
Samuel P. Huntington
Politisches Denken im American Century- Autor:innen:
- Reihe:
- Moderne Zeit, Band 40
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Samuel Huntington ist eine Schlüsselfigur der US-amerikanischen Zeitgeschichte. Nur wenige Sozialwissenschaftler waren und sind so umstritten wie Samuel Huntington (1927-2008). Mit Schlagworten wie dem »clash of civilizations« gelang es ihm immer wieder, Aufmerksamkeit auf sich und sein Werk zu lenken – und zwar weltweit. Hinter den zugespitzten Thesen stand ein als schüchtern geltender, enorm produktiver Wissenschaftler, der zielstrebig die Nähe zur Politik suchte. Politisch war er schwer einzuordnen: Er engagierte sich für die Demokratische Partei und verstand sich zugleich als »Konservativer«. Über die Zeit wurde er zu einem Stichwortgeber der radikalen Rechten, ohne dass er aus dem liberalen Establishment ausgeschlossen wurde. Cora Schmidt-Ott rekonstruiert die Laufbahn dieser schillernden Figur erstmals auf Basis umfangreicher Archivbestände. Zugleich zeigt sie, dass Huntingtons politisches Denken in eine ganze Reihe wegweisender Debatten der letzten Jahrzehnte führt: über die Bedeutung von Demokratie, die Rolle von Intellektuellen, die Entstehung der postkolonialen Welt und das Selbstverständnis der Vereinigten Staaten. Huntingtons Karriere war das Produkt einer Zeit, die längst historisch ist – und erhellt zugleich die politischen Konflikte der Gegenwart. Ausgezeichnet mit dem Stephen Crane-Forschungspreis der Universität Freiburg, dem Obama Dissertation Prize der Universität Mainz und dem Wolf-Erich-Kellner-Preis.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8353-6040-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8991-5
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Moderne Zeit
- Band
- 40
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 433
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Intellektuelle und ihre Biographien Kein Zugriff
- Analyseebenen und Quellen Kein Zugriff
- Huntington und die politische Ideengeschichte der Vereinigten Staaten Kein Zugriff
- Aufbau des Buchs Kein Zugriff
- 1.1 Anfänge an der ›Cold War University‹ Kein Zugriff
- 1.2 Konservatismus als Ideologie der Verteidigung Kein Zugriff
- 1.3 Politisches Engagement und politische Prioritäten Kein Zugriff
- 2.1 ›Comparative Politics‹ als neue Subdisziplin Kein Zugriff
- 2.2 Theoriebildung zu »politischem Verfall« und »politischer Ordnung« Kein Zugriff
- 2.3 Vietnam 1967 Kein Zugriff
- 2.4 »Cui bono?« – Normative Fragen in der Politikwissenschaft Kein Zugriff
- 3.1 Harvard 1969 Kein Zugriff
- 3.2 Deutungen der ›Sixties‹ Kein Zugriff
- 3.3 Die Demokratische Partei auf der Suche nach neuen Mehrheiten Kein Zugriff
- 4.1 Die Gründung von ›Foreign Policy‹ Kein Zugriff
- 4.2 In Jimmy Carters National Security Council Kein Zugriff
- 4.3 ›Strategic Studies‹ als wissenschaftliches Projekt Kein Zugriff
- 4.4 Abschreckungsdenken in den letzten Jahren des Kalten Kriegs Kein Zugriff
- 5.1 Reformfragen in Brasilien und Südafrika Kein Zugriff
- 5.2 Gegen den »Mythos amerikanischer Unterdrückung« Kein Zugriff
- 5.3 Huntington als Demokratieexperte Kein Zugriff
- 6.1 Kein »Ende der Geschichte« Kein Zugriff
- 6.2 »The Clash of Civilizations« – Karriere eines Schlagworts Kein Zugriff
- 6.3 Annäherungen an die radikale Rechte Kein Zugriff
- Ideen Kein Zugriff
- Erfolgsrezepte? Kein Zugriff
- Politische Bedeutung(en) Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 374 - 376
- Hinweise Kein Zugriff Seiten 377 - 377
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 378 - 378
- Quellen Kein Zugriff Seiten 379 - 403
- Literatur Kein Zugriff Seiten 404 - 427
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 428 - 428
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 429 - 432




