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Depression und Gesellschaft

Zur Erfindung einer Volkskrankheit
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen.Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des »Positiven Denkens« in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur »mentalen Gesundheit« während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen »Gesundheitsgesellschaft«, so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8376-1930-0
ISBN-Online
978-3-8394-1930-4
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Sozialtheorie
Band
0
Sprache
Deutsch
Seiten
370
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
  2. InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
  3. Abstract Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  4. Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
  5. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 26
  6. Europäische Analysen der Depression Kein Zugriff Seiten 29 - 70
  7. Von der Antike in die Moderne Kein Zugriff Seiten 73 - 110
  8. Von Griesinger zu Kraepelin Kein Zugriff Seiten 111 - 140
  9. USA: Religiöse Wurzeln der Volkskrankheit Depression Kein Zugriff Seiten 141 - 158
  10. Militärische und politische Wurzeln der Volkskrankheit Depression Kein Zugriff Seiten 159 - 192
  11. USA: Der Weg in die depressive Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 193 - 222
  12. Die Weiter- und Sonderentwicklungen des Verständnisses von Depression und Psychotherapie in Deutschland Kein Zugriff Seiten 223 - 248
  13. Ideengeschichte der antidepressiven Psychopharmaka Kein Zugriff Seiten 249 - 316
  14. Die "Gesundheitsgesellschaft" Kein Zugriff Seiten 317 - 332
  15. Warum psychische Krankheiten nicht zunehmen Kein Zugriff Seiten 335 - 344
  16. Literatur Kein Zugriff Seiten 345 - 360
  17. Index Kein Zugriff Seiten 361 - 366
  18. Kein Zugriff Seiten 367 - 370

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