Erwachen aus dem Koma?
Eine literarische Bestimmung des heutigen Chinas- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Frankfurter Buchmesse von 2009 liegt einige Jahre zurück. Damals war China Gastland und hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Warum also heute ein Buch über die chinesische Gegenwartsliteratur schreiben? Die Antwort darauf fällt kurz aus: Weil 2009 viel zu wenig gesagt wurde. China ist ein Land der Widersprüche, und noch immer spielen Zensur, Verschweigen und Beschönigungen eine große Rolle. Wer das Land aber verstehen will, der tut gut daran, auch seine Literatur zu verstehen und die Bedingungen, unter denen sie heute existiert: Wie stark ist die offizielle Gängelung – gibt es Zensur, und wie funktioniert sie? Wie steht es um die Verlage – sind sie noch fest im Griff der Partei? Und wie funktioniert die Interaktion zwischen Autoren, Verlagen und Lesern? Anhand namhafter älterer und jüngerer Autoren aus der Volksrepublik unternimmt der Sinologe Thomas Zimmer erstmals den Versuch, die Spielräume von Literatur, Kunst und Kultur im Spannungsfeld staatlicher Kontrolle, Zwängen des Marktes und zunehmender internationaler Vernetzung im China der Gegenwart zu erörtern.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3911-3
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6659-1
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 510
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
- 1 Vorbemerkungen. Unterdrücktes Denken und behinderte Kreativität Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- 2 Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 20
- 3.1 Literarische Öffentlichkeit und Diskursräume Kein Zugriff
- 3.2.1 Ein Wort zur Theorie Kein Zugriff
- 3.3 Auswahl aus der Vielfalt der Gegenwart Kein Zugriff
- 4.1 Yan’ans Einfluss Kein Zugriff
- 4.2 Verbände Kein Zugriff
- 4.3 Zwang des Marktes und Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 4.4.1 Spielräume Kein Zugriff
- 4.4.2 Virtuelle Räume Kein Zugriff
- 4.5 Parolen und Schlagwörter Kein Zugriff
- 4.6 Literaturpreise Kein Zugriff
- 4.7 Ausblick Kein Zugriff
- 5.1 Wandel eines Mediums Kein Zugriff
- 5.2 Das Ringen um Innovation. Sprachplanung und Spielräume Kein Zugriff
- 5.3 Tendenzen des Wandels Kein Zugriff
- 6 Erwachen? Kein Zugriff Seiten 81 - 86
- 7.1 Leben und Werk Kein Zugriff
- 7.2 Reaktion. Lesernachfrage und Zensur Kein Zugriff
- 7.3.1 Sex und Freizügigkeit Kein Zugriff
- 7.3.2 Stadt und Land Kein Zugriff
- 7.3.3 Korruption Kein Zugriff
- 7.4 Idealwelt in Gefahr Kein Zugriff
- 7.5 Endzeit, literarisches Credo und Zweifel an der Kultur Kein Zugriff
- 7.6 In der Tradition der Erzählkunst Kein Zugriff
- 7.7 Fazit Kein Zugriff
- 8.1 Leben und Werk Kein Zugriff
- 8.2 Subversion Kein Zugriff
- 8.3 Literarisches Neuland. „Realismus“ und Han Shaogongs Wörterbuch in der Weltliteratur Kein Zugriff
- 8.4 Sprache und Welt Kein Zugriff
- 8.5 Han Shaogongs Ästhetik Kein Zugriff
- 8.6 Sprache und Zeit. Erinnerung und die Angst vor Verlusten Kein Zugriff
- 8.7 Zur Hinterfragung von Mythen Kein Zugriff
- 8.8 Fazit Kein Zugriff
- 9.1 Ein neues psychologisches Kleid für China. Can Xues Leben und Rolle in der chinesischen Gegenwartsliteratur Kein Zugriff
- 9.2 Radikale Innerlichkeit. Versuch zu Can Xues Poetik Kein Zugriff
- 9.3 Straße der fünf Gewürze als Dokument der Vielstimmigkeit Kein Zugriff
- 9.4 Eindeutig vieldeutig. Zur Lesbarkeit der Literatur Can Xues Kein Zugriff
- 9.5 Beziehungsroman – einmal anders Kein Zugriff
- 9.6 Jenseits der Exaltiertheit Kein Zugriff
- 9.7 Fazit Kein Zugriff
