Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel
Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Sozialtheorie
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Angesichts der gegenwärtig zu beobachtenden Veränderungen der Gesellschaft, die in den Sozialwissenschaften unter Stichworten wie »Zweite Moderne«, »Spätmoderne«, »Postmoderne« etc. verhandelt werden, steht das »Subjekt« als Basiskategorie sozialwissenschaftlicher Theoriebildung zur Debatte. Ist die Konzeption eines relativ autonom handelnden, sein Leben selbst bestimmenden und gestaltenden Individuums – und das war ja mit dem »Subjekt« einmal gemeint – noch sinnvoll angesichts sozialer Verhältnisse, die durch Prozesse zunehmender Individualisierung und Globalisierung gekennzeichnet sind? Hier setzt der vorliegende Band an: Es geht darum, wie verschiedene sozialwissenschaftliche Theorieansätze Subjektivität heute thematisieren; im Zentrum steht dabei die Frage, ob – und wenn ja, wie – diese verschiedenen Ansätze aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse in ihre Theoriebildung mit einbeziehen, und ob sie sie zum Anlass für Veränderungen ihrer jeweiligen Subjektkonzeption nehmen. Entstanden ist ein plurales Spektrum höchst unterschiedlicher Antworten auf diese Frage.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-562-8
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0562-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Sozialtheorie
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 231
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 28 Joachim Hohl, Heiner Keupp
- Individuelles Handeln und gesellschaftliche Veränderung - einige Bemerkungen zur Subjektkonzeption der soziologischen Handlungstheorie Kein Zugriff Seiten 29 - 50 Michael Schmid
- Differenzierungen der psychologischen Handlungstheorie - Dezentrierungen des reflexiven, autonomen Subjekts Kein Zugriff Seiten 51 - 74 Jürgen Straub
- Die Realität des Subjekts: Überlegungen zu einer Theorie biographischer Identität Kein Zugriff Seiten 75 - 98 Monika Wohlrab-Sahr
- Das unmögliche weibliche Subjekt und die Möglichkeiten feministischer Subjektkritik Kein Zugriff Seiten 99 - 118 Cornelia Klinger
- Das un-mögliche Subjekt. Ein Blick durch die erkenntnispolitische Brille der Cultural Studies Kein Zugriff Seiten 119 - 142 Gabriele Klein, Jürgen Straub, Cornelia Klinger, Cornelia Kinger, Michael Schmid, Monika Wohlrab-Sahr, Hans-Joachim Busch, Wolfgang Kraus, Paul Mecheril, Peter Wagner
- Alltägliche Identitätsarbeit und Kollektivbezug. Das wiederentdeckte Wir in einer individualisierten Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 143 - 164 Wolfgang Kraus
- Die Soziologie der Moderne und die Frage nach dem Subjekt Kein Zugriff Seiten 165 - 186 Peter Wagner
- Zugerichtet, kontrolliert und abhängig. Das Subjekt in der Figurationssoziologie Kein Zugriff Seiten 187 - 204 Gabriele Klein
- Das Unbehagen in der Spätmoderne. Zur gegenwärtigen Lage des Subjekts aus der Sicht einer psychoanalytischen Sozialpsychologie Kein Zugriff Seiten 205 - 226 Hans-Joachim Busch
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 227 - 228 Joachim Hohl, Heiner Keupp
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 229 - 231 Joachim Hohl, Heiner Keupp





