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Henkel

Vom Waschmittelhersteller zum Weltunternehmen
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Persil, Ata, Pril, Somat, Pritt – viele Marken, die zum Unternehmenskosmos von Henkel gehören, sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Alltagslebens. Nur wenigen jedoch dürfte die vielschichtige und wandlungsreiche Geschichte bekannt sein, die sich hinter dem Namen Henkel verbirgt. Joachim Scholtyseck zeichnet den Weg dieses zunächst für Deutschland und heute weltweit bedeutsamen Unternehmens seit 1876 erstmals umfassend auf wissenschaftlicher Grundlage nach und zeigt, wie sich Henkel vom Waschmittelhersteller zum Weltkonzern wandelte, der heute insbesondere im Bereich Klebstoffe weltweit führend ist. Henkel ist ein Kind des frühen Kaiserreichs und profitierte vom wirtschaftlichen Aufstieg des jungen deutschen Nationalstaats. Der steigende Lebensstandard der Bevölkerung erhöhte die Nachfrage nach Konsumgütern des täglichen Bedarfs, die das Unternehmen mit seinem schnell wachsenden Waschmittelgeschäft bedienen konnte. 1876 von Fritz Henkel in Aachen gegründet, expandierte das Unternehmen rasch und verlegte seinen Hauptstandort 1878 nach Düsseldorf, wo sich noch heute der Hauptsitz befindet. 1907 kam das revolutionäre Waschmittel Persil auf den Markt, das auf innovative Weise beworben wurde und für das Unternehmen einen Quantensprung bedeutete. Bis heute dürfte es die bekannteste Marke sein, mit der Henkel weithin verbunden wird. Doch das war schon Anfang des 20. Jahrhunderts eine Verkürzung des vielseitigen Unternehmens. Joachim Scholtyseck fragt nach den Erfolgsfaktoren, die aus dem Aachener Start-up eine florierende Firma machten, arbeitet die Rolle der Firma im Dritten Reich auf und zeigt, wie aus dem Waschmittelproduzenten ein Weltunternehmen wurde.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-406-83059-4
ISBN-Online
978-3-406-83061-7
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
Seiten
879
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Cover Kein Zugriff
    2. Titel Kein Zugriff
    3. Impressum Kein Zugriff
    4. Inhalt Kein Zugriff
  1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 22
    1. Gute Voraussetzungen? Der familiäre Hintergrund von Fritz Henkel Kein Zugriff
    2. 1871: eine neue Nation im wirtschaftlichen Aufbruch Kein Zugriff
    3. 1876 und 1878: Universal-Waschmittel, Henkel’s Bleich-Soda und Wasserglas Kein Zugriff
    4. Vom Kleinbetrieb in Aachen zur großindustriellen Fertigung in Holthausen Kein Zugriff
    5. Eine Produkt- und Marketingrevolution: Persil Kein Zugriff
    6. Kartelle, Diversifizierungen und wirtschaftliche Irrwege Kein Zugriff
    7. Fritz Henkel: ein moderner Patriarch im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Kein Zugriff
    8. Im Alltag des Geschäfts: Arbeitszeiten und Löhne Kein Zugriff
    9. Bürgerliche Lebenswelten Kein Zugriff
    10. Fritz Henkel jun. und Hugo Henkel: Die Söhne übernehmen Verantwortung Kein Zugriff
    11. Das frühe Auslandsgeschäft Kein Zugriff
    12. Der Erste Weltkrieg Kein Zugriff
    13. Im Bann der Rüstung: Sprengstoffproduktion und Zwangsarbeit Kein Zugriff
    14. Henkel und das Ende des Kaiserreichs Kein Zugriff
    15. Neue Hoffnungsschimmer: das Ende der Zwangsbewirtschaftung und der Bau des Zweigwerks Genthin Kein Zugriff
    16. Henkel-Krisen: Hyperinflation und Ruhrbesetzung 1923 /24 Kein Zugriff
    17. Der Wettbewerb um Thompson und Sunlicht: Vorboten der Auseinandersetzungen zwischen Henkel und Unilever Kein Zugriff
    18. Der Kampf um die Persil-Markenrechte Kein Zugriff
    19. Eine goldene Zeit? Henkel in den Jahren der vorübergehenden Stabilisierung Kein Zugriff
    20. Eine bedeutende Diversifizierung: Klebstoffe bei Henkel Kein Zugriff
    21. 1930 – das Annus horribilis Kein Zugriff
    22. Die UMA als Holding der Henkel-Auslandsgesellschaften Kein Zugriff
