Übergangsobjekte und Übergangsräume
Winnicotts Konzepte in der Anwendung- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Das Übergangsobjekt ist der am meisten rezipierte Begriff des Theoriegebäudes von Donald Winnicott. Mit seiner Hilfe verschafft sich das kleine Kind Zugang zur äußeren Welt und setzt diese mit der inneren in Beziehung. Nach Winnicott stellt dies eine lebenslange Aufgabe dar, die eine Spaltung in die Scheinwelt der Fantasie und eine als bedrohlich erlebte Umwelt vermeidet. Das Übergangsobjekt ist somit weit mehr als ein Teddybär.
Welche Rolle spielen Übergangsobjekt und Übergangsraum für die Entwicklung der relationalen aus der klassischen Psychoanalyse? Welchen Wert haben diese Konzepte für die klinische Praxis und die persönliche Entwicklung? Wie lassen sie sich auf gesellschaftspolitische Fragestellungen anwenden? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen zeigen die Beiträgerinnen und Beiträger des vorliegenden Bandes auf, wie die Theorie Winnicotts in gegenwärtigen Kontexten fruchtbar gemacht werden kann.
Mit Beiträgen von Martin Altmeyer, Nikolaus Becker, Anita Burkhardt, Frank Dammasch, Michael Ermann, Grit Jahn-Jokschies, Michael Kögler, Ross A. Lazar, Ulrich A. Müller, Angelika Staehle
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2308-7
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6899-6
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 209
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Intersubjektivität im Übergangsraum Kein Zugriff Seiten 9 - 24 Michael Ermann
- »Der, der ich bin, grüßt wehmütig den,der ich sein möchte.« Sexualität und Identität in der Adoleszenz Kein Zugriff Seiten 25 - 48 Angelika Staehle
- »Faith-in-O«, der »Übergangsraum« und der Umgang mit der Unbestimmtheit des Todes Kein Zugriff Seiten 49 - 64 Ross A. Lazar
- Spielverderber – Von der Schwierigkeit, innere und äußere Realität spielerisch zu erfahren Kein Zugriff Seiten 65 - 86 Grit Jahn-Jokschies
- »Ungeheuerlich« Mit Winnicott durch die Welten von Milnes Winnie the Pooh und Wattersons Calvin & Hobbes Kein Zugriff Seiten 87 - 102 Ulrich A. Müller
- Von der Mutter zum Vater - Die Angst vor dem (ödipalen) Möglichkeitsraum bei vaterlosen Mädchen Kein Zugriff Seiten 103 - 130 Frank Dammasch
- Tod den Kugeln! - Übergangsphänomene in der analytischen Behandlung eines elfjährigen Jungen Kein Zugriff Seiten 131 - 146 Anita Burkhardt
- Vom psychischen Apparat zur vernetzten Seele - Die zeitgenössische Psychoanalyse im Übergangsraum zwischen Trieb- und Beziehungsmodell Kein Zugriff Seiten 147 - 168 Martin Altmeyer
- Übergangsräume bei verfeindeten Volksgruppen am Beispiel des Nah-Ost-Konfliktes - Täter-Opfer-Gruppen-Arbeit im Rahmen der Friedensinitiative FAB (Friendship Across Borders) Kein Zugriff Seiten 169 - 186 Michael Kögler
- Vom Ganzwerden, Ich-selber-Werden und In-der-Realität-Ankommen - Donald W. Winnicott und Masud Khan Kein Zugriff Seiten 187 - 209 Nikolaus Becker





