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Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften

Studien zum Verhältnis von Wissen und Geschlecht
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Die Wissenschaft hat eine heilige Scheu vor dem Unbewussten. Für die wissenschaftliche Rationalität stellt es Bedrohung und Faszination zugleich dar – und aus dieser Ambivalenz speist sich auch die geschlechtliche Codierung des Unbewussten durch die Wissenschaften. Doch so sehr sich die wissenschaftliche Logik durch dieses »Andere« gefährdet sieht – sie ist auf diese Störungen angewiesen. Ähnlich wie das Weibliche als Katalysator für die künstlerische Einbildungskraft fungiert, wirkt das Unbewusste als Motor wissenschaftlicher Wissensproduktion.Den vielfältigen Dynamiken des Unbewussten in der Wissens- und Geschlechterordnung will der Band auf die Spur kommen. Die Beiträge befassen sich sowohl mit der Wissensgeschichte des Unbewussten, den unbewussten Gendercodes der Wissensordnung als auch mit dem visuellen und politischen Unbewussten.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2015
Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8376-1145-8
ISBN-Online
978-3-8394-1145-2
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
GenderCodes - Transkriptionen zwischen Wissen und Geschlecht
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
448
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4
    Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
  2. Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 8
    Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
  3. Einleitung: Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften Kein Zugriff Seiten 9 - 24
    Autor:innen:
  4. Das Unbewusste zwischen Subversion und neurowissenschaftlichem Biedermeier Kein Zugriff Seiten 27 - 43
    Autor:innen:
  5. Freuds Entdeckung des »dynamischen« Unbewussten im Kontext seiner Hysterieforschung Kein Zugriff Seiten 44 - 61
    Autor:innen:
  6. Der Kern des Unbewussten in Freuds Mikroskop. Apparatur und Vorverständnis in der Wissensgenese Kein Zugriff Seiten 62 - 79
    Autor:innen:
  7. Von überzeitlichen Strukturen träumen. Genialität in der chemischen Forschung des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 80 - 97
    Autor:innen:
  8. Die Ordnung der Psychotropika. Drogistische Forschungsreisen ins Unbewusste Kein Zugriff Seiten 98 - 116
    Autor:innen:
  9. Das Geschlecht des Unbewussten in der Wissensordnung Kein Zugriff Seiten 119 - 136
    Autor:innen:
  10. Das Objekt und das Andere. Lacans Logik des Begehrens und die moderne Episteme Kein Zugriff Seiten 137 - 156
    Autor:innen:
  11. Paradoxe Lust als das Unbewusste wissenschaftlicher Kränkungen Kein Zugriff Seiten 157 - 172
    Autor:innen:
  12. Das Unbewusste in der Psychiatrie. Negative Gegenübertragung bei der Diagnose der Persönlichkeitsstörungen Kein Zugriff Seiten 173 - 195
    Autor:innen:
  13. Verbinden, Verknüpfen, Verstricken. Textile Metaphern in den Wissenschaften Kein Zugriff Seiten 196 - 210
    Autor:innen:
  14. Das Soziale ist das Irrationale Kein Zugriff Seiten 213 - 225
    Autor:innen:
  15. Herrschaft und Triebnatur. Staatspsychologie im Umfeld der Historischen Rechtsschule Kein Zugriff Seiten 226 - 242
    Autor:innen:
  16. Lusthierarchie und soziale Ordnung. Das Unbewusste des männerbündischen (Kollektiv-)Subjekts Kein Zugriff Seiten 243 - 263
    Autor:innen:
  17. Weiblicher Urgrund des Sozialen. Zur Bio-Politik des Unbewussten in Ernst Bergmanns »Erkenntnisgeist und Muttergeist« (1932) Kein Zugriff Seiten 264 - 280
    Autor:innen:
  18. Ödipus Schwarz/Weiß. Der ›Rape-Lynching-Komplex‹ als soziale Pathologie Kein Zugriff Seiten 281 - 300
    Autor:innen:
  19. Von U nach B oder: B(w) ist immer schon U(bw). Zur Medialität von Binärstrukturen Kein Zugriff Seiten 301 - 316
    Autor:innen:
  20. Die Wiederkehr der Bilder und imperiale Inszenierungen im Kontext neuer Kriege Kein Zugriff Seiten 319 - 335
    Autor:innen:
  21. Eine andere Natur. Das Optisch-Unbewusste und die Ästhetik des Surrealismus Kein Zugriff Seiten 336 - 353
    Autor:innen:
  22. Der Parapsychologe und sein Medium im Experiment. Geschlecht und Medialität des Unbewussten Kein Zugriff Seiten 354 - 376
    Autor:innen:
  23. Die Heide als weißer Raum: Deutschsein zwischen Erinnern und Vergessen in »Grün ist die Heide« (BRD 1951, R: Hans Deppe) Kein Zugriff Seiten 377 - 394
    Autor:innen:
  24. »It is the between that is tainted with strangeness«. Das unheimliche Geschlecht virtueller Wesen Kein Zugriff Seiten 395 - 413
    Autor:innen:
  25. Ein träumender und traumatisierender Computer. Repräsentationen des Unbewussten in Donald Cammells Science-Fiction-Film »Demon Seed« (1977) Kein Zugriff Seiten 414 - 440
    Autor:innen:
  26. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 441 - 444
    Autor:innen:
  27. Backmatter Kein Zugriff Seiten 445 - 448
    Autor:innen:

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