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Organismus

Die Erklärung der Lebendigkeit
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Der Begriff des Organismus steht am Anfang der Biologie und ist ein Kennwort dieser Disziplin. Die Systeme, die als Organismen beschrieben werden, sind die Lebewesen im Gegensatz zu den anorganischen Körpern. In historischer Perspektive hat der Organismusbegriff damit das antike Prinzip der Lebendigkeit, die Seele, abgelöst. Betont wird mit dem neuen Begriff die Entstehung der Lebensfunktionen aus der Interaktion aller Systemkomponenten – und nicht als Ergebnis einer zentralen Steuerung. Gegenwärtig, am Ende der genzentrierten Paradigmen und korrespondierenden Aufstieg der Systembiologie und synthetischen Biologie, erlebt der Begriff eine neue Konjunktur. Diese führt auch dazu, dass der Begriff verstärkt in andere Disziplinen ausstrahlt und umgekehrt seine Formung anhand von außerbiologischen Modellen von ganzheitlichen Systemen aus interdependenten Teilen, wie solchen von sozialen Verhältnissen und sprachlichen Relationen, deutlich wird.

Mit Beiträgen von Olaf Breidbach, Tobias Cheung, John Dupré und Maureen A. O’Malley, Mathias Gutmann, Gottfried Heinemann, Hans Werner Ingensiep, Kristian Köchy, Ulrich Krohs, Manfred Laubichler, Martin F. Meyer, Ernst Müller, Stefano Poggi und Marianne Schark.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-495-48747-1
ISBN-Online
978-3-495-81747-6
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Lebenswissenschaften im Dialog
Band
22
Sprache
Deutsch
Seiten
326
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 36
    Autor:innen:
  4. Autor:innen:
    1. 1. Frühgenese des Ausdrucks ὄργανον Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. 2. Die Teile der Lebewesen als Organe Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. 3. Die Individuen als Organe der Spezies Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. 4. Ansätze zu einer Organismustheorie? Kein Zugriff
      Autor:innen:
  5. Sôma organikon. Zum ontologischen Sinn des Werkzeugvergleichs bei Aristoteles Kein Zugriff Seiten 63 - 80
    Autor:innen:
  6. Autor:innen:
    1. I. Dimensionen des Lebensbegriffs Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. II. Kantische Positionsbestimmungen in der frühen Rezeption Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. III. Postkantische TelosTransformationen Kein Zugriff
      Autor:innen:
  7. Autor:innen:
    1. 1. Browns Erregbarkeitsprinzip Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. 2. Hufelands selbsttätiger Organismus Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. 3. Treviranus’ innere Gleichförmigkeit Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. 4. Schlussbemerkungen Kein Zugriff
      Autor:innen:
  8. Autor:innen:
    1. 1. ‚Organismus‘ in der Geselligkeitstheorie Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. a. Organ als Werkzeug Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. b. Organismus und höchstes Gut Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. 3. Organologische Begriffe in der Staatstheorie Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. 4. ‚Organismus‘ in Theologie und Kirche Kein Zugriff
      Autor:innen:
  9. Bild und Abstraktion. Zwischen Ästhetik und Biologie in Deutschland, 1880–1930 Kein Zugriff Seiten 151 - 162
    Autor:innen:
  10. Autor:innen:
    1. 1. Sind Organismen Maschinen? Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. 2. Die historische Konstellation: Plessner, Driesch und Köhler Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. 3. Die systematischen Positionen I: Plessners Rekonstruktion Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. 4. Die systematischen Positionen II: Drieschs Argumente Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. 5. Plessners Erweiterung dieser „Lösung“ Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. 6. Ergebnisse und Anwendungen Kein Zugriff
      Autor:innen:
  11. Autor:innen:
    1. 1. Individuen als Funktionsgefüge Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. 2. Selbstorganisierer als Herausgegriffene Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. 3. Herausgreifen und Anfangen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. 4. Das EinheitSein als kategoriales Problem Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. 5. Vom Teil zur Struktur, vom Lebewesen zum Organismus Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. 6. Individuation in Praxen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    7. 7. Zur Strukturierungsrelativität biologischer Individuen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    8. 8. Zum Schluß: das Problem der Zwecke Kein Zugriff
      Autor:innen:
  12. Autor:innen:
    1. 1. Zu den Begriffen „Lebewesen“ und „Organismus“ Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. 2. Der Organismusbegriff enthält eine funktionale Bedeutungskomponente Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. 3. Die begriffliche Herausforderung für die Erläuterung der biologischen Verwendung des Funktionsbegriffs: Keine Funktionen ohne Zwecke Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. 4. Über die Schwierigkeiten, in die die Übertragung des Artefakt-Modells von Funktionalität auf Organismen führt Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. Autor:innen:
      1. 5.1 Zur Naturalisierung des Funktionsbegriffs Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 5.2 Ein alternativer Kontext der Funktionszuschreibung Kein Zugriff
        Autor:innen:
  13. Autor:innen:
    1. Einleitung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. 1. Der schwache Organismusbegriff Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. 2. Starke Begriffe des Organismus Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. 3. Lebewesen und der starke Organismusbegriff Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. 4. Die epistemische Rolle des starken Organismusbegriffs Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. 5. Schluss Kein Zugriff
      Autor:innen:
    7. Danksagung Kein Zugriff
      Autor:innen:
  14. Autor:innen:
    1. 1. Kollaboration und die Vielfalt des Lebens Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 2.1 Prionen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2.2 Plasmide Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 2.3 Organellen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 2.4 Viren Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 2.5 Endosymbionten Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 2.6 Reduzierte extrazelluläre Symbionten Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. 2.7 Einzellige Organismen und einzelne Zellen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      8. 2.8 Mehrzellige Organismen Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 3.1 Übliche Kriterien des Lebens Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 3.2 Neubestimmung der Kriterien des Lebens Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. 4. Autonomie und die Ursprünge des Lebens Kein Zugriff
      Autor:innen:
  15. Autor:innen:
    1. I. Problemexposition Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. II. Problemexemplifizierung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. a) Organisation als Überlagerung von funktionellen Strukturen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. b) Spezifität des Organischen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. c) Freiheitsgrade in einer differenziert kompartimentierten Systematik von Reaktionsgefügen Kein Zugriff
        Autor:innen:
  16. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 323 - 326

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