Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum »Arbeit - Wirtschaft - Soziales«. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.Die Zeitschrift fördert den interdisziplinären Austausch und versteht sich als Wissens- und Argumentationsquelle für Akteure aus Arbeitswelt, Wirtschaft und politischer Praxis. Ihr Ziel ist, komplexes Wissen strukturiert und sprachlich ansprechend zu vermitteln. Ein professionelles Begutachtungsverfahren garantiert die Standards wissenschaftlicher Abhandlungen. Kurzauswertungen, Kommentare und Praxisbeiträge reflektieren aktuelle gesellschaftspolitische Probleme und diskutieren Lösungsvorschläge.
Die deutschen Gewerkschaften wurden in den 1990er Jahren vielfach mit Forderungen konfrontiert, sich strategisch und organisatorisch zu erneuern. Die Forderungen formulierten allerdings teilweise widersprüchliche Ziele und wurden in den...
Die Liberalisierung der Elektrizitätswirtschaft ging mit einem massiven Arbeitsplatzabbau einher, der bislang allerdings weitgehend ohne betriebsbedingte Kündigungen stattfand. Zugleich hat sich die interne Verteilungsposition der Beschäftigten...
Die Diskussion über die Notwendigkeit von "Flexicurity" im Arbeits- und Sozialrecht aus Sicht der Beschäftigteninteressen ist bisher überwiegend unter dem Aspekt des Schutzes vor Flexibilitätsanforderungen der Arbeitgeber geführt worden. Dieses...
Der vorliegende Beitrag thematisiert Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen. Mit dem Ziel, andere das Entgelt beeinflussende Faktoren weitgehend konstant zu halten, untersucht die zugrunde liegende Studie das "gender pay gap" von...
Mit dem Slogan "Qualifizieren statt Entlassen" überschrieb die damalige Bundesregierung Ende 2008 ein Maßnahmenpaket, um auf den Nachfrageeinbruch infolge der globalen Wirtschaftskrise zu reagieren. Dazu wurden unter anderem das Kurzarbeitergeld...
Der Beitrag kritisiert eine Veröffentlichung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), in der eine positive Bilanz der Hartz-Reformen gezogen wird. Eine solche sei aufgrund konzeptioneller Fehlannahmen nicht denkbar und empirisch...
Der Beitrag argumentiert, dass sich die Funktionsweise des Arbeitsmarkts im Zuge der Hartz-Reformen über konjunkturelle Effekte hinaus verbessert hat. Beleg dafür ist eine Verschiebung der Beveridge-Kurve.