Die Sprachkunst Gerhard Rühms
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- neoAVANTGARDEN, Band 15
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Gerhard Rühm (*1930) zählt zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts – als Schriftsteller, Musiker und bildender Künstler, er ist Mitbegründer der Wiener Gruppe (zusammen mit Friedrich Achleitner, H. C. Artmann, Konrad Bayer und Oswald Wiener). Rühm hat sich auf avancierte Weise mit den lautlichen und visuellen Dimensionen sprachlicher Gestaltung auseinandergesetzt und neue Formen und Konzepte für das Theater (z. B. »rund oder oval«, 1954), das Hörspiel (z. B. »ophelia und die wörter«, 1969) und die Prosa (z. B. »die frösche«, 1958) entwickelt. Der Band untersucht die spezifische Medialität einzelner Arbeiten (»Mann und Frau« als »Buchtheater«, des »totalen Buchs« »rhythmus r« oder des Romans »textall«) sowie die Genres radiophone Poesie und Schreibmaschinentexte. Gattungsübergreifende Analysen zur Temporalität, zu Spielarten der Komik, zur Kategorie des »Politischen« sowie zum Verhältnis zwischen Dichtungstheorie und poetischer Praxis verweisen auf ästhetische Leitlinien innerhalb des sieben Jahrzehnte umspannenden Schaffens und führen ins Zentrum von Rühms exzeptioneller Poetologie. Ein Streifzug durch das Vorlasskonvolut eröffnet Perspektiven für weiterführende philologische Unternehmungen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-96707-492-5
- ISBN-Online
- 978-3-96707-493-2
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- neoAVANTGARDEN
- Band
- 15
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 290
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- »jetzt«. Zu einem Zentralbegriff im künstlerischen Universum Gerhard Rühms Kein Zugriff Seiten 11 - 26 Bernhard Fetz
- Gerhard Rühm: Schreibmaschinenideogramme Kein Zugriff Seiten 27 - 38 Andreas Hapkemeyer
- Gerhard Rühms Buchschauspiele: rhythmus r, MANN und FRAU, Comic Kein Zugriff Seiten 39 - 56 Monika Schmitz-Emans
- Wie Gerhard Rühms rhythmus r seine Wunder vollbringt Kein Zugriff Seiten 57 - 88 Thomas Eder
- Zwischen »Schallereignis« und semantischer Konfiguration Gerhard Rühms radiophone Poesie Kein Zugriff Seiten 89 - 98 Roland Innerhofer
- Witz und Witze. Zum Zusammenhang von Poiesis und Komik in der Sprachkunst Gerhard Rühms Kein Zugriff Seiten 99 - 112 Friedrich W. Block
- Logonautik. Sprache, Raum und Utopie in Gerhard Rühms textall: ein utopischer roman Kein Zugriff Seiten 113 - 128 Tyrus Miller
- »den grossen roman halte ich für anachronistisch« Zur Konzeption von Gerhard Rühms textall: ein utopischer roman (1993) Kein Zugriff Seiten 129 - 139 Hans-Edwin Friedrich
- LOOPEN und SWITCHEN im offenen SPRACH-KONTINUUM einige bemerkungen zu textall: ein utopischer roman Kein Zugriff Seiten 140 - 150 Herbert J. Wimmer
- Verschiedene Wörter treten auf. Anmerkungen zu Gerhard Rühms reisefieber theatralische ereignisse in fünf teilen Kein Zugriff Seiten 151 - 173 Paul Pechmann
- »ein stück realisierte theorie«. Überlegungen zum Konzeptualismus in der Literatur Kein Zugriff Seiten 174 - 188 Florian Neuner
- »vom kiefer in den kot«. Notationen und die mimetischen Auswirkungen einer »Neuinstrumentierung« von Welt Kein Zugriff Seiten 189 - 193 Ronald Pohl
- Totalansicht / Momentaufnahme. Zu einigen literarischen Aspekten von Gerhard Rühms visueller Kunst Kein Zugriff Seiten 194 - 211 Roman Grabner
- Zu Gerhard Rühm, anhand seines Staub-Lamentos Kein Zugriff Seiten 212 - 218 Peter Rosei
- Das Archiv des Archivars. Ein Streifzug durch den Vorlass Gerhard Rühms am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek Kein Zugriff Seiten 219 - 235 Arnhilt Inguglia-Höfle, Sanna Schulte
- Stimmen zur Diskussion Politik und die Literatur Gerhard Rühms Kein Zugriff Seiten 236 - 252 Kurt Neumann
- Gerhard Rühm – Gedichte Kein Zugriff Seiten 253 - 286
- Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 287 - 290





