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Jacques Lacan trifft Alfred Lorenzer

Über das Unbewusste und die Sprache, den Trieb und das Begehren
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Jacques Lacan (1901–1981) und Alfred Lorenzer (1922–2002) gehören zu den charismatischen Gestalten der Psychoanalyse nach Freud. Sie haben ein wissenschaftliches Erbe hinterlassen, von dem die Psychoanalyse noch heute lebt und mit dem sie ihre Aktualität als Theorie und klinische Behandlungsmethode bekräftigt. Beider Werk ist von den Krisen und Brüchen des 20. Jahrhunderts geprägt: Sie haben die wissenschaftlichen und intellektuellen Strömungen ihrer Zeit in ein psychoanalytisches Denken aufgenommen, das nie einen komfortablen Frieden mit einer kapitalistischen Welt zu machen bereit war.

Gegen die Tendenz des Rückzugs auf selbstreferenzielle Ansätze in der zeitgenössischen Psychoanalyse bringen die Autorinnen und Autoren dieses Buches Lacan und Lorenzer in einen nachträglichen Dialog. Das Aufeinandertreffen dieser kritischen Theoretiker des Subjekts betont Differenzen ihrer Denkpositionen, schlägt aber auch Brücken.

Mit Beiträgen von Robert Heim, Hans-Dieter König, André Michels, Emilio Modena, Ulrike Prokop, Marianne Schuller, Thierry Simonelli und Peter Widmer


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-8379-2532-6
ISBN-Online
978-3-8379-6834-7
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
185
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Anstatt eines Vorwortes: Zugabe Kein Zugriff Seiten 7 - 14 Emilio Modena
    1. Sprachspiel als Diskurs. Lacans Algebra der Psychoanalyse Kein Zugriff Seiten 15 - 32 Peter Widmer
    2. Alfred Lorenzers Rekonstruktion der Psychoanalyse. Zugleich eine tiefenhermeneutische Reinterpretation von Lacans Spiegelstadium Kein Zugriff Seiten 33 - 66 Hans-Dieter König
    1. Goethes Wahlverwandtschaften – ein Sprach-Roman. Zu Goethes »bestem Buch« Kein Zugriff Seiten 67 - 76 Marianne Schuller
    2. Die Wahlverwandtschaften – eine tiefenhermeneutische Perspektive Kein Zugriff Seiten 77 - 100 Ulrike Prokop
    1. Szenen mit Pferd. Der »kleine Hans« und seine Schicksale Kein Zugriff Seiten 101 - 116 Thierry Simonelli
    2. Wissen der Sprache – Wahrheit des Unbewussten. Zu einer nicht stattgefundenen Begegnung zwischen Lacan und Lorenzer Kein Zugriff Seiten 117 - 128 André Michels
    3. Encore: Jacques Lacan trifft Alfred Lorenzer. Nachforschungen zu einer »verlorenen Zeit« Kein Zugriff Seiten 129 - 176 Robert Heim
  3. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 177 - 185

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