Fluchtlinien
Filmkarrieren zwischen Ost- und Westeuropa- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Ein CineGraph Buch
- Verlag:
- 01.12.2023
Zusammenfassung
In den letzten Jahrzehnten ist – nicht zuletzt durch CineGraph – das Schicksal von jüdischen Filmschaffenden aus Ost-Europa, die durch den völkischen Rassismus des NS-Regimes ins Exil vertrieben wurden, häufig in den Blick genommen worden. Darüber hinaus gibt es aber auch zahllose ost- und mitteleuropäische Filmschaffende aller Gewerke, die im 20. Jahrhundert ihre Heimatländer verließen; ihre Karrieren sind noch weniger erforscht. Die Texte in diesem Band präsentieren einen Querschnitt dieser zum Teil vergessenen Filmschaffenden. Neben den Regiekarrieren von Alfréd Deésy, Slatan Dudow und Ladislao Vajda werden die Lebenswege der Schauspielerinnen Marija Leiko, Lya Mara und Anna Sten betrachtet. Aber auch die Arbeit von Produzenten wie Miloš Havel und der Familie Salkind wird untersucht. Zudem wird Leo Lanias Bedeutung für die Anfänge des dokumentarischen Films behandelt. Ein Beitrag widmet sich dem Einfluss der sowjetischen Berater auf den frühen DEFA-Film. Der Sammelband wird mit einem Essay des ungarischen Schriftstellers und Historikers György Dalos zum politischen und kulturellen Exil in der Zwischenkriegszeit eingeleitet. Zum Thema des Sammelbandes erschien im November 2021 bereits das cinefest-Katalogbuch "Westwärts. Osteuropäische Filmschaffende in Westeuropa".
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 01.12.2023
- ISBN-Print
- 978-3-96707-729-2
- ISBN-Online
- 978-3-96707-730-8
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Ein CineGraph Buch
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 214
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Westwärts Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- WAS ABSEITS DER LEINWAND GESCHAH. Politisches und kulturelles Exil in der Zwischenkriegszeit Kein Zugriff Seiten 9 - 12 György Dalos
- DER RASENDE REGISSEUR. Alfréd Deésy (1877–1961) Kein Zugriff Seiten 13 - 28 Réka Gulyás
- »DER FLIEGENDE UNGAR«. Die kulturelle Flexibilität des Ladislao Vajda Kein Zugriff Seiten 29 - 40 Wolfgang Martin Hamdorf
- HAT IHR STERN AM FILMHIMMEL GELEUCHTET? Die Lettin Marija Leiko im deutschen Stummfilm Kein Zugriff Seiten 41 - 50 Anita Uzulniece
- »MEIN HERZ IST EINE JAZZBAND«. Lya Mara. Ein vergessener Kinostar aus Riga Kein Zugriff Seiten 51 - 70 Guido Erol Hesse-Öztanil
- »EINE SMARTE FRAU«. Anna Sten, Schauspielerin und Star Kein Zugriff Seiten 71 - 88 Peter Bagrov
- FILMMOGUL MILOŠ HAVEL. Eine Geschichte in vier Akten Kein Zugriff Seiten 89 - 100 Tereza Czesany Dvoráková
- FAMILIENBANDE – DIE SALKINDS. Eine Produzentendynastie der Superlative Kein Zugriff Seiten 101 - 132 Daniel Otto
- IN DEFENSE OF LEO LANIA. Zur »Erfindung« und Funktionalisierung des Begriffs »Dokumentarfilm« durch die Linken Ende der 1920er Jahre Kein Zugriff Seiten 133 - 154 Thomas Tode
- HEIMAT UND AUSLAND. Slatan Dudows Wanderjahre (1919–1946) Kein Zugriff Seiten 155 - 168 Alexander Donev
- »WIR HABEN IN UNSEREN FILMEN BEWIESEN, DASS DIE GEGENWART LANGWEILIG IST.«. Slatan Dudow und die Sorge um den realistischen DEFA-Film der 1950er und frühen 1960er Jahre Kein Zugriff Seiten 169 - 184 René Pikarski
- ZWISCHEN TOLERANZ UND LINIENTREUE. Notizen zum sowjetischen Personal bei der frühen DEFA Kein Zugriff Seiten 185 - 200 Ralf Schenk
- Dank Kein Zugriff Seiten 201 - 201
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 202 - 203
- Register Kein Zugriff Seiten 204 - 214





