25 Jahre "Medizin und Judentum"
Rückblicke – Resultate - Reflexionen- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Das 25-jährige Jubiläum der wissenschaftlichen Tagungsreihe "Medizin und Judentum" war Anlass für ein kritisches Resümee über den bislang von und in diesem Forum erreichten wissenschaftlichen Bearbeitungs- und erkenntnistheoretischen Ergebnisstand sowie für Überlegungen zukünftiger Untersuchungs- und Arbeitsschwerpunkte. Die Beiträge in diesem Band spiegeln somit den Neuwert und Erkenntnisgewinn der Forschungsarbeit in der Breite der bisherigen Themenschwerpunkte wider. Diese umfassen einzel- und kollektivbiographische Untersuchungen zum Schicksal jüdischer Mediziner*innen während der Zeit des Nationalsozialismus und im Holocaust, zu ihrem Beitrag für die medizinische Wissenschaft und das Fürsorge- und Gesundheitswesen sowie zu ihrem sozialmedizinischen und -politischen Engagement. Ebenso forschungsrelevante Themenbereiche sind die Reflexion des "Jüdischen" in Literatur, Kunst und Kultur, vom Judentum geprägte Wertvorstellungen sowie in die Medizin eingebrachte innovative Denkmodelle. Darüber hinaus – zugleich auch im Hinblick auf zukünftige Aufgabenstellungen – werden Forschungsergebnisse zu im Rahmen der Tagungsreihe bislang noch nicht oder kaum präferierten Themen präsentiert; etwa zur jüdischen Pflegegeschichte inklusive des Hebammenwesens oder zur Stellung bzw. Zwangslage jüdischer KZ-Häftlingsärzte.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-86321-546-0
- ISBN-Online
- 978-3-86321-566-8
- Verlag
- Mabuse Verlag, Frankfurt am Main
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 469
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Zum Jubiläum de rwissenschaftlichen Tagungsreihe – Versuch eines kritischen Resümees Kein Zugriff Seiten 11 - 22Autor:innen:
- „Ich würde niemals einem Club beitreten …“ Ein langjähriger Teilnehmer erzählt. Kein Zugriff Seiten 23 - 40Autor:innen:
- „Medizin und Judentum“. Reflexionen zu einem Forschungsfeld – und ein Beispiel aus der Krankenhausgeschichte. Kein Zugriff Seiten 41 - 58Autor:innen:
- Kollektive Biographik in der Geschichtswissenschaft. Reflexionen über Möglichkeiten und Grenzen Kein Zugriff Seiten 59 - 70Autor:innen:
- Das Problem ‚nicht arische‘ Studenten in der Historiographie der nationalsozialistischen Universität. Das Beispiel Rostock Kein Zugriff Seiten 71 - 94Autor:innen: |
- Jüdische Pflegegeschichte – Rückblick und aktuelle Forschungsthemen Kein Zugriff Seiten 95 - 106Autor:innen: | |
- Paradigmenwechsel in der Medizin vom Mittelalter zur Renaissance Anhand medizinischer Schriften von dreijüdischen Ärzten Kein Zugriff Seiten 107 - 116Autor:innen:
- Das Wirken jüdischer Mediziner beim Aufbau des Gesundheitswesens im osmanisch regierten Palästina Kein Zugriff Seiten 117 - 136Autor:innen: |
- (Komplementär-)Medizin, alternative Religiosität & Judentum: Wissenstransfer, Etablierung und Transformation anthroposophischer Praxisfelder in Israel seit 1920 Kein Zugriff Seiten 137 - 156Autor:innen:
- Beispiele sozialmedizinischer Entwicklungstendenzen in der BRD nach 1945 Sozialmedizin – Psychiatrie/Psychoanalyse/Sexualwissenschaften – Zahnmedizin Kein Zugriff Seiten 157 - 210Autor:innen:
- „Das habe ich getan …“ Erinnern und Vergessen (machen) in der Frankfurter Geschichte der Hirnforschung Kein Zugriff Seiten 211 - 246Autor:innen:
- Jüdische Geburtshelfer und Gynäkologen als aktive Mitglieder der Berliner Medizinischen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 247 - 264Autor:innen:
- Der Einfluss der Juden auf die Entwicklung polnischer Kurorte bis Mitte des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 265 - 278Autor:innen:
- Der Gebrauch des Antisemitismus – Verfolgte jüdische Mediziner in der Türkei im Interessenfeld von Beruf und Politik Kein Zugriff Seiten 279 - 316Autor:innen:
- Jüdische Hebammen im Dritten Reich. Anmerkungen zu einem fast vergessenen Kapitel der Geschichte der Geburtshilfe in Deutschland Kein Zugriff Seiten 317 - 328Autor:innen: |
- Jüdische Häftlingsärzte. Reflexionen zu ihrer Zwangslage bei der medizinischen Versorgung im Konzentrationslager Sachsenburg und ihrer Stellung in der Häftlingsgesellschaft (1933–1937) Kein Zugriff Seiten 329 - 358Autor:innen:
- Der „philosophische Arzt“ und jüdische Aufklärer Marcus Herz (1747–1803) Kein Zugriff Seiten 359 - 374Autor:innen:
- Dr. med. Richard Hirschfeld (1862–1942), Praktischer Arzt und Mitbegründer des Verbandes der Ärzte Deutschlands (Hartmannbund) – eine Spurensuche Kein Zugriff Seiten 375 - 402Autor:innen:
- Prof. Chajes-Chayot: from a social hygiene’s academic chair in Berlin to building Jewish Palestine Kein Zugriff Seiten 403 - 406Autor:innen:
- Verdienste eines emigrierten Physiologen in der Türkei Prof. Dr. Hans Winterstein (1879–1963) Kein Zugriff Seiten 407 - 432Autor:innen:
- Der Leipziger Verlagsbuchhändler und Vorsitzende des Leipziger Bibliophilen-Abends (LBA) Gustav Kirstein (1870–1934) Kein Zugriff Seiten 433 - 448Autor:innen:
- „Hochgeehrter exacter Forscher, Chemiker, Physiker, Mathematiker und Skeptiker …“. Der zionistische Arzt Hans Mühsam (1876–1957) und seine Briefpartner Kein Zugriff Seiten 449 - 462Autor:innen:
- Anschriften der VerfasserInnen Kein Zugriff Seiten 463 - 469

