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Die Seele der Dinge

Herausgegeben im Auftrag des Internationalen Auschwitz Komitees, Berlin, und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Erst nach einer langen Zeit des Schweigens – 59 Jahre später, als sie noch einmal 'dorthin' zurückgekehrt war – schrieb Éva Pusztai-Fahidi dieses Buch. Seit diesem Besuch betrachtet sie es als ihre Pflicht, über das, was sie in Auschwitz erlebt hat, zu berichten. 'Die Seele der Dinge' ist ein eindringliches Zeugnis des Holocaust und zugleich mehr. Éva Fahidis Memoiren sind Familiengeschichte und Portrait einer Epoche, schildern detailfreudig das Leben in Ungarn auf dem Lande zwischen den beiden Weltkriegen und beschreiben in liebevollen und schmerzhaften Erinnerungen die ersten achtzehn Lebensjahre der Autorin: eine berührende Hommage an ihre untergegangene jüdische Großfamilie, von der ihr nach der Rückkehr ins Elternhaus nichts als die schreckliche Wahrheit blieb: 'Mir wurde bewusst: ich war vollkommen allein, hatte niemanden mehr auf der Welt.' Éva Fahidi wurde in Debrecen, Ostungarn, in eine große, wohlhabende Familie hineingeboren. In ihrem Leben spiegeln sich die Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts wider. Ihr Traum, Pianistin zu werden, fand noch vor der Aufnahmeprüfung an der Musikakademie durch ihre Deportation nach Auschwitz ein jähes Ende. Von dort wurde sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland in das KZ-Außenlager Münchmühle im hessischen Allendorf verschleppt. Nach der Befreiung kehrte sie in ihre Heimat zurück, wo sie sich in den ersten Jahren nicht mehr zurechtfinden konnte. Zur Zeit der kommunistischen Schauprozesse erklärte man sie zum 'deklassierten Element' und ließ sie als Hilfsarbeiterin beim Aufbau der Stadt Sztálinváros (heute Dunaújváros) schuften. Nach der Revolution 1956 arbeitete sie im staatlichen Außenhandel, nach der Wende 1989 gründete sie eine eigene Außenhandelsfirma. Éva Fahidi lebt heute in Budapest und bezeichnet sich selbst als 'Holocaust-Aktivistin'. Éva Fahidi hat ihre Erinnerungen an den Holocaust zunächst in deutscher Sprache niedergeschrieben. Sie wurden 2004 vom Magistrat der Stadt Stadtallendorf in einem schmalen Bändchen veröffentlicht. Das vorliegende Buch ist eine Übersetzung der anschließend verfassten, erheblich erweiterten ungarischen Ausgabe, welche bereits in einer zweiten Auflage erschienen ist.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-86732-098-6
ISBN-Online
978-3-86732-883-8
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
241
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Danksagung Kein Zugriff
  1. Die Seele der Dinge Kein Zugriff Seiten 11 - 14
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 15 - 20
  3. Die dreiundzwanzigste Stunde. Wer erinnert sich außer mir? Kein Zugriff Seiten 21 - 30
  4. Die Fahídys/Fahidis – meine Familie väterlicherseits Kein Zugriff Seiten 31 - 44
  5. Meine Großeltern mütterlicherseits, Alfréd Weisz und Ernesztína Gross Kein Zugriff Seiten 45 - 62
  6. Mein Vater Dezső Fahidi Kein Zugriff Seiten 63 - 76
  7. Irma Weisz, meine Mutter Kein Zugriff Seiten 77 - 96
  8. Die »wahre Geschichte« meiner Geburt Kein Zugriff Seiten 97 - 112
  9. Die Ballade von Alfréd Weisz Kein Zugriff Seiten 113 - 120
  10. Asteria Kein Zugriff Seiten 121 - 128
  11. Der sträfliche Optimismus Kein Zugriff Seiten 129 - 146
  12. Ein verschlüsselter Schmerzensschrei Kein Zugriff Seiten 147 - 150
  13. Ein Viehwaggon – 100 Jungochsen Kein Zugriff Seiten 151 - 166
  14. Wo bin ich? Kein Zugriff Seiten 167 - 174
  15. Who is who? Kein Zugriff Seiten 175 - 208
  16. Meine Scheune Kein Zugriff Seiten 209 - 232
  17. Die unvergessliche Begegnungswoche Kein Zugriff Seiten 233 - 240

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