
Klosterarchiv und Klosterbibliothek
Ein Blick auf die Lüneburger Klöster und darüber hinaus- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die Frauenklöster der Lüneburger Heide – Ebstorf, Isenhagen, Lüne, Medingen, Walsrode, Wienhausen – sind »Schatzhäuser des Mittelalters«. Vor 800 Jahren als Nonnenklöster entstanden, wandelten sie sich nach der Reformation zu evangelischen Frauenklöstern, und das sind sie auch heute noch, denn sie wurden nie aufgelöst. Ihre Gebäude, ihre Kunstwerke und Ausstattungen sind teilweise weltberühmt. Im März 2013 versammelten sich Fachleute verschiedener Disziplinen im Kloster Ebstorf zum zehnten seit 1987 dort veranstalteten wissenschaftlichen Kolloquium. Es widmete sich den zentralen Bereichen schriftlicher Überlieferung, den Archiven und Bibliotheken. Beide sind weniger »sichtbar« als Malereien, Skulpturen, großformatige Stickereien oder gar die historischen Gebäude – doch nicht minder bedeutsam, wird doch nur durch schriftliche Quellen beispielsweise die Gründung der Klöster überhaupt dokumentiert. Während die Archive, insbesondere ihre großen Urkunden- und Aktenbestände, als Garanten für Vermögen und Einkommen durch viele Krisen gerettet und behütet worden sind, haben die Bibliotheken besonders während und nach der Reformation große Verluste hinnehmen müssen. Hier reicht die Überlieferung von Beständen ganz weniger Handschriften oder auch nur von Fragmenten bis hin zu etwa hundert Codices und Inkunabeln. Die nachreformatorische Zeit hat oft nur zaghaft neue Bücherbestände aufgebaut. Moderne Konventsbibliotheken sind dagegen inzwischen überall vorhanden. Die Aufsätze dieses Bandes umfassen Überblicks- sowie Detailstudien zu den genannten Klöstern. Sie widmen sich aber auch Häusern in anderen Klosterlandschaften. Mit Beiträgen von Carla Dauven-van Knippenberg und Elisabeth Meyer (Amsterdam), Hans-Walter Stork (Hamburg, Paderborn), Hedwig Röckelein (Göttingen), Hermann-Josef Schmalor (Paderborn), Holger Nickel (Berlin), Katharina Talkner (München, Hannover), Kerstin Schnabel (Kiel, Wolfenbüttel), Ulrike Hascher-Burger † und Wolfgang Brandis (Wienhausen).
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-86732-363-5
- ISBN-Online
- 978-3-86732-604-9
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 305
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort der Herausgeber Kein Zugriff
- Thematische Einführung Kein Zugriff Seiten 11 - 16Autor:innen: |
- Genese und Bedeutung der Archive der sechs selbständigen Lüneburger Frauenklöster Kein Zugriff Seiten 17 - 51Autor:innen:
- Texte werden Bücher: Spätmittelalterliche Einbände in den Heideklöstern Kein Zugriff Seiten 52 - 70Autor:innen:
- Die Bibliotheken der westfälischen Zisterzienser: Hardehausen, Marienfeld, Bredelar Kein Zugriff Seiten 71 - 93Autor:innen:
- Sammeln, Singen, Lesen: Die nachreformatorischen Liedhandschriften der Lüneburger Klöster Kein Zugriff Seiten 94 - 114Autor:innen:
- Archiv- und Bibliotheksbauten der Benediktiner und Zisterzienser: Ein Blick auf Ausführung und Ikonographie Kein Zugriff Seiten 115 - 169Autor:innen:
- »Sammelt die übrigen Brocken«: Mittelalterliche Musikfragmente im Kloster Isenhagen Kein Zugriff Seiten 170 - 183Autor:innen:
- Bücherstifter der Lüneburger Klöster Kein Zugriff Seiten 184 - 204Autor:innen:
- Wienhausen Hs 80 (um 1400): Überlegungen zum Format im Kontext der Überlieferung Kein Zugriff Seiten 205 - 226Autor:innen: |
- Reliquienauthentiken aus dem Kloster Wienhausen: Puppengeschirr und »Griechisches« in Wienhausen Kein Zugriff Seiten 227 - 251Autor:innen:
- Die klösterliche Überlieferung aus den welfischen Territorien im Niedersächsischen Landesarchiv Kein Zugriff Seiten 252 - 264Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff





