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Das präventive Selbst
Eine Kulturgeschichte moderner Gesundheitspolitik- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Praktiken der Prävention sind eine grundlegende Sozial- und Kulturtechnik der Moderne. Sie haben nicht nur die institutionelle Entwicklung der westlichen Gesundheitssysteme geprägt, sondern wurden auch zum Bestandteil subjektiver Körper- und Gesundheitsvorstellungen.Dieser Band bietet einen europäisch- und transatlantisch-vergleichenden Überblick über die bislang noch kaum bekannte Entwicklung der Gesundheitsprävention seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Gestützt auf aktuelle historische und sozialanthropologische Forschungsergebnisse international renommierter Autorinnen und Autoren wird gezeigt, wie der Vorsorgegedanke zu Beginn des 21. Jahrhunderts zum subjektiven Leitbild des »präventiven Selbst« diffundiert ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1454-1
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1454-5
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- VerKörperungen/MatteRealities – Perspektiven empirischer Wissenschaftsforschung
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 390
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10 Martin Lengwiler, Jeannette Madarász
- Präventionsgeschichte als Kulturgeschichte der Gesundheitspolitik Kein Zugriff Seiten 11 - 28 Martin Lengwiler, Jeannette Madarász
- Lebensmittel und neuzeitliche Technologien des Selbst: Die Inkorporation von Nahrung als Gesundheitsprävention Kein Zugriff Seiten 31 - 54 Jakob Tanner
- 55 Lebensversicherung, medizinische Tests und das Management der Mortalität Kein Zugriff Seiten 55 - 84 Theodore M. Porter
- 87 "Die Jagd auf Mikrobien hat erheblich an Reiz verloren" - Der sinkende Stern der Bakteriologie in Medizin und Gesundheitspolitik der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 87 - 114 Silvia Berger
- Health like liberty is indivisible - zur Rolle der Prävention im Konzept der Sozialhygiene Alfred Grotjahns (1869-1931) Kein Zugriff Seiten 115 - 136 Ursula Ferdinand
- Die Pflicht zur Gesundheit: Chronische Krankheiten des Herzkreislaufsystems zwischen Wissenschaft, Populärwissenschaft und Öffentlichkeit, 1918-1945 Kein Zugriff Seiten 137 - 168 Jeannette Madarász
- 169 Moderne Diätetik als präventive Selbsttechnologie: Zum Verhältnis heteronomer und autonomer Selbstdisziplinierung zwischen Lebensreformbewegung und heutigem Gesundheitsboom Kein Zugriff Seiten 169 - 202 Eberhard Wolff
- 205 Medizin, Public Health und die Medien in Großbritannien von 1950 bis 1980 Kein Zugriff Seiten 205 - 228 Virginia Berridge
- Sicherheits- und Präventionskonzepte im Umbruch: von der Gruppenvorsorge zur individualisierten medizinischen Risikoprävention für Schwangere Kein Zugriff Seiten 229 - 250 Ulrike Lindner
- 251 Risikofaktoren: Der scheinbar unaufhaltsame Erfolg eines Ansatzes aus der amerikanischen Epidemiologie in der deutschen Nachkriegsmedizin Kein Zugriff Seiten 251 - 278 Carsten Timmermann
- Eine neue Sorge um sich? Ausdauersport im "Zeitalter der Kalorienangst" Kein Zugriff Seiten 279 - 304 Tobias Dietrich
- Über die Spannungen zwischen individueller und kollektiver Intervention: Herzkreislaufprävention zwischen Gouvernementalität und Hygienisierung Kein Zugriff Seiten 307 - 324 Jörg Niewöhner
- 325 Konzeptualisierung(en) des Metabolischen Syndroms: Versuch einer diskurshistorischen Analyse über ein zeitgenössisches Syndromkonzept Kein Zugriff Seiten 325 - 354 Martin Döring
- 355 Die Vermengung von Risiko- und Krankheitserfahrung Kein Zugriff Seiten 355 - 384 Robert A. Aronowitz
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 385 - 387 Martin Lengwiler, Jeannette Madarász
- Kein Zugriff Seiten 388 - 390 Martin Lengwiler, Jeannette Madarász





