
Als die Brücken im Wasser knieten
Zerstörung und Wiederaufbau Berliner Brücken- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Die Brücken knien im Wasser', so umschrieb Max Frisch in seinem Tagebuch die Eindrücke, die er bei seiner Ankunft in Berlin an einem Novembermorgen des Jahres 1947 empfand. Zahlreiche historische Fotos belegen, dass dieses Bild auf die meisten der stark beschädigten Brücken über die Spree und die zahlreichen Kanäle tatsächlich zutraf. Anhand von gut vierzig Brücken wird in diesem Buch beispielhaft das Ausmaß der Zerstörungen dargestellt, aber auch das Aussehen der Bauwerke vor den Sprengungen, während des Wiederaufbaus und der heutige Zustand. Im Anhang liefern Auszüge aus Berichten der Bauverwaltung eine Übersicht über den Gesamtschaden. Zu den ersten Aufgaben der Brückenbauer zählte die Überführung der von den siegreichen Militärs schnell errichteten Notbrücken in die zivile Nutzung. Gleichzeitig galt es, die Wasserstraßen von Trümmern zu beräumen und die Brücken zumindest provisorisch instandzusetzen. Ohne befahrbare Flüsse und Kanäle konnte die Bevölkerung nicht mit Kohle und anderen Massengütern versorgt werden. Ebenfalls dringend war die Reparatur der durch Brückensprengungen unterbrochenen Leitungsnetze, da sonst hygienische Probleme drohten und die Wirtschaft nicht wieder in Gang kam. Der Mangel an Material, Geräten und Fachpersonal erschwerte die Realisierung des Bauprogramms sehr, später auch die Blockade und die politische Teilung der Stadt. Das Buch von Eckhard Thiemann und Dieter Desczyk erinnert an die furchtbaren Folgen des letzten Krieges und würdigt die gewaltigen Aufbauleistungen in den Nachkriegsjahren.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-86732-199-0
- ISBN-Online
- 978-3-86732-759-6
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 140
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Berlin 1945 – Zerstörte Brücken und erste Provisorien Kein Zugriff
- Der Wiederaufbau bis 1950 Kein Zugriff
- Der Wiederaufbau nach 1950 Kein Zugriff
- Altglienicker Brücke Kein Zugriff
- Bendlerbrücke Kein Zugriff
- Borsigsteg Kein Zugriff
- Britzer-Allee-Brücke Kein Zugriff
- Brommybrücke Kein Zugriff
- Colditzbrücke Kein Zugriff
- Corneliusbrücke Kein Zugriff
- Dammbrücke Kein Zugriff
- Freybrücke Kein Zugriff
- Friedrichsbrücke Kein Zugriff
- Glienicker Brücke Kein Zugriff
- Hansabrücke Kein Zugriff
- Herkulesbrücke Kein Zugriff
- Hinckeldeybrücke Kein Zugriff
- Hugo-Preuß-Brücke Kein Zugriff
- Jannowitzbrücke Kein Zugriff
- Kaisersteg Kein Zugriff
- Kirchnerbrücke Kein Zugriff
- Krahmersteg Kein Zugriff
- Liebknechtbrücke Kein Zugriff
- Löwenbrücke Kein Zugriff
- Lutherbrücke Kein Zugriff
- Marschallbrücke Kein Zugriff
- Michaelbrücke Kein Zugriff
- Moabiter Brücke Kein Zugriff
- Möckernbrücke Kein Zugriff
- Nördliche Monbijoubrücke Kein Zugriff
- Mühlendammbrücke Kein Zugriff
- Mussehlbrücke Kein Zugriff
- Neue-Fahlenberg-Brücke Kein Zugriff
- Oberbaumbrücke Kein Zugriff
- Potsdamer Brücke Kein Zugriff
- Rathausbrücke Kein Zugriff
- Schlossbrücke (Mitte Kein Zugriff
- Schlossbrücke (Charlottenburg) Kein Zugriff
- Schmöckwitzer Brücke Kein Zugriff
- Fußgängersteg Storkower Straße Kein Zugriff
- Stubenrauchbrücke (Köpenick) Kein Zugriff
- Stubenrauchbrücke (Tempelhof) Kein Zugriff
- Swinemünder Brücke Kein Zugriff
- Treskowbrücke Kein Zugriff
- Waisenbrücke Kein Zugriff
- Berichte der Bauverwaltung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Glossar Kein Zugriff
- Lage der behandelten Brücken Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Anzeigen Kein Zugriff





