
Das Entschwinden der Erinnerung
Vergessen-Werden im akademischen Metier zwischen 18. und 20. Jahrhundert- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Wie werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergessen? Vier Beispiele des 18. Jahrhunderts zeigen, warum wissenschaftlicher Nachruhm nicht ewig währt.
Zu ihren Lebzeiten erfolgreiche Gelehrte, zu Beginn des 21. Jahrhunderts so gut wie vergessen: Thomas Gale (1636-1702), Johannes Braun (1628-1708), Adriaan Reland (1676-1718) und Eusèbe Renaudot (1646-1720) bekleideten wichtige Posten, verfügten über weitreichende Netzwerke und schrieben vielgelesene Bücher. Heute sind sie höchstens Spezialistinnen und Spezialisten ein Begriff. Aber lautet das Versprechen der wissenschaftlichen Arbeit nicht, überzeitlich gültige Erkenntnisse zu gewinnen, und damit ewig währenden Nachruhm zu erlangen? Warum sonst versicherten sich die Gelehrten mit einem Zitat von Horaz beständig gegenseitig, ihre Werke seien »Denkmäler, dauerhafter als Erz«?
Tobias Winnerling gibt darauf eine Antwort: Weil sie genau wussten, dass wissenschaftliche Erkenntnis veraltet, Paradigmen und Disziplinen wechseln, und ewiger Nachruhm nur so lange währt, wie es Menschen gibt, die davon sprechen. In seiner wissenshistorischen Studie stellt er die Konstruktionsarbeit akademischen Erinnerns in den Vordergrund und zeigt über drei Jahrhunderte auf, wie Gelehrte in Vergessenheit gerieten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8353-3569-1
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4705-2
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 653
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Ausgangspunkte Kein Zugriff
- Abschweifungen Kein Zugriff
- Gespenstergeschichten Kein Zugriff
- Vergessen Kein Zugriff
- Bezugnahmen Kein Zugriff
- Erinnerung Kein Zugriff
- Wissenschaftliches Kein Zugriff
- Ähnlichkeiten Kein Zugriff
- Protagonisten Kein Zugriff
- Memoria Kein Zugriff
- Vier Generationen Matthaeus Kein Zugriff
- Vier Familien und ihre Memoriae Kein Zugriff
- Was bedeutet das Familiengedächtnis? Kein Zugriff
- Schülerschaften Kein Zugriff
- Institutionen Kein Zugriff
- Gelehrte Journale Kein Zugriff
- Kozitationen Kein Zugriff
- Briefe Kein Zugriff
- Abbilden und vermessen Kein Zugriff
- Muster Kein Zugriff
- Zerfall Kein Zugriff
- Lange Linien Kein Zugriff
- Palmyra Kein Zugriff
- Algerien Kein Zugriff
- Paris Kein Zugriff
- Referenzformen Kein Zugriff
- Langfristige Muster Kein Zugriff
- Verkauf mit Verzögerungen Kein Zugriff
- Eine Familie in vier Katalogen Kein Zugriff
- Einzelkataloge Kein Zugriff
- Listen Kein Zugriff
- Zufällige Zirkulationen Kein Zugriff
- Öffentlichkeiten Kein Zugriff
- Nachschlagewerke Kein Zugriff
- Vereinnahmungen Kein Zugriff
- Niederländische Nationalisierungen Kein Zugriff
- Bezugsrahmen Kein Zugriff
- Zurück nach Palmyra Kein Zugriff
- Verdienst und Erbe Kein Zugriff
- Dekadenz Kein Zugriff
- Disziplinierungen Kein Zugriff
- Belletristik Kein Zugriff
- Theologie Kein Zugriff
- Philologie Kein Zugriff
- Parallelisierungen Kein Zugriff
- Unzeitgemäßes Kein Zugriff
- Wiederkehrende Formationen Kein Zugriff
- Geschlecht Kein Zugriff
- Zirkulation Kein Zugriff
- Vergessen als historische Operation Kein Zugriff
- 10 Anhänge Kein Zugriff Seiten 541 - 542
- Archivalische Quellen Kein Zugriff
- Gedruckte Quellen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Kein Zugriff
- Namensregister Kein Zugriff
- Sach- und Ortsregister Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 653 - 653




