
Johannes Paul II.
Der Papst, der aus dem Osten kam- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Johannes Paul II. (1920 - 2005) war ein Jahrhundertpapst. Er begeisterte die Massen, und seine Besuche in Polen zeigten den Menschen im Ostblock: Es gibt eine Kraft, die stärker ist als der kommunistische Staatsapparat. Doch so sehr Karol Wojtyla in seiner Heimat stets die Reformer in der Kirche unterstützt hatte - als Papst regierte er selbst autoritär, beschnitt die Unabhängigkeit der Ortskirchen und maßregelte Theologen. Matthias Drobinski und Thomas Urban erzählen keine Heiligengeschichte, sondern porträtieren eine faszinierende Persönlichkeit, die Revolutionär und Reaktionär in Einem war.
Unter dem Eindruck des nationalsozialistischen Terrorregimes entschied sich Karol Wojtyla für das Priestertum. Er entwickelte eine Theologie, die von der Freiheit und Würde des Menschen ausgeht, der über sich und seine materielle Existenz hinausstrebt. Er half durch sein Auftreten gegen den Kommunismus, den Eisernen Vorhang einzureißen, aber unerbittlich kritisierte er auch den Materialismus des Westens. In einem mutigen Schritt hat er als Papst um Vergebung gebeten für die Schuld der Vergangenheit. Doch mit seinem Festhalten an einer rigiden Sexualmoral, dem Nein zur Frauenordination und der Verkennung des Missbrauchsskandals hinterließ Johannes Paul II. seiner Kirche ein schweres Erbe.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-406-74936-0
- ISBN-Online
- 978-3-406-74938-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 336
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 15
- Helden des Fußballs und der Romantik Kein Zugriff Seiten 15 - 27
- Jüdische Freundinnen und Freunde Kein Zugriff Seiten 27 - 34
- Zwangsarbeit, Askese und Meditation Kein Zugriff Seiten 34 - 42
- Vom verbotenen Theater zum verbotenen Priesterseminar Kein Zugriff Seiten 42 - 49
- Römische Studien und Begegnungen Kein Zugriff Seiten 49 - 58
- Kulturkampf an der Weichsel Kein Zugriff Seiten 58 - 62
- Kaplan für Bauern und Studenten Kein Zugriff Seiten 62 - 67
- Non possumus! Kein Zugriff Seiten 67 - 73
- Christlicher Personalismus vs. absoluter Personalismus Kein Zugriff Seiten 73 - 78
- Wonne, Liebe und Verantwortung Kein Zugriff Seiten 78 - 88
- Fleißiger Netzwerker auf dem Konzil Kein Zugriff Seiten 88 - 91
- Triumph mit Freude und Hoffnung Kein Zugriff Seiten 91 - 96
- Der Irrtum des kommunistischen Chefideologen Kein Zugriff Seiten 96 - 102
- Stichwortgeber für «Humanae vitae» Kein Zugriff Seiten 102 - 106
- Brot und Recht auf Freiheit Kein Zugriff Seiten 106 - 110
- Große Auftritte bei Reisen in den Westen Kein Zugriff Seiten 110 - 115
- Überraschende Wahl des Außenseiters Kein Zugriff Seiten 115 - 124
- Weißer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle Kein Zugriff Seiten 124 - 128
- Alarm in den Parteizentralen in Warschau und Moskau Kein Zugriff Seiten 128 - 132
- Ein eigenes Machtzentrum im Vatikan Kein Zugriff Seiten 132 - 138
- Dialog der Kirchen und Religionen Kein Zugriff Seiten 138 - 143
- Charisma und spontane Begegnungen Kein Zugriff Seiten 143 - 150
- Bestürzung und Unmut in der Parteiführung Kein Zugriff Seiten 150 - 157
- Papstbilder auf der Lenin-Werft Kein Zugriff Seiten 157 - 159
- Erste Konflikte mit den Deutschen Kein Zugriff Seiten 159 - 162
- Maßregelung der Niederländer und Jesuiten Kein Zugriff Seiten 162 - 166
- Die drei Geheimnisse von Fátima Kein Zugriff Seiten 166 - 172
- Gescheiterter Prozess um die «bulgarische Spur» Kein Zugriff Seiten 172 - 176
- Gesäuberte Archive und falsche Gerüchte Kein Zugriff Seiten 176 - 180
- Spitzel und Spione im Herzen der Kirche Kein Zugriff Seiten 180 - 187
- «Auf den Knien vor dem Papst rutschen» Kein Zugriff Seiten 187 - 191
- Die Aufwertung des Opus Dei und der Legionäre Christi Kein Zugriff Seiten 191 - 199
- Streit um die Befreiungstheologie Kein Zugriff Seiten 199 - 203
- Konfrontation mit den Sandinisten Kein Zugriff Seiten 203 - 207
- Ein revolutionäres Treffen in Assisi Kein Zugriff Seiten 207 - 213
- Begeisterung bei der Jugend, Skepsis bei den Frauen Kein Zugriff Seiten 213 - 218
- Reform der Kurie und Bruch mit den Traditionalisten Kein Zugriff Seiten 218 - 222
- Ein Kardinal für Köln Kein Zugriff Seiten 222 - 227
- Werben für ein «neues Europa» Kein Zugriff Seiten 227 - 238
- Ärger und Enttäuschung über die polnischen Landsleute Kein Zugriff Seiten 238 - 243
- Vergebliche Einsätze für Frieden Kein Zugriff Seiten 243 - 247
- Kritik am Kapitalismus und am moralischen Relativismus Kein Zugriff Seiten 247 - 254
- Warnungen vor einer «Kultur des Todes» Kein Zugriff Seiten 254 - 259
- Aufruf zur Ökumene, Dialog mit den Juden Kein Zugriff Seiten 259 - 263
- Gemeinsam mit Postkommunisten für Europa Kein Zugriff Seiten 263 - 266
- Spannungen mit dem Dritten Rom Kein Zugriff Seiten 266 - 270
- Ein neues Bild Martin Luthers Kein Zugriff Seiten 270 - 273
- Vom Garten Gethsemane zur Grabeskirche Kein Zugriff Seiten 273 - 280
- Ungehörte Warnungen vor Krieg in Nahost Kein Zugriff Seiten 280 - 285
- Skandale um die sexuelle Gewalt Kein Zugriff Seiten 285 - 290
- Unterstützung für die Europäische Union Kein Zugriff Seiten 290 - 292
- Am Ende des Lebenswegs Kein Zugriff Seiten 292 - 300
- Die große Pilgerfahrt Kein Zugriff Seiten 300 - 303
- Jubel in Polen über den deutschen Nachfolger Kein Zugriff Seiten 303 - 307
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 307 - 311
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 311 - 327
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 327 - 328
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 328 - 331
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 331 - 332
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 332 - 336




