle“ funktioniert ohne Gott Kein Zugriff
    6. Die neoliberale Eliminierung alles Negativen in der „Positivgesellschaft“ Kein Zugriff
    7. Freilassen: Den christlichen Universalismus neu denken Kein Zugriff
    1. Das Wiederentdecken des rettenden Außen Kein Zugriff
    2. Aufhören lernen Kein Zugriff
    3. Spiritualität der Transformation: der Karsamstag Kein Zugriff
    4. Souveränitätsgewinn durch Souveränitätsverzicht Kein Zugriff
    5. Von einer allgemeinen Bedürfnis- zur Diversitätsprämisse Kein Zugriff
    6. Ent-Netzungen ernst nehmen Kein Zugriff
    7. Neu(e) Fragen lernen Kein Zugriff
    8. Zwei Optionen: Realismus und Ana-Theismus Kein Zugriff
    9. Gott erahnen und erfahren, der sich inmitten des Säkularen ereignet Kein Zugriff
    10. Heilender Glaube? Kein Zugriff
    11. Die Frage nach dem wirksameren Gott Kein Zugriff
    12. Kenotisch und postkonstantinisch: Zwei Zeitansagen für die Kirche Kein Zugriff
    13. Die größte Versuchung: der kirchlich-klerikale Selbsterhaltungswille Kein Zugriff
    14. Wir werden eine Minderheit – die Suche von Kirchenbildern nach der ‚Entnetzung‘ Kein Zugriff
    15. Welche Minderheit wollen wir werden? Kreative Minderheit versus legalistischer Rückzugskatholizismus Kein Zugriff
    16. Postkonfessionell denken: Mehr ‚Christianity‘ als ‚Churchianity‘ wagen Kein Zugriff
    17. Diakonie und Ritual Kein Zugriff
    18. Eine Versuchung: ‚Unkraut‘ und ‚Weizen‘ hermetisch zu trennen Kein Zugriff
    19. Die narrative Grundstruktur wieder entdecken Kein Zugriff
    20. Narrationen als Angebote, erstpersönliche Erfahrungen im Glauben zu machen Kein Zugriff
    21. Spiritual Care Kein Zugriff
    22. Der Dienst der Versöhnung Kein Zugriff
    23. Im Namen der Menschlichkeit: Das Christentum als prophetisches Narrativ Kein Zugriff
    1. Wie Transformation und Optimierung einander zuordnen? Nichts Genaues weiß man nicht Kein Zugriff
    2. Nicht nur anders, sondern gar nicht mehr und dann erst ganz neu Kein Zugriff
    3. Ein kurzer Ausblick auf die deutsche Kirchenlandschaft: Was wohl Elisabeth Kübler-Ross sagen würde? Kein Zugriff
  5. Dank Kein Zugriff Seiten 180 - 180
    1. Vorwort: religiöse Indifferenzen als Hintergrund einer fundamentalen Transformation Kein Zugriff
    2. Eine Navigation durch den Band Kein Zugriff
    3. A Szenen und Analysen der Transformation Kein Zugriff
    4. B Pastoraltheologische Beobachtungen inmitten des Relevanzverlustes Kein Zugriff
    5. C Theologische Tiefenbohrungen: „Nur mal eben kurz die Welt retten“ Kein Zugriff
    6. D „Was mach ich mit mir, wenn die Welt nicht so ist, wie ich sie gerne hätte?“ (Ruth Cohn) Perspektiven eines Christentums in der Transformation Kein Zugriff
    7. E Zu guter Letzt Kein Zugriff

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