, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Krieg ist nicht unvermeidbar

Psychoanalytische Überlegungen zu Krieg und Frieden
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Anhand theoretisch fundierter Untersuchungen zur menschlichen Aggression zeigt Henri Parens auf, dass die menschliche Destruktivität kein angeborener Trieb ist, sondern durch exzessive schmerzliche Erfahrungen hervorgerufen wird. Freuds These von der Unvermeidlichkeit des Krieges, die er auf einen angeborenen menschlichen Destruktionstrieb zurückführt, stellt Parens vehement infrage.

Parens beschreibt Strategien, mit deren Hilfe eine Gesellschaft Kriege konstruktiv zu verhindern vermag, und formuliert die These, dass eine Vermeidung kriegerischer Auseinandersetzungen nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. Er erörtert, welche Psychodynamik dazu führt, dass zwischenmenschliche Konflikte in Kriegen münden, und beschreibt diese psychodynamischen Prozesse anhand historischer Ereignisse, die zwei Weltkriege zur Folge hatten.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8379-2569-2
ISBN-Online
978-3-8379-7204-7
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
405
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 26
  2. Einführung Kein Zugriff Seiten 27 - 44
      1. Überlegungen zum Briefwechsel zwischen Einstein und Freud aus dem Jahr 1932 Kein Zugriff
      1. Weshalb ich daran zu zweifeln begann, dass Aggression auf dem Todestrieb basiert Kein Zugriff
      2. Inwiefern stellt dieses Verhalten die damals geläufige Theorie der Aggression infrage? Kein Zugriff
      3. Entwicklung einer alternativen psychoanalytischen Theorie der Aggression Kein Zugriff
      4. Das Resultat unserer kontinuierlichen Langzeitbeobachtung (wie es sich mir darstellte) Kein Zugriff
      5. Kurze Übersicht über ausgewählte Modelle der Aggression, die für die Psychoanalyse von Bedeutung sind Kein Zugriff
      6. Ist die auf dem Todestrieb basierende Aggressionstheorie falsch? Kein Zugriff
      7. Worin besteht der relative heuristische Wert dieser beiden Theorien? Kein Zugriff
      8. Wohin führt uns dieser Ausgangspunkt? Kein Zugriff
      1. Kommentare zu Freuds Gedanken über Narzissmus Kein Zugriff
      2. Primärer Narzissmus Kein Zugriff
      3. Die Nesthockerqualität des menschlichen Kleinkindes Kein Zugriff
      4. Vom primären zum sekundären Narzissmus Kein Zugriff
      5. Unterbringung emotionaler Energie (Libido) bei anderen Kein Zugriff
      6. Sekundärer Narzissmus Kein Zugriff
      7. Verletzungen des Narzissmus Kein Zugriff
      1. Der Teufelskreis von Hyper-Narzissmus und narzisstischer Kränkung bei menschlichen Konflikten Kein Zugriff
      2. Narzissmus ist produktiv und Narzissmus zerstört Kein Zugriff
      3. Der notwendige und zugleich prekäre Charakter des menschlichen Narzissmus Kein Zugriff
      1. Der Homo sapiens beginnt sein Leben in äußerster Hilflosigkeit und Abhängigkeit Kein Zugriff
      2. Das Bedürfnis nach Macht Kein Zugriff
      3. Gier Kein Zugriff
      4. Libidinöses Mangelsyndrom Kein Zugriff
      5. Neid Kein Zugriff
      6. Das Bedürfnis, anderen Schuld zuzuweisen Kein Zugriff
      7. Das Bedürfnis, Feinde zu haben Kein Zugriff
      8. Rache Kein Zugriff
      1. Ein Modell des Vorurteils Kein Zugriff
      2. Von der Korrelation zwischen Kindererziehung und Aggressionsprofil zur Untersuchung des Vorurteils Kein Zugriff
      3. Normale Entwicklungsfaktoren, die dazu führen, dass wir alle Vorurteile haben Kein Zugriff