    23. Der lange Weg zur ersten Internationalisierung: das Henkel-Auslandsgeschäft bis in die Mitte der 1930er-Jahre Kein Zugriff
    1. High-Tech-Produkte für die Synthese: Dehydag und Böhme Fettchemie Kein Zugriff
    2. Henkel und der Aufstieg des Nationalsozialismus Kein Zugriff
    3. Das nationalsozialistische «Wirtschaftswunder» Kein Zugriff
    4. Autarkie und «Fettlücke» Kein Zugriff
    5. Der Walfang Kein Zugriff
    6. Der Betriebsalltag im «Dritten Reich» Kein Zugriff
    7. Werner Lüps und die Ausschaltung von Hugo Henkel 1938 Kein Zugriff
    8. Finanzzauberei: der Konsortial-Fonds Kein Zugriff
    9. Die Produktion im Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff
    10. Henkel und die Degussa: Geschäftsfreunde in schwierigem Fahrwasser Kein Zugriff
    11. «Arisierungen» Kein Zugriff
    12. Revanche für den Verlust der Persil-Rechte: der Kampf mit Unilever um die Vorherrschaft auf dem Kontinent im Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff
    13. Der Machtkampf des Jahres 1942 und der Tod von Werner Lüps Kein Zugriff
    14. Die Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg: ein Überblick Kein Zugriff
    15. Zwangsarbeit bei Henkel Kein Zugriff
    16. Henkel in der Agonie des «Dritten Reiches» Kein Zugriff
    17. Kriegsende 1945: ein unsicherer Neubeginn Kein Zugriff
    18. Das Ende des Familienunternehmens? Die Firma unter Treuhänderschaft Kein Zugriff
    19. Demontage? Kein Zugriff
    20. Die Rückkehr der Familie in die Firma Kein Zugriff
    21. Entnazifizierung und «Vergangenheitsbewältigung» Kein Zugriff
    1. Nachwehen: die Abwicklung der UMA und des Konsortialfonds Kein Zugriff
    2. Henkel im «Wirtschaftswunder»: von der «Vollendung unserer Auferstehung» bis zur Persil-Krise Kein Zugriff
    3. Der Erfolg synthetischer Vollwaschmittel Kein Zugriff
    4. Konrad Henkel: Familienführung in der frühen Bundesrepublik Kein Zugriff
    5. «Angewandte Chemie»: Henkel, Degussa, Metallgesellschaft Kein Zugriff
    6. Waschmittel im globalen Wettbewerb Kein Zugriff
    7. Nicht nur Persil: Pril, Imi, P3 und die Reinigungsmittel für die Industrie Kein Zugriff
    8. Kosmetikprodukte: von TheraChemie über Schwarzkopf zu Beauty Care Kein Zugriff
    9. Ein schlummernder Riese: Klebstoffe in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff
    10. Firma & Familie: Börsengang, Gesellschafterausschuss, Aktienbindungsvertrag und Generationenfrage Kein Zugriff
    11. Der Sonderfall DDR Kein Zugriff
    12. Die Trennung vom Geschäft mit Chemieprodukten Kein Zugriff
    13. Soziale Fragen bei Henkel in Zeiten der Demokratie Kein Zugriff
    14. Manager an die Macht: das Ende des Patriarchentums Kein Zugriff
    15. Netzwerke, Lobbyismus und der Parteispendenskandal Kein Zugriff
    16. Corporate Identity und Mission Statements als neue Zugpferde Kein Zugriff
    17. Vom «Persilmädchen» zu LGBTQIA+: Geschlechterverhältnisse bei Henkel Kein Zugriff
    18. Nicht nur Umweltschutz: nachhaltiges Wirtschaften Kein Zugriff
    19. Lochkarten und «Smart Factory»: Forschung, Digitalisierung und Logistik Kein Zugriff
    1. Deutschland, Europa oder die Welt? Kein Zugriff
    2. West-, Süd- und Nordeuropa Kein Zugriff
    3. Mittel-, Ost- und Südosteuropa Kein Zugriff
    4. Nordamerika Kein Zugriff
    5. Lateinamerika Kein Zugriff
    6. Asien und Pazifik Kein Zugriff
    7. Indien, der Nahe Osten und der afrikanische Kontinent Kein Zugriff
  2. Henkel im 21. Jahrhundert: Klebstofftechnologien, Waschmittel und Kosmetikmarken für die ganze Welt Kein Zugriff Seiten 619 - 634
  3. Fazit Kein Zugriff Seiten 635 - 646
    1. Danksagung Kein Zugriff
    2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
    3. Anmerkungen Kein Zugriff
    4. Quellenverzeichnis Kein Zugriff
    5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff
    6. Bildnachweis Kein Zugriff
    7. Personenregister Kein Zugriff
    8. Unternehmensregister Kein Zugriff
  4. Zum Buch Kein Zugriff Seiten 878 - 877
  5. Vita Kein Zugriff Seiten 878 - 879