Wi(e)der komische Wertung
Revision der Klassifikation komischer Erzähltexte am Beispiel von Marc-Uwe Klings „Känguru“-Trilogie- Autor:innen:
- Reihe:
- Kulturen des Komischen, Band 12
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die Literaturwissenschaft bewertet komische Texte — oft ohne es zu merken. Begriffe wie „Hochkomik“ und „Trivialkomik“ wirken wie neutrale Kategorien, sind aber Produkte sozialer Positionierungskämpfe. Dabei begann „Hochkomik“ als trojanisches Pferd: ein strategischer Neologismus, mit dem sich die Neue Frankfurter Schule Zugang zum Feuilleton und zur Wissenschaft verschaffte, während „Trivialkomik“ trotz etymologischer Neutralität die Abwertungsdynamik ihres Stammbegriffs nie abschütteln konnte.Diese Studie unterzieht den komischen Wertungsdiskurs einer kritischen Revision und erprobt ihre Argumente an Marc-Uwe Klings „Känguru“-Trilogie, deren Komik jede hierarchische Klassifikation sprengt. Was daraus folgt ist ein Plädoyer für einen grundlegend neuen Umgang mit komischer Literatur.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8498-2160-9
- ISBN-Online
- 978-3-8498-2161-6
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Kulturen des Komischen
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 375
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- 2.1 Eine Bemerkung vorab Kein Zugriff
- 2.2.1.1 Die lachenden Rezipient*innen Kein Zugriff
- 2.2.1.2 Die subjektiven Bedingungen des komischen Lustempfindens Kein Zugriff
- 2.2.2.1 Objektive Bedingungen am Beispiel des Titanic-Covers „Zonen-Gaby (17) im Glück (BRD)“ Kein Zugriff
- 2.2.2.2 Exkurs: Komik und Körper im Komos Kein Zugriff
- 2.2.2.3 Zusammenführung Kein Zugriff
- 3.1.1 Problemstellung Kein Zugriff
- 3.1.2 Mechanismen der (Ab-)Wertungsdiskurse Kein Zugriff
- 3.1.3 Paradigmenwechsel in der Bundesrepublik Deutschland der 1960er Jahre Kein Zugriff
- 3.1.4 „Trivialliteratur“: Konzept und Kritik nach H. F. Foltin und H. Kreuzer Kein Zugriff
- 3.1.5 Faktoren literarischer Wertung am Beispiel der Literaturförderung in der DDR Kein Zugriff
- 3.2.1 Wiederentdeckung und Verbreitung Kein Zugriff
- 3.2.2.1 Drei Schwierigkeiten beim Schreiben über Gernhardt Kein Zugriff
- 3.2.2.2 Gernhardts (Hoch-)Komiktheorie Kein Zugriff
- 3.2.3 Hochkomik im literaturwissenschaftlichen Diskurs Kein Zugriff
- 3.2.4.1 Prämissen und Formel Kein Zugriff
- 3.2.4.2 Anwendung Kein Zugriff
- 3.2.4.3 Bewertung Kein Zugriff
- 3.3.1 Vorüberlegungen zum alltagssprachlichen und literaturwissenschaftlichen Gebrauch von „trivial“ Kein Zugriff
- 3.3.2.1 Werner Schroeter im Interview zu Diese Nacht (taz, 2009) Kein Zugriff
- 3.3.2.2 Kundenbewertung zu Dieter Nuhr: Wer’s glaubt, wird selig (Amazon, 2007) Kein Zugriff
- 3.3.2.3 Anja Schonlau: „Altersliebe im Alterswerk“ Kein Zugriff
- 3.3.2.4 Monika Meister: „Zur Struktur des Unbewußten in der Trivialkomik des Schwankes“ Kein Zugriff
- 3.3.3 Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 4.1 Medienübergreifende sowie -spezifische Charakteristika des Känguru-Narrativs und Vorgehen in der Analyse Kein Zugriff
- 4.2 Die Umschlaggestaltung: Komik im Passbild Kein Zugriff
- 4.3.1 Die Illusion des Tatsachenberichts Kein Zugriff
- 4.3.2 Die Genialität in der Trivialität Kein Zugriff
- 4.4 Fußnoten als kommunikative Frei- und Kampfräume Kein Zugriff
- 4.5 Detektivischer Spürsinn: Teewurst-Logik und Adaptive Beziehungen zu Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes-Narrativ Kein Zugriff
- 4.6.1 Satirischer Anspruch und komisches Scheitern Kein Zugriff
- 4.6.2 Das Lachen als mächtigste Waffe Kein Zugriff
- 4.7.1 Marc-Uwe, der Hellene Kein Zugriff
- 4.7.2 Barbarei und Beuteltier Kein Zugriff
- 4.8.1 Die Hochkomik der Känguru-Trilogie Kein Zugriff
- 4.8.2 Sehr, sehr hochkomisch? Das Problem der Etikettierung Kein Zugriff
- 5.1 Nach der Revision: Drei Empfehlungen wider komische Wertung Kein Zugriff
- 5.2 Ausblick Kein Zugriff
- A Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
- B Siglenverzeichnis Kein Zugriff
- I.I Literatur Kein Zugriff
- I.II Audiovisuelle Medien und Tonträger Kein Zugriff
- II Sekundärliteratur Kein Zugriff