      4. Das große Dilemma, in das ein Kind aufgrund seiner Ambivalenz gegenüber seinen Eltern gerät Kein Zugriff
      5. Wie ein gutartiges Vorurteil immer mehr in Feindseligkeit umschlägt Kein Zugriff
      6. Wenn wir die Schlüsselfaktoren kennen, die zu bösartigen Vorurteilen führen, können wir auch Strategien zur Prävention entwickeln Kein Zugriff
      7. Es gibt Wege, die das Entstehen von feindseliger Destruktivität ein Stück weit verhindern können Kein Zugriff
      8. Die Gesellschaft kann hilfreich intervenieren Kein Zugriff
      9. Großgruppen-Traumata werden häufig zu Schlüsselfaktoren bei der Entstehung von bösartigen Vorurteilen Kein Zugriff
      10. Gruppenprozesse, die feindselige und bösartige Vorurteile begünstigen Kein Zugriff
      11. Die wichtigsten Hindernisse, die der Überwindung steigender Feindseligkeit in Gruppenprozessen im Wege stehen Kein Zugriff
      1. Die wesentliche Dynamik der nach dem Ende eines Konflikts zu beobachtenden Reaktionen Kein Zugriff
      2. Der Erste Weltkrieg Kein Zugriff
      3. Der Zweite Weltkrieg Kein Zugriff
      1. Chris Hedges’ These »Der Krieg gibt unserem Leben einen Sinn« Kein Zugriff
      2. Franco Fornaris Buch The Psychoanalysis of War Kein Zugriff
      1. Sind wir heute besser, als wir früher waren? Kein Zugriff
      2. Wir schaffen die Konflikte. Wir sind die einzigen, die sie konstruktiv lösen können Kein Zugriff
      3. Unser psychisches Leben ist voller Herausforderungen; wir brauchen psychische Abwehrmechanismen, um mit ihnen fertigzuwerden Kein Zugriff
      4. Die menschliche Destruktivität eindämmen und menschliche Konflikte verringern Kein Zugriff
      5. Alte und neue Strategien Kein Zugriff
      6. A Problem from Hell von Samantha Power Kein Zugriff
      7. David A. Hamburg und die Prävention von Völkermord Kein Zugriff
      1. Vielversprechende Methoden, die wir ausprobieren sollten Kein Zugriff
      2. Was heißt das: »gewöhnliche/durchschnittliche« Menschen? Kein Zugriff
      3. Ist eine Person, die Verbrechen begeht, ein gewöhnlicher Mensch? Kein Zugriff
      4. Wie große Gruppen eine antisoziale Tendenz entwickeln können Kein Zugriff
      5. Eine extremistische Ideologie förderte die antisozialen Tendenzen bei den zu bedingungslosem Gehorsam erzogenen Deutschen Kein Zugriff
      6. Wir brauchen eine formale Elternerziehung Kein Zugriff
      7. Eltern und Kinder profitieren von einer formalen Elternerziehung Kein Zugriff
      8. In welche Richtung gehen wir? Kein Zugriff
      9. Elternbildung: Der Weg zu einem psychosozial informierten, wachstumsfördernden Erziehungsstil Kein Zugriff
      1. Eine Anleitung für alle, die bei der Lektüre von Jenseits des Lustprinzips in Verwirrung geraten sind Kein Zugriff
      2. Jenseits des Lustprinzips Kein Zugriff
  3. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 373 - 388
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 389 - 405

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Geschichte der NS-Diktatur", "Psychologie allgemein"
Cover des Buchs: Health Psychology
Sammelband Kein Zugriff
Philipp Stang, Maren Weiss, Martin G. Köllner
Health Psychology
Cover des Buchs: Facetten der Teilhabe an Musikkultur
Monographie Kein Zugriff
Hsin-Rui Lin
Facetten der Teilhabe an Musikkultur
Cover des Buchs: Tractatus logico-sociologicus
Monographie Kein Zugriff
Georg W. Oesterdiekhoff
Tractatus logico-sociologicus
Cover des Buchs: Die Karriere des NS-Psychiaters Hermann Paul Nitsche
Monographie Kein Zugriff
Judith Marie Nitschke
Die Karriere des NS-Psychiaters Hermann Paul Nitsche