Tabu, Trauma und Identität
Subjektkonstruktionen von PalästinenserInnen in Deutschland und der Schweiz, 1960-2015- Autor:innen:
- Reihe:
- Histoire, Band 174
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die seit 1947 andauernden systematischen Vertreibungen der PalästinenserInnen aus Palästina/Israel gehen u.a. auf die europäische Geschichte des britischen Kolonialismus und des deutschen Nationalsozialismus zurück. Dennoch wird die palästinensische Gewalterfahrung aus dem europäischen kollektiven Gedächtnis ausgegrenzt und tabuisiert. Sarah El Bulbeisi beschäftigt sich mit den Auswirkungen dieser Tabuisierung auf PalästinenserInnen in Deutschland und in der Schweiz und mit ihren Spuren in der Eltern-Kind-Beziehung. Sie zeigt, wie sich in der Erfahrung von deutschem und schweizer Rassismus und in der Konfrontation mit »dem hegemonialen Traum von Unschuld« die traumatische Erfahrung von Siedlerkolonialismus und ethnischer Säuberung fortsetzt.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2020
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5136-2
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5136-6
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Histoire
- Band
- 174
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 322
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 8
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Denken, Fühlen und Sprechen gegen die Gewalt Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 64
- 2 Palästina als moralischer Ort Kein Zugriff Seiten 65 - 94
- 3 Väter I: Wie spricht man aus dem Nichts heraus? Kein Zugriff Seiten 95 - 188
- 4 Väter II: Unmögliche Subjekte Kein Zugriff Seiten 189 - 212
- 5 Kinder/Töchter Kein Zugriff Seiten 213 - 264
- 6 Schlusswort Kein Zugriff Seiten 265 - 272
- Fotos Kein Zugriff Seiten 273 - 282
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 283 - 306
- Anhang Kein Zugriff Seiten 307 - 322





