Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum »Arbeit - Wirtschaft - Soziales«. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.Die Zeitschrift fördert den interdisziplinären Austausch und versteht sich als Wissens- und Argumentationsquelle für Akteure aus Arbeitswelt, Wirtschaft und politischer Praxis. Ihr Ziel ist, komplexes Wissen strukturiert und sprachlich ansprechend zu vermitteln. Ein professionelles Begutachtungsverfahren garantiert die Standards wissenschaftlicher Abhandlungen. Kurzauswertungen, Kommentare und Praxisbeiträge reflektieren aktuelle gesellschaftspolitische Probleme und diskutieren Lösungsvorschläge.
Der Beitrag thematisiert die Zukunftsfähigkeit des Kapitalismus als eines sozioökologischen Weltsystems, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es jegliche Natur, die außermenschliche wie die menschliche, seinem Bewegungsgesetz unterwirft. Auch...
Der Beitrag skizziert ein soziologisches Mikro-Makro-Modell kapitalistischer Dynamik, das die Interaktion zwischen Klassenstrukturen sowie „unternehmerischen“ Orientierungen und Mobilitätschancen auf der Mikro-Ebene betont. Hinsichtlich der...
Der Beitrag entwirft eine dezidiert sozialphilosophische und pluralistische Perspektive auf die vielfältigen Probleme der Gestaltung von Arbeitsverhältnissen in modernen Gesellschaften, die vor der Herausforderung stehen, den Übergang zu...
Der Beitrag fragt komplementär zu den breit geführten Debatten um die ökologischen Grenzen des Wachstums danach, ob und inwieweit die kapitalistische Expansionsdynamik auch im Hinblick auf die Verwertbarkeit der Ressource „menschliche...
Aus dem Blickwinkel der Soziologie stellt Burnout ein subjektives Leid dar, in dem sich über individuelle Notlagen hinaus gesellschaftliche Probleme insbesondere des modernen Berufslebens dokumentieren. Als ein meist arbeitsbedingtes...
Angesichts des verbreiteten Unbehagens am zeitgenössischen Finanzmarkt-Kapitalismus hat in den Sozialwissenschaften und der interessierten Öffentlichkeit eine Debatte um die subjektiven Legitimationsressourcen dieses Gesellschaftstyps eingesetzt....
Niemand weiß, wie genau der Weg in eine Gesellschaft jenseits der industriellen Wirtschaftsweise und ihres totalitären Konsumismus zu beschreiten wäre – geschweige denn, wie eine solche Gesellschaft bei radikal gesenktem Ressourcenverbrauch...
Wirtschaftliches Wachstum – hiermit ist in aller Regel das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gemeint – gilt gemeinhin als zentraler Auslöser globaler ökologischer Probleme. Wachstumskritik bildet daher einen Kernbestandteil der...
Der Ruf nach „Wohlstand ohne Wachstum“ findet Resonanz in allen politischen Richtungen, von links bis konservativ. So anregend diese Debatte auch sein mag, grenzt sie doch an Weltflucht. Nullwachstum ist keine reale Option. Damit alle ein Leben...
Die derzeit dominanten Formen des Wirtschaftens, Produzierens und Konsumierens sind nicht nachhaltig. Um dem Süden eine Entwicklungschance zu erhalten, muss das Umsteuern in den kapitalistischen Zentren beginnen. Neo-schumpeterianische Ansätze...
Bloßer Protest wird entweder ein Modernisierungsfaktor oder er bleibt völlig ohne Wirkung: Gegenbewegungen zum zerstörerischen Prinzip kapitalistischer Wachstumswirtschaft müssen der bestehenden Ökonomie, Politik und Alltagskultur eine andere...
Wer die herrschenden Produktionsverhältnisse ändern will, der muss sie auch ernstnehmen. Nicht-kapitalistische Produktionszellen führen unter gegebenen Bedingungen eine parasitäre Existenz im Gewebe des Kapitalismus. Eine grundlegende,...