Rating-Agenturen
Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Wer steckt eigentlich hinter den Rating-Agenturen, von denen im Zuge der Finanzkrise so oft die Rede ist? Und nach welchen Kriterien arbeiten sie?In diesem Buch wird zum ersten Mal die Eigentümerstruktur der drei großen Agenturen offengelegt: Es handelt sich dabei um die größten Hedge- und Investmentfonds, die aus der hohen und dauerhaften Verschuldung von Unternehmen, Staaten und Konsumenten Gewinn ziehen. Ein Blick auf die Praxis der Rating-Agenturen zeigt: Ihre Macht gewinnen sie durch ihre Eigentümer, aber auch durch die staatlich und überstaatlich erteilte Wächterfunktion. Sie sind mit Fonds, Banken, Staaten, Zentralbanken, Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds Teil der gegenwärtigen Kapitalmacht.Als vermeintlich unabhängige und objektive Wächter des Marktes helfen sie ihren Eigentümern dabei, Unternehmen, Staaten und ganze Volkswirtschaften zu enteignen. Dabei schrecken sie vor suggestiven Ratings ebenso wenig zurück wie vor der Inszenierung von Krisen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 2/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1977-5
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1977-9
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 200
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- I. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- II. Entstehung und Veränderung der Agenturen Kein Zugriff Seiten 13 - 26
- III. Globalisierung des US-Rating-Systems Kein Zugriff Seiten 27 - 42
- IV. Wem gehören die Rating-Agenturen? Kein Zugriff Seiten 43 - 60
- V. Erste Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 61 - 72
- VI. Rating: Die Kriterien Kein Zugriff Seiten 73 - 86
- VII. Rating: Die Arbeitsweise Kein Zugriff Seiten 87 - 102
- VIII. Kriminogene Bedingungen Kein Zugriff Seiten 103 - 120
- IX. Ratingfreie Zonen Kein Zugriff Seiten 121 - 128
- X. Debt Factory Working Kein Zugriff Seiten 129 - 148
- XI. Debtocracy: Enteignung, Verfall, Autokratie Kein Zugriff Seiten 149 - 154
- XII. Verrechtlichtes Unrecht Kein Zugriff Seiten 155 - 160
- XIII. Reformversuche Kein Zugriff Seiten 161 - 182
- XIV. Alternative: Die große Entschuldung Kein Zugriff Seiten 183 - 190
- XV. Ausgewählte Literatur Kein Zugriff Seiten 191 - 196
- Kein Zugriff Seiten 197 - 200