- 10.1 Leben und Werk Kein Zugriff
- 10.2 Exil und Selbstbefreiung Kein Zugriff
- 10.3 Das Buch der Bücher Kein Zugriff
- 10.4.1 Gao Xingjians „Poetik der Befreiung“ in Bibel Kein Zugriff
- 10.4.2 Trügerische Ankunft Kein Zugriff
- 10.5 Bibel als pathologisches Zeugnis Kein Zugriff
- 10.6 Körper, Gewalt, Geschlecht Kein Zugriff
- 10.7 Form und Sprache Kein Zugriff
- 10.8 Schwierige Rezeption Kein Zugriff
- 10.9 Fazit Kein Zugriff
- 11.1 Werk und Wandel Kein Zugriff
- 11.2 Von der Geschichte zum Sprechen Kein Zugriff
- 11.3 Zur Zwangsläufigkeit der Verbindung von Sprachlosigkeit und Redefluss. Ein Versuch Kein Zugriff
- 11.4 Fazit Kein Zugriff
- 12.1.1 Die Spielräume des literarischen Realismus in China Kein Zugriff
- 12.2 Leben und Werk Kein Zugriff
- 12.3 Ein „Tanz in Fesseln“. Geschichtsbild und Bauernwelt Kein Zugriff
- 12.4 Der Nobelkomplex und der Frosch im Brunnen Kein Zugriff
- 12.5 Die Rezeption von Mo Yans Werk in China mit besonderem Blick auf Sandelholzstrafe Kein Zugriff
- 12.6.1 Bühne und Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 12.6.2 Körperlichkeit Kein Zugriff
- 12.7 Gewalt und Gerechtigkeit Kein Zugriff
- 12.8 Geschichte und postkolonialer Diskurs Kein Zugriff
- 12.9 Die literarisch-künstlerische Umsetzung des Themas und die Schaffung einer neuen Ästhetik der Geschichtsschreibung Kein Zugriff
- 12.10 Fazit Kein Zugriff
- 13.1 Vorläufer Kein Zugriff
- 13.2 Literarische Neuerungen Kein Zugriff
- 13.3 Die Generation der „Post-80 er“ Kein Zugriff
- 13.4 Bildung statt Kunst Kein Zugriff
- 13.5 Neues Medium der Literatur – das Internet Kein Zugriff
- 13.6 Themen und Motive Kein Zugriff
- 13.7 Das Lob der Softheit – Guo Jingming Kein Zugriff
- 13.8 Zhang Yueran Kein Zugriff
- 13.9.1 Han Han als Blogger Kein Zugriff
- 13.9.2 Wurzellos und außerhalb des Establishments Kein Zugriff
- 13.9.3 Desillusion Kein Zugriff
- 13.9.4 Weg in die Ungewissheit. Der Roman 1988 – Ich möchte mit dieser Welt reden Kein Zugriff
- 13.10 Fazit Kein Zugriff
- 14.1 Spielräume des Horrors. Definitorische Vorüberlegungen Kein Zugriff
- 14.2 Horrorliteratur in China Kein Zugriff
- 14.3 Leben und Werk Kein Zugriff
- 14.4 Vorhölle Kein Zugriff
- 14.5 Haupthölle Kein Zugriff
- 14.6 Fazit Kein Zugriff
- 15.1 Vergangenheit, Gedächtnis und Erinnerung Kein Zugriff
- 15.2 Räume für historische Erinnerung in China Kein Zugriff
- 15.3.1 Anweisungen zum Umgang mit der Kulturrevolution Kein Zugriff
- 15.3.2 Auf der Suche nach einer neuen Form des Umgangs mit Geschichte Kein Zugriff
- 15.3.3 Die Möglichkeiten einer neuen Kunst Kein Zugriff
- 15.4 Maos Frühstück. Zu den Fehlern der Führer und dem Leiden der Geführten in den 1950 er-Jahren Kein Zugriff
- 15.5 Was nicht erinnert wird, verschwindet … Forschungen und Berichte aus der jüngeren Vergangenheit über die Hungerkatastrophe Kein Zugriff
- 15.6 Hunger, Lager und Verfolgung in den Fünfzigerjahren und später. Literarische Konstruktionen von Erinnerungsräumen Kein Zugriff
- 15.7.1 Der „Tanz im eisernen Käfig“. Yan Liankes Poetik des beschränkten Raums Kein Zugriff
- 15.7.2 Yan Liankes Werke nach dem Jahr 2000 Kein Zugriff
- 15.8„Ein mörderisches Verbrechen, bei dem sich Täter die Hände nicht mit Blut befleckten“. Yan Liankes Roman Vier Bücher Kein Zugriff
- 15.9 Fazit. Anstatt eines Nachworts Kein Zugriff
- 16 Originalwerke, Essays und Übersetzungen Kein Zugriff Seiten 459 - 468
- 17 Sachbücher und Aufsätze Kein Zugriff Seiten 469 - 494
- 18 Artikel und Interviewtexte Kein Zugriff Seiten 495 - 502
- 19 Glossar, Namen, Zeichen Kein Zugriff Seiten 503 - 510





