
Metternich
Staatsmann zwischen Restauration und Moderne- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Wissen
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Metternich gilt immer noch als Exponent der Restauration, des Polizeistaats, der Demagogenverfolgungen, als der Unterdrücker vieler europäischer Nationalitäten, denen er den Weg zum autonomen Nationalstaat versperrt habe, kurzum: er ist zur Chiffre für die Konstruktion einer rückwärtsgewandten Antimoderne geworden. Der Hinweis auf seine europäische Friedenspolitik geht letztlich auch in der Vorstellung der restaurativen Repression unter. Im kollektiven Gedächtnis der Deutschen ebenso wie der Österreicher hat er den Platz der ‹persona non grata›, und beide Seiten, die ja an ihm teilhaben, tun sich schwer, ihn gar als einen der Ihren anzusehen. War er ‹Deutscher›, war er ‹Österreicher›? Diese Darstellung des Historikers Wolfram Siemann möchte helfen, Voraussetzungen und Umstände zu verstehen, aus denen heraus Metternich handelte und deren Spuren noch bis in die Gegenwart hineinreichen, so dass er merkwürdig modern erscheinen mag, moderner, als man das in seiner Epoche und auch später wahrnehmen wollte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-406-58784-9
- ISBN-Online
- 978-3-406-62737-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Wissen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 128
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
- Statt eines Prologs – eine Ironie der Geschichte: «Metternich verboten!» Kein Zugriff Seiten 6 - 8
- 1. Einleitung: Metternich in der öffentlichen Wahrnehmung Kein Zugriff Seiten 8 - 18
- 2. Herkunft, Geschlecht, Reichsadel, Güter Kein Zugriff Seiten 18 - 21
- 3. Prägungen: Erziehung, Jugend, Studium Kein Zugriff Seiten 21 - 25
- 4. Revolutionserfahrungen Kein Zugriff Seiten 25 - 30
- 5. Politische Lehrjahre: Gesandter in Dresden und Berlin 1801–1805 Kein Zugriff Seiten 30 - 34
- 6. Studium des großen Antipoden: die Pariser Botschafterzeit 1806–1809 Kein Zugriff Seiten 34 - 43
- 7. Der neue Außenminister: Lavieren, um zu überleben, Mediationen und der große Endkrieg 1809–1814/15 Kein Zugriff Seiten 43 - 52
- 8. Wiener Kongress und europäische Mächtebalance 1814/15 Kein Zugriff Seiten 52 - 62
- 9. Die «Karlsbader Beschlüsse» – Inbegriff des «Metternichschen Systems»? Kein Zugriff Seiten 62 - 71
- 10. Internationale Interventionspolitik 1815–1829 Kein Zugriff Seiten 71 - 80
- 11. Julirevolution, europäische Bündnispolitik und orientalische Frage Kein Zugriff Seiten 80 - 93
- 12. Das «System Ferdinand» – österreichische Innenpolitik Kein Zugriff Seiten 93 - 108
- 13. Revolution, Exil, Ruhestand Kein Zugriff Seiten 108 - 115
- 14. Würdigung, offene Perspektiven Kein Zugriff Seiten 115 - 122
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 122 - 124
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 124 - 127
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 127 - 128




