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Sammelband Kein Zugriff

Residenz der Musen

Das barocke Schloss als Wissensraum
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2004

Zusammenfassung

Die Schlösser der Frühen Neuzeit waren nicht nur 'Gehäuse der Macht', sondern auch Räume des Wissens. Als Ballungszentren von Macht und Kapital zogen die Höfe Akteure unterschiedlichster Wissensfelder an, die den wachsenden Erfordernissen der Verwaltung, der politischen Repräsentation und mitunter auch den genuinen Interessen der Fürsten dienten. So entstanden höfische Wissenskulturen mit großem Einfluss auf die intellektuelle Geschichte des Alten Reichs. Das Schloss – in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen von der Residenz bis zum Lustschloss – und seine dazugehörigen Bauten und Anlagen bildeten dabei den architektonischen Rahmen eines weiten Wissensspektrums; dieses umfasste etwa Architektur und Bildende Künste, die artes mechanicae, aber auch Kameralistik, Jurisprudenz, Genealogie und Historiographie sowie Naturphilosophie, Astrologie und Alchemie. Der Band versammelt Beiträge aus Geschichte, Architektur-, Kunst-, Philosophie- und Sammlungsgeschichte, die die Rolle des Schlosses für die frühneuzeitliche Wissens- und Wissenschaftsgeschichte beleuchten.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2004
Copyrightjahr
2004
ISBN-Print
978-3-86732-134-1
ISBN-Online
978-3-86732-811-1
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Reihe
Schriften zur Residenzkultur
Band
7
Sprache
Deutsch
Seiten
224
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Vorwort Kein Zugriff
  1. Das barocke Schloss als Wissensraum: Einleitende Überlegungen Kein Zugriff Seiten 9 - 33
    Autor:innen:
  2. Wahrnehmung und Wissen: Enzyklopädische Kenntnisse und das Schloss der Fürsten um 1700 Kein Zugriff Seiten 34 - 52
    Autor:innen:
  3. Architektur sammeln: Fürstliche Ambitionen zwischen Musenberg und Salzthal Kein Zugriff Seiten 53 - 70
    Autor:innen:
  4. Das Wissen der Hofgärtner: Theoretische Ansprüche und künstlerische Behauptung einer Profession im Kontext höfischer Kultur Kein Zugriff Seiten 71 - 89
    Autor:innen:
  5. Repräsentation oder Illustration: Die Ikonographie der Hundisburger Deckengemälde im Kontext der höfischen Wissenskultur Kein Zugriff Seiten 90 - 105
    Autor:innen:
  6. Wissen zwischen Himmel und Erde: Vom Wittenberger Heiltum zur Gothaischen Kunstkammer Kein Zugriff Seiten 106 - 124
    Autor:innen:
  7. Vom »Begaffen prächtiger Möbel« zum Bildungserlebnis: Schlossbesichtigungen in der Frühen Neuzeit Kein Zugriff Seiten 125 - 147
    Autor:innen:
  8. Aggregatzustände der Aufmerksamkeit: Oder: Was heißt »Wissen« in Hinblick auf höfische Sammlungskulturen der Frühen Neuzeit? Kein Zugriff Seiten 148 - 168
    Autor:innen:
  9. Theoria cum praxi: Leibniz zwischen Akademie und Fürstenhof Kein Zugriff Seiten 169 - 186
    Autor:innen:
  10. »… daß sie mit der Feder etwas entworffen«: Publizität und Öffentlichkeit barocker Sammlungsräume Kein Zugriff Seiten 187 - 212
    Autor:innen:
  11. Bibliothekar ohne Bücher: Der Wartburgbibliothekar Richard Voß Kein Zugriff Seiten 213 - 221
    Autor:innen:
  12. Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 222 - 223

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