
Ungesehen
Weibliche Migration in die Bundesrepublik 1960 bis 1990- Autor:innen:
- Reihe:
- Stadt - Zeit – Geschichte, Band 9
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Der Blick auf weibliche Migration eröffnet am Beispiel Wolfsburgs neue Perspektiven auf die deutsche Migrationsgeschichte und hinterfragt bestehende Narrative. Migration ist vielfältiger und weiblicher, als oft behauptet wird. Thaisa Cäsar untersucht in dieser Studie die Lebensgeschichten von Migrantinnen, die während der 1960er bis 1980er Jahre nach Wolfsburg kamen. Basierend auf neun Oral-History-Interviews mit Frauen aus Argentinien, Bolivien, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Polen und Spanien, untersucht sie, wie diese in der niedersächsischen Industriestadt Fuß fassten. Konkret analysiert sie, auf welchen Wegen diese Frauen den Arbeitsmarkt betraten, welche Bedeutung soziale Kontakte in ihrem Alltag spielten und mit welchen Herausforderungen sie sich konfrontiert sahen. Anhand dieser individuellen Biografien rekonstruiert die Autorin Geschichten von Emanzipation und Empowerment. Ihre Arbeit ist ein Plädoyer für ein Überdenken der etablierten Narrative zur deutschen Einwanderungsgeschichte und für die verstärkte Analyse individueller Lebenswege, die für ein Verständnis der Pluralität der bundesdeutschen Migrationsgeschichte unabdingbar sind.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5606-1
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8588-7
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Stadt - Zeit – Geschichte
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 168
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Migration verstehen – Begriffsklärung und theoretischer Rahmen Kein Zugriff
- Zur Methodik der Oral History und den Quellen Kein Zugriff
- Ausgeblendet – Frauen und Migration in der Forschung Kein Zugriff
- Ein neuer Fokus Kein Zugriff
- 1.1 »Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Einwanderungsland.« Nachkriegsmigration nach Westdeutschland Kein Zugriff
- 1.2 »Wo […] immer schon die Welt zu Hause war.« Arbeitsmigration nach Wolfsburg Kein Zugriff
- 2.1 »Das bin ich.« Die Interviewten Kein Zugriff
- 2.2 »Ich möchte mal […] ein bisschen mehr leben.« Migrationsmotive Kein Zugriff
- 2.3 »Du bist [ein] Mädchen, du musst jetzt hierbleiben.« Migrationsprozess und weibliche Agency Kein Zugriff
- 2.4 »Die wollen uns vergiften hier.« Ankommen und Orientieren Kein Zugriff
- 3.1 »Wie sechs Richtige im Lotto.« Zwischen Fabrik und Familie Kein Zugriff
- 3.2 »Sie [hat] gedacht, mein Mann bringt mich um.« Integration in eine »Männerwelt« Kein Zugriff
- 3.3 »Meine Waffe war die Sprache.« Rassismus und die Bedeutung des Deutschen Kein Zugriff
- 3.4 »Mein Herz ist immer da unten.« Zwischen zwei Welten Kein Zugriff
- 4.1 »Ich war ganz alleine.« Einzelschicksale Kein Zugriff
- 4.2 »Ich habe [die Migration] nicht bereut.« Geteilte Erfahrungen Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 145 - 148
- Quellen Kein Zugriff
- Gedruckte Quellen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 168 - 168




