Amicus aut Hostis?
Bindungs- und Beziehungsstrukturen im niedergermanischen Rheindelta im 1. und 2. Jh. n. Chr.- Autor:innen:
- Reihe:
- Quellen und Forschungen zur Antiken Welt, Band 67
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. vollzog sich eine rasante gesellschaftliche und administrative Entwicklung im niedergermanischen Rheindelta: Die Region zwischen Schelde, Maas und Rhein wurde, wie Tacitus gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. in seiner Germania schreibt, Teil des Imperium Romanum.
Spezifische Bindungs- und Beziehungsstrukturen prägten nicht nur das Verhältnis zwischen den hier siedelnden Batavern, Canninefaten, Frisiavonen, Marsakern und Friesen, sondern auch deren Kontakte zu Rom bzw. römischen Akteuren.
Durch die Auswertung literarischer, archäologischer und epigraphischer Quellen wird dieses komplexe Spannungsgefüge beleuchtet. Dabei werden die vielfältigen Entwicklungslinien im politischen, urbanen, ruralen und kultischen Kontext aufgezeigt. Deutlich wird, dass die vereinfachte und plakative Umschreibung „Freund oder Feind“ die Vielfältigkeit der Bindungs- und Beziehungsstrukturen im niedergermanischen Rheindelta nicht ansatzweise erfasst.
Reihe
Quellen und Forschungen zur Antiken Welt - Band 67
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8316-5011-8
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7758-0
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Quellen und Forschungen zur Antiken Welt
- Band
- 67
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 386
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten i - 8
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Prolog Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 48
- 2. Der geographische Rahmen – Die Siedlungsgebiete im niedergermanischen Rheindelta Kein Zugriff Seiten 49 - 70
- 3. Ethnogenese der im niedergermanischen Rheindelta siedelnden Stämme Kein Zugriff Seiten 71 - 84
- 4. Erste Kontakte zwischen den im niedergermanischen Rheindelta siedelnden Stämmen und Rom Kein Zugriff Seiten 85 - 90
- 5.1.1. Bataver Kein Zugriff
- 5.1.2. Canninefaten Kein Zugriff
- 5.1.3. Frisiavonen Kein Zugriff
- 5.1.4. Marsaker Kein Zugriff
- 5.1.5. Friesen Kein Zugriff
- 5.1.6. Zwischenfazit Kein Zugriff
- 5.2. Bindungs- und Beziehungsstrukturen zwischen den im niedergermanischen Rheindelta siedelnden Stammesgruppierungen Kein Zugriff
- 5.3. Niedergermanische Leibwachen in Rom Kein Zugriff
- 5.4. Zwischenfazit: Die Entwicklung des niedergermanischen Rheindeltas im politischen Kontext Kein Zugriff
- 6.1.1. Oppidum Batavorum Kein Zugriff
- 6.1.2. Ulpia Noviomagus Batavorum Kein Zugriff
- 6.2. Hauptort der Canninefaten Kein Zugriff
- 6.3. Auf der Suche nach einem Hauptort der Frisiavonen Kein Zugriff
- 6.4. Zwischenfazit: Städtegründungen als Mittel der Einflussnahme Roms? Kein Zugriff
- 7.1. Eine batavische Siedlung: Tiel-Passewaaij Kein Zugriff
- 7.2. Eine canninefatische Siedlung: Rijswijk „de Bult“ Kein Zugriff
- 7.3. Eine frisiavonische/marsakische Siedlung: Rockanje Kein Zugriff
- 7.4. Eine friesische Siedlung: Assendelft Polder Kein Zugriff
- 7.5. Die Verbreitung römischer villae rusticae im niedergermanischen Rheindelta Kein Zugriff
- 7.6. Zwischenfazit: Zwischen Adaption und Persistenz im ruralen Kontext Kein Zugriff
- 8.1. Kulte bei den Friesen Kein Zugriff
- 8.2. Kulte bei den Batavern Kein Zugriff
- 8.3. Kulte bei den Frisiavonen? Kein Zugriff
- 8.4. Kulte bei den Canninefaten Kein Zugriff
- 8.5. Zwischenfazit: Übernahme römischer Kulte oder Weiterführung eigener Traditionen? Kein Zugriff
- 9. Gesamtfazit: Bindungs- und Beziehungsstrukturen im niedergermanischen Rheindelta im 1. und 2. Jh. n. Chr. Kein Zugriff Seiten 311 - 320
- 10. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 321 - 386





