
Die italienischen Landschaftszeichnungen Franz Hornys
Eine Studie zum bildnerischen Denken um 1820- Autor:innen:
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Franz Horny (1798–1824) gehört mit C. Ph. Fohr und J. Ch. Erhard zu den früh verstorbenen Größen der romantischen Zeichenkunst. In Weimar geboren und zum Landschaftsmaler ausgebildet, reiste er mit C. F. Rumohr nach Rom, wo er mit J. A. Koch und P. Cornelius arbeitete. Schon bald aber unterbrach eine Lungenerkrankung die zielstrebig begonnene Karriere und zwang Horny, seinen Lebensmittelpunkt nach Olevano Romano, in die Sabinerberge zu verlegen, wo er nur fünfundzwanzigjährig starb. Er hinterließ ein hochgradig verdichtetes Œuvre: Sehnsucht und Überdruß, Nähe und Ferne, Präsenz und Entschwinden sind auf engstem Raum zusammengeführt. Sein Werk – das hat auch der Kunstmarkt erkannt – gehört zum Besten der deutschen Zeichenkunst seiner Zeit. Heinke Fabritius legt hier die bisher eingehendste Monographie zum Werk Franz Hornys vor. Sie nähert sich seinen Zeichnungen aus einer Betrachtung der künstlerischen Praxis und beschreibt den kritisch-reflektierenden Umgang mit überkommenen Bildmustern ebenso wie seine visionäre Gestaltungskraft. Ergänzt werden ihre Studien zum bildnerischen Denken durch bislang unveröffentlichtes Quellenmaterial, darunter ein frühes Tagebuch Hornys sowie Briefe an den Frankfurter Kunstgelehrten J. D. Passavant und die Weimarer Malerin Luise Seidler.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2009
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-86732-056-6
- ISBN-Online
- 978-3-86732-833-3
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 337
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Widmung Kein Zugriff
- Dank und Vorwort Kein Zugriff
- Leben und Werk – eine Problemskizze Kein Zugriff
- Rezeption: Quellenlage und Forschungsstand Kein Zugriff
- »Blick auf Olevano« und »Abbruch eines bewaldeten Hanges«. Eine Neubewertung Kein Zugriff
- Lehrjahre in Weimar: erste Naturstudien und ein unbekanntes Tagebuch Kein Zugriff
- Carl Friedrich von Rumohr und seine Auffassung der Landschaftskunst Kein Zugriff
- Das Jahr 1817 in Rom – wegweisende Impulse Kein Zugriff
- Werkgenesen Kein Zugriff
- Das erste Berliner Blatt: Der »Blick auf Olevano« Kein Zugriff
- Die »Frauen am Brunnen bei Olevano, mit mehreren Figurengruppen« Kein Zugriff
- Der Bildrahmen, das Bogenmotiv und die Figur im Bild Kein Zugriff
- Der »Blick auf Olevano in der blauen Ferne« Kein Zugriff
- Bildwelten, Lebenswelten Kein Zugriff
- Das andere Olevano Kein Zugriff
- Das »Selbstbildnis als Ganzakt« Kein Zugriff
- Felsen und Abbrüche als Ordnung im Bild Kein Zugriff
- Ein anderes Sehen: Der »Abbruch eines bewaldeten Hanges« Kein Zugriff
- Von der Linie und der »Durchlichtung der Zeichnung« Kein Zugriff
- Hin zum »wahrhaft künstlerischen Blick«. Franz Hornys Spiel mit der Landschaftszeichnung Kein Zugriff
- Editorische Notiz zu Tagebuch und Briefen Kein Zugriff
- Franz Horny: Tagebuch vom 23. Nov. 1814 bis 9. Mai 1815 Kein Zugriff
- Franz Horny: Briefe an Johann David Passavant in Rom Kein Zugriff
- Franz Horny: Brief an Louise Seidler Kein Zugriff
- Carl Friedrich von Rumohr: Briefe an Frau Josepha Horny Kein Zugriff
- Quellen- und Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff

