Die „GL“ wird seit 1969 vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas herausgegeben und ist eines der traditionsreichsten Organe der Sprachwissenschaft. Bislang sind über 250 Themenhefte erschienen, pro Jahr 2-3. Die „GL“ ermöglicht Standortbestimmungen zu Grundsatzfragen der germanistischen Linguistik und solchen Themenbereichen, die das Fach in besonderer Weise prägen. Jede Ausgabe ist einem definierten Thema gewidmet.
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Bibliographische Angaben
ISSN-Print
0072-1492
ISSN-Online
2944-2419
Verlag
Georg Olms Verlag, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Ausgabe
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Seite I - 2
Georg Olms Verlag, Baden-Baden 2026
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Seite 3 - 20
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Seite 21 - 50
Betrachten wir die Sprachen der Welt, folgt die Entstehung von Genussystemen einem vorgezeichneten Prozess der Grammatikalisierung. Dieser Prozess führt in der Regel von semantisch zu grammatisch (formal) motivierten Genussystemen. Gleichzeitig...
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Seite 51 - 72
Generische Maskulina sind maskuline Personenbezeichnungen, die sich auf Personen jeglichen Geschlechts beziehen können. Im Genderdiskurs werden generische Maskulina wie Teilnehmer, die neben einer generischen Bedeutung auch eine...
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Seite 73 - 116
Die Gendermovierung mit Suffixen wie -:in eröffnet einen grammatisch-lexikalischen Variationsbereich zwischen unmovierten und movierten Personenbezeichnungen im Deutschen, insbesondere bei generischer Referenz. Zunehmend lässt sich jedoch auch...
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Seite 117 - 156
Das sprachliche Gendern im Sinne einer Sichtbarmachung aller Geschlechter (vgl. Hirschberg 2021) stellt eine morphologische Operation dar, die nachfolgend für Nomen, Artikel/Pronomen und Adjektive veranschaulicht werden soll. Denn nicht nur...
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Seite 157 - 202
Die Auseinandersetzung mit den Entwicklungstendenzen des geschlechtssensitiven Sprachgebrauchs ist in der germanistischen Linguistik in den letzten Jahren durch eine starke Ausweitung empiriebasierter Arbeiten gekennzeichnet. Neben...
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Seite 203 - 258
Wird sich in Sprachen mit Genussystem wie dem Deutschen pronominal auf Humanbezeichnungen bezogen, können Merkmalskonflikte zwischen Genuskategorie und Genderassoziation aufkommen. In einer experimentellen Untersuchung wurden epizöne,...
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Seite 259 - 292
In der einflussreichen Studie von Gygax et al. (2008) wurden Satzpaare getestet, die im ersten Satz eine maskuline Personenbezeichnung wie z. B. Sozialarbeiter und im zweiten Satz eine Wiederaufnahme durch Anaphern wie z. B. einige der...
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Seite 293 - 334
Sprache soll inklusiv sein. Das beinhaltet, dass sie verständlich für möglichst viele Menschen ist. Dafür wurde das Konzept Leichter Sprache entwickelt, von dem neben anderen Zielgruppen besonders Menschen mit Lernschwierigkeiten profitieren....
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Seite 335 - 388
Um die Frage, welche Personenbezeichnungen als geschlechtergerecht gelten können, dreht sich seit langem eine kontroverse Debatte. Im folgenden Beitrag werden die wesentlich erscheinenden Argumentationslinien nachgezeichnet, systematisiert und...