
Der junge Goethe
Epoche - Werk - Wirkung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Das Werk des jungen Goethe, zwischen 1765 und 1775 entstanden, fällt in eine von zahlreichen Spannungen geprägte Zeit. Thorsten Valks Buch beleuchtet Goethes Dichtungen aus ideengeschichtlicher und sozialhistorischer Perspektive. Es eröffnet eine Vielzahl unterschiedlicher Zugänge, indem es präzise Textlektüren mit epochengeschichtlichen Horizontbildungen verknüpft und dabei stets den aktuellen Forschungsstand berücksichtigt. Die zentralen Gedichte und Dramen des jungen Goethe werden ebenso analysiert wie der Werther, mit dem Goethe gleichsam über Nacht zu einem europäischen Erfolgsschriftsteller aufstieg. Ein besonderes Augenmerk gilt den kunsttheoretischen Schriften, die Goethe als entschiedenen Verfechter der Genieästhetik ausweisen. Die facettenreiche Wirkungsgeschichte des Frühwerks wird anhand der Werther-Kontroverse, am Beispiel des Götz von Berlichingen und seiner Bühnengeschichte sowie im Blick auf Gedichtvertonungen von Breitkopf bis Schubert verfolgt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-406-63854-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-63855-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- 1.1. Das autonome Subjekt – die Aufklärung Kein Zugriff
- 1.2. Emanzipation der Sinnlichkeit – das Rokoko Kein Zugriff
- 1.3. Das nobilitierte Gefühl – die Empfindsamkeit Kein Zugriff
- 1.4. Radikalisierte Aufklärung – der Sturm und Drang Kein Zugriff
- 2.1. Deutschlands politische Landkarte – Kleinstaaterei und Territorialabsolutismus Kein Zugriff
- 2.2. Soziale Hierarchien im Umbruch – der Aufstieg des Bürgertums Kein Zugriff
- 2.3. Strukturwandel der Öffentlichkeit – die Entstehung des literarischen Marktes Kein Zugriff
- 3.1. Der Künstler als gottgleicher Schöpfer – Paradigmen der Genieästhetik Kein Zugriff
- 3.2. Ursprungsnahe Dichtung – das Konzept der Volkspoesie Kein Zugriff
- 4. Auswahlbibliographie Kein Zugriff
- 1.1. Erotische Rollenspiele – die Gedichtsammlung Annette Kein Zugriff
- 1.2. Neue Töne im Gefolge Klopstocks – Oden an meinen Freund Kein Zugriff
- 1.3. Vorklänge der modernen Naturlyrik – Neue Lieder Kein Zugriff
- 2.1. Abschied vom Rokoko – Kleine Blumen, kleine Blätter Kein Zugriff
- 2.2. Erschriebenes Erlebnis – Willkommen und Abschied Kein Zugriff
- 2.3. Inszenierte Unmittelbarkeit – Maifest Kein Zugriff
- 2.4. Simulierte Simplizität – Heidenröslein Kein Zugriff
- 3.1. Aufschwung und Absturz des Genies – Wandrers Sturmlied Kein Zugriff
- 3.2. Innerweltliches Schöpfertum – Mahomets Gesang Kein Zugriff
- 3.3. Proklamation des autonomen Subjekts – Prometheus Kein Zugriff
- 3.4. Vergöttlichte Natur, vergöttlichter Mensch – Ganymed Kein Zugriff
- 4. Auswahlbibliographie Kein Zugriff
- 1.1. Goethes Schäferspiel im Kontext der pastoralen Gattungstradition Kein Zugriff
- 1.2. Eifersucht und Zwietracht – Goethes Schäferspiel jenseits anakreontischer Heiterkeit Kein Zugriff
- 1.3. Exklusive Liebesbindung und erotisch fundierte Geselligkeit Kein Zugriff
- 2.1. Dramenästhetische Innovationen in Goethes historischem Schauspiel Kein Zugriff
- 2.2. Der Untergang des alten Reichs Kein Zugriff
- 2.3. Verschriftlichung des Rechts Kein Zugriff
- 2.4. Das Leitmotiv der eisernen Hand Kein Zugriff
- 3.1. Die Gattungstradition des Bürgerlichen Trauerspiels Kein Zugriff
- 3.2. Clavigo zwischen bürgerlichem und adeligem Wertesystem Kein Zugriff
- 3.3. Das Drama des modernen Publizisten Kein Zugriff
- 4.1. Die empfindsame Liebeskonzeption auf dem Prüfstand Kein Zugriff
- 4.2. Das Beziehungsmodell einer ‹Ménage à trois› Kein Zugriff
- 4.3. Sakralisierung der Liebe Kein Zugriff
- 5.1. Von der Historia zu Goethes Faust – Stationen der Stoffgeschichte Kein Zugriff
- 5.2. Wissenschaftskritik aus dem Geist des Sturm und Drang – Fausts Auftrittsmonolog Kein Zugriff
- 5.3. Spielformen des Spotts – Gelehrtensatire, Universitätssatire, Ständesatire Kein Zugriff
- 5.4. Liebesdrama und Gesellschaftskritik – die Gretchen-Tragödie Kein Zugriff
- 6. Auswahlbibliographie Kein Zugriff
- 1.1. Fingierte Authentizität – Werthers Briefe unter romanpoetologischen Aspekten Kein Zugriff
- 1.2. Zwischen Himmel und Hölle – Werthers Subjektivismus Kein Zugriff
- 1.3. Literatur als Palliativ und Droge – Werthers Lektüren Kein Zugriff
- 1.4. Künstler ohne Werk – Werther als Dilettant Kein Zugriff
- 1.5. Labyrinth der Leidenschaft – Liebesidealismus versus erotisches Begehren Kein Zugriff
- 1.6. Melancholie als ‹Krankheit zum Tode› – Werthers Weg in den Suizid Kein Zugriff
- 2. Zum Shakespears Tag Kein Zugriff
- 3.1. Goethes Auseinandersetzung mit den architekturästhetischen Positionen seiner Zeit Kein Zugriff
- 3.2. Der Baumeister als gottgleicher Schöpfer – Aspekte der Genieästhetik Kein Zugriff
- 4. Auswahlbibliographie Kein Zugriff
- 1.1. Nationale Dichtung im Zeichen Shakespeares Kein Zugriff
- 1.2. Die Diskussion um die Spielbarkeit des Götz Kein Zugriff
- 1.3. Die frühe Aufführungsgeschichte des Götz Kein Zugriff
- 2.1. Die Werther-Kontroverse Kein Zugriff
- 2.2. Goethes Roman als Apologie des Selbstmords – die Kritik der kirchlichen Orthodoxie Kein Zugriff
- 2.3. Werther als Idol – Huldigungen aus dem Geist des Sturm und Drang Kein Zugriff
- 3.1. Lieder aus dem Geist des Rokoko – Goethes Gedichte in Vertonungen von Breitkopf Kein Zugriff
- 3.2. Im Einklang mit Goethes Liedästhetik – Gedichtvertonungen von Reichardt und Zelter Kein Zugriff
- 3.3. Goethes Lyrik im modernen Kunstlied – Beethoven und Schubert Kein Zugriff
- 4. Auswahlbibliographie Kein Zugriff
- 1. Zeittafel Kein Zugriff
- 2. Editionen und übergreifende Darstellungen Kein Zugriff
- 3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
- Personen Kein Zugriff
- Goethes Werke Kein Zugriff




