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Sammelband Kein Zugriff

Die Sprache von Forschung und Lehre

Lenkung durch Konzepte der Ökonomie?
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Internationales wissenschaftliches Arbeiten erzieht in besonderer Weise zu kultureller Toleranz, gedanklicher Offenheit und Neugier. Unbestritten ist, dass die Wissenschaft vom mehrsprachigen interkulturellen Austausch profitiert. Gleichwohl dominiert die „Weltsprache Englisch“ seit einiger Zeit nahezu alle strategisch wichtigen Bereiche gesellschaftlichen Denkens und Handelns. Auch in der Wissenschaft sind andere Sprachen aus zahlreichen Disziplinen fast verschwunden. Die Asymmetrie zugunsten der Hegemonialsprache Englisch könnte nicht nur mit wichtigen Chancen, sondern auch mit erheblichen Risiken verbunden sein, zu denen beispielsweise ein beschränkter Erkenntnisgewinn, eine Verflachung des wissenschaftlichen Austausches, die Ausgrenzung bei gesellschaftlicher Wissensteilhabe und die Begünstigung rein marktorientierter Erkenntnisinteressen zählen. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Sammelband der Frage, ob und wie sehr eine zunehmende Dominanz unternehmerischer Kategorien in der Wissenschaftskultur mit der Uniformierung allen wissenschaftlichen Sprechens zusammenhängt.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-6111-1
ISBN-Online
978-3-7489-0227-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Tutzinger Studien zur Politik
Band
16
Sprache
Deutsch
Seiten
231
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Internationalisierung und Wissenschaftssprache – eine Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 14 Ralph Mocikat
    2. Zusammenfassungen der Beiträge Kein Zugriff Seiten 15 - 20 Hermann H. Dieter
    1. Die Universität zwischen unternehmerischer Lenkung und Bildungsauftrag? Anmerkungen aus dem Blickwinkel einer unternehmerischen Universität Kein Zugriff Seiten 21 - 28 Gerhard Müller
    2. Wissenschaft im Wettbewerb strategisch operierender Universitäten Kein Zugriff Seiten 29 - 40 Richard Münch
    3. Dimensionen des Themas Ökonomisierung der Wissenschaft. Reflexion über Sprache tut not Kein Zugriff Seiten 41 - 52 Christoph Koch
    1. Die Ökonomisierung des Sprachlichen. Eine Bestandsaufnahme über die Zukunft der Nationalsprachen als Wissenschaftssprachen Kein Zugriff Seiten 53 - 76 Siegfried Gehrmann
    2. Potenzial und Aufgaben der Geisteswissenschaften und die Folgen der ökonomisierten Bewertung von Forschungsergebnissen Kein Zugriff Seiten 77 - 82 Eva Schlotheuber
    3. Bewerten, Begreifen, Befördern. Thesen zu mehr Transparenz und wechselseitiger Vernetzung im globalen wissenschaftlichen Austausch Kein Zugriff Seiten 83 - 88 Thomas Loew
    1. Die Anglophonisierung der Wissenschaften als Folge ihrer Ökonomisierung? Kein Zugriff Seiten 89 - 96 Ralph Mocikat
    2. Ist die Anglophonisierung der europäischen Wissenschaft ein Problem? Überlegungen zur Sprachenfrage in den Wissenschaften Kein Zugriff Seiten 97 - 110 Winfried Thielmann
    3. Konsequenzen der Anglophonisierung für internationale Studierende und wissenschaftliche Politikberatung. Integration und Dialogfähigkeit sichern Kein Zugriff Seiten 111 - 120 Cornelia Schu
    4. Wissenschaftskommunikation braucht die Landessprache. Plädoyer für eine vielsprachige Wissenschaftskommunikation Kein Zugriff Seiten 121 - 128 Jutta von Campenhausen
    1. Plädoyer für mehrsprachige Wissenschaft. Blick aus Kroatien auf Deutsch als Wissenschaftssprache Kein Zugriff Seiten 129 - 148 Pavo Barišić
    2. Kritische Anmerkungen eines österreichischen Philologen zum Problemfall English only Kein Zugriff Seiten 149 - 166 Hans Goebl
    3. Internationalität, Internationalisierung und Anglomanie. Die Folgen für die Geisteswissenschaften in Österreich Kein Zugriff Seiten 167 - 180 Thomas Corsten
    1. Hegemoniebestrebungen zugunsten der englischen Sprache Kein Zugriff Seiten 181 - 190 Johannes Singhammer
    2. Deutsch als Wissenschaftssprache – Gebot oder Wettbewerbsnachteil? Kein Zugriff Seiten 191 - 202 Ulrich Steinbach
    1. Stressfaktoren der professionellen Wissenschaft: Ökonomischer Druck und zunehmende Monolingualität. Bilanz einer wichtigen Tagung Kein Zugriff Seiten 203 - 214 Peter L.W. Finke
    2. Zum Diskurs über die Sprache in der Wissenschaftskommunikation Kein Zugriff Seiten 215 - 224 Olga Rösch, Günter-Ulrich Tolkiehn
  2. Tutzinger Forderungen Kein Zugriff Seiten 225 - 226
  3. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 227 - 231

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