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Literatur im Exil

Zur Konstitution romantischer Autorschaft in Frankreich und Italien
Autor:innen:
Reihe:
Analecta Romanica, Band 78
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Diese Arbeit wirft einen komparatistischen Blick auf die Funktion literarischer Exildiskurse in Frankreich und Italien und analysiert deren Bedeutung für die Konstitution romantischer Autorschaft in der Folge der Französischen Revolution. Entlang exemplarischer Stationen der französischen und italienischen Literaturgeschichte zwischen dem letzten Drittel des 18. und der Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Entwicklung eines lange Zeit gewissermaßen unterirdisch verlaufenden, poetologisch ausgerichteten Exildiskurses in Frankreich einem zunehmend national dominierten italienischen Exildiskurs gegenübergestellt. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk der Reintegration Dantes in den nationalen italienischen Kanon, in deren Verlauf der Exilant des 14. Jahrhunderts den Romantikern gerade als Exilant zum italienischen Nationalautor schlechthin wird. Ausgehend von einer Interpretation von Baudelaires "Le Cygne" und den in diesem Text zusammenlaufenden literarischen Exiltraditionen, rekonstruiert die Arbeit anhand von Autoren wie François de Chateaubriand, Giambattista Casti, Vincenzo Monti, Germaine de Staël oder Ugo Foscolo die Entstehung eines literarischen Exildiskurses und der romantischen Vorstellung, dass poetisches Sprechen nur noch aus der Position eines realen oder imaginierten Exils denkbar sei.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-465-03758-3
ISBN-Online
978-3-465-13758-0
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Analecta Romanica
Band
78
Sprache
Deutsch
Seiten
480
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - 4
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 5 - 20
  3. 1. (Post)Romantische Autorschaft und literarische Exiltraditionen bei Baudelaire Kein Zugriff Seiten 21 - 94
  4. 2. Moralisierung des italienischen Exilkanons: Giambattista Casti und die satirisch-libertine Tradition Kein Zugriff Seiten 95 - 140
  5. 3. Vincenzo Monti und die Rückkehr Dantes von der Arcadia bis zum Regno d´Italia Kein Zugriff Seiten 141 - 240
  6. 4. Soziabilität, Literatur und Exilmodelle bei Mme de Staël Kein Zugriff Seiten 241 - 264
  7. 5. Chateaubriand und das Porträt des Autors als Exilant Kein Zugriff Seiten 265 - 342
  8. 6. Dante, Foscolo und das Exil der italienischen Romantik Kein Zugriff Seiten 343 - 418
  9. 7. Exil, Gender und Kanon in der nationalen Literaturgeschichtsschreibung in Frankreich und Italien Kein Zugriff Seiten 419 - 434
  10. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 435 - 468
  11. Personenregister Kein Zugriff Seiten 469 - 480

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