Gewaltpraktiken
Reichweite und Grenzen einer praxeologischen Gewaltforschung- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Forum Psychosozial
- Verlag:
- 01.05.2024
Zusammenfassung
Das Guillotinieren im Nachgang der Französischen Revolution, die Gesellschaftsjagd oder sexuelle Gewalt während des Genozids in Ruanda – all dies sind Gewaltkontexte, die praxeologisch erschlossen werden können. Die Texte des Bandes eröffnen Perspektiven auf räumliche Anordnungen, Artefakte oder bestimmte Handlungsimpulse im Zusammenhang mit Gewalt. Indem so eher Praktiken, also routinisierte Abläufe, die von Menschen ausgeführt, individuell angeeignet und durchaus auch modifiziert werden, in den Fokus rücken, werden die Reichweiten und somit auch Grenzen einer praxeologischen Gewaltforschung erkundet. Auf diesem Wege zeigt sich die Alltäglichkeit des vermeintlich Außergewöhnlichen, die Normalität in der Zufügung von Beschädigungen. Mit Beiträgen vonHelena Gellert, Karla Groth, Christian Gudehus, Verena Muckermann, Johanna Mues, Isabelle Sarther und Lena Spickermann
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 01.05.2024
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3308-6
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6213-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forum Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 208
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Christian Gudehus
- Einleitung Kein Zugriff
- Praxistheorie Kein Zugriff
- Gewaltforschung Kein Zugriff
- Praxistheoretische Gewaltforschung – Praxen der Kontrolle und des Zwingens im Kontext kollektiver Gewalt Kein Zugriff
- Sklavereien Kein Zugriff
- Gewalt in den Forschungen zu Sklavereien Kein Zugriff
- Folter Kein Zugriff
- Vorgehen Kein Zugriff
- Einschränkungen Kein Zugriff
- Eine Enzyklopädie der Gewaltpraktiken Kein Zugriff
- Helena Gellert
- Kulturelles Erbe Kein Zugriff
- Der Zerstörungsakt und die Sprengung als Praxis Kein Zugriff
- Das kollektive Gedächtnis im öffentlichen Raum und der Architektur Kein Zugriff
- Die Repräsentation der Gewalttat in den Medien Kein Zugriff
- Welterbe Kein Zugriff
- Ausblick Kein Zugriff
- Karla Groth
- Institutionelle Einbettung der Jagd Kein Zugriff
- Der naturalisierende Diskurs rund um die Jagd Kein Zugriff
- Der Überlebenstrieb des Wildschweins Kein Zugriff
- Wer darf jagen und welche Richtlinien gibt es dafür? Kein Zugriff
- Verortung der Jagd Kein Zugriff
- Jagdliche Rituale Kein Zugriff
- Das Wildtier als verwertbares ›Stück‹ Fleisch Kein Zugriff
- Die Tötbarkeit von Wildtieren Kein Zugriff
- Gesellschaftsjagd – Jagen im Kollektiv Kein Zugriff
- Verena Muckermann
- Einleitung Kein Zugriff
- Kontext: Der Völkermord in Ruanda Kein Zugriff
- Muster sexueller Gewalt Kein Zugriff
- Organisierte Propaganda und ihre Auswirkungen Kein Zugriff
- Intimität sexueller Gewalt Kein Zugriff
- Öffentlicher Charakter sexueller Gewalt Kein Zugriff
- Demütigung Kein Zugriff
- Verstümmelung Kein Zugriff
- Artefakte Kein Zugriff
- Sexuell übertragbare Krankheiten: HIV/AIDS Kein Zugriff
- Zwangsheirat – sexuelle Sklaverei Kein Zugriff
- Sexuelle Gewalt gegen Männer Kein Zugriff
- Akteur*innen Kein Zugriff
- Nachwirkungen Kein Zugriff
- Diskussion Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Reflexionen zum praxistheoretischen Zugang Kein Zugriff
- Johanna Mues
- Einleitung Kein Zugriff
- Genese des zentralen Artefakts Kein Zugriff
- Kontinuität im praktischen Strafvollzug und seine Erweiterung Kein Zugriff
- Beschreibung der Gewaltpraktik Kein Zugriff
- Das tägliche Wiederholbarmachen Kein Zugriff
- Diskussion Kein Zugriff
- Isabelle Sarther
- Zirzensische Zeit- und Raumgeschichte Kein Zugriff
- Die zirzensischen Praktiken zwischen Anthropomorphisierung und Othering Kein Zugriff
- Vermenschlichte Tiere Kein Zugriff
- Wie Tricks entstehen Kein Zugriff
- Zirkus und Raum Kein Zugriff
- Zirkustiere als unberechenbare Handlungsträger*innen Kein Zugriff
- Ausblick Kein Zugriff
- Lena Spickermann
- »Wo haben wir es denn versteckt?« – Polizeiliche Präventionsarbeit in Bezug auf migrantisierte Menschen Kein Zugriff
- »Jedes Mal, wenn ich einen Polizisten in meinem Umfeld sehe, fühl [ich] mich ein Stück unsicherer« – Auswirkungen auf die kontrollierten Subjekte Kein Zugriff
- Eine institutionalisierte Praktik der langsamen Gewalt Kein Zugriff





