
Erinnerungsethik II
Zur Bedeutung des Gedenkens als moralische Motivation- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Das Erinnern an die Opfer genozitärer Akte ist unverzichtbar, um zu verhindern, dass die Vernichtung in letzter Konsequenz verwirklicht wird. Indem sie sich in ihrem neuen Buch mit dem Denken von Arthur Schopenhauer und Emmanuel Lévinas auseinandersetzt, entwickelt Susanne Möbuß ihre Erinnerungsethik weiter. In der Ethik des Erinnerns zeigt sich eine Unterscheidung zwischen Theorie und Umsetzung, die außergewöhnlich ist: Die Begründung des Erinnerns als moralisch gerechtfertigte Handlung stellt die Grundlage des abstrakten Verstehens dar. Die eigentliche Motivation erfolgt jedoch in den Handlungen des Erinnerns. Sie stiften jene Gemeinschaft, in der das Gedenken an die Opfer Ausdruck der unbedingten Hinwendung zum anderen Menschen wird. Diese Augenblicke sind daher elementarer Bestandteil gelebter Erinnerungskultur.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-7965-5357-8
- ISBN-Online
- 978-3-7965-5358-5
- Verlag
- Schwabe, Basel / Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 282
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- I. Thematischer Aufriss Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- Wie ansprechen? Kein Zugriff
- Unterwegs zum existentiellen Denken Kein Zugriff
- Vor-Bildhaftes Kein Zugriff
- Wiederholungsvermeidung Kein Zugriff
- In Ansehung Kein Zugriff
- Gemeinsames Kein Zugriff
- Motivation versus Theorie Kein Zugriff
- III. Emmanuel Lévinas Kein Zugriff Seiten 97 - 124
- Initiation Kein Zugriff
- Universalisierung Kein Zugriff
- Was möglich sei Kein Zugriff
- Empfänger und Akteur Kein Zugriff
- Geht es uns an? Kein Zugriff
- Doppeltes Handeln Kein Zugriff
- Für wen wir eintreten Kein Zugriff
- Bemessungsrahmen des Ethischen Kein Zugriff
- V. Erinnern ist ein Entwerfen Kein Zugriff Seiten 237 - 276
- Philosophie Kein Zugriff
- Ergänzende Texte Kein Zugriff
- Internetquellen Kein Zugriff




