Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte.Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Während die universelle Gültigkeit von Individualrechten postuliert wird, verlässt sich der internationale Menschenrechtsschutz für deren Durchsetzung auf den Staat, obwohl dieser die meisten Menschenrechtsverletzungen begeht. Dadurch wird die...
Ziel des Artikels ist es, aufbauend auf einer gouvernementalitätstheoretisch geprägten Governance-Perspektive die historisch neue Rolle der Zentralbanken für die global governance des Finanzsystems anhand der Geldpolitik der US-Notenbank...
Während die Frage nach der Normativität von Forschung fester Bestandteil des Fachdiskurses der Internationalen Beziehungen (IB) ist, wird das Wechselverhältnis zwischen Wissenschaft und Politik seltener reflektiert. Diese Studie versammelt...
Aus welchen Bestandteilen setzt sich die weltpolitische Ordnung zusammen? Wie entstehen diese Bestandteile, wie werden sie reproduziert und wie verfallen sie? Der vorliegende Artikel beantwortet diese Fragen, indem er die weltpolitische Ordnung als...
In den Jahren seit der Finanzkrise haben sich politische und ökonomische Verschiebungen sowohl innerhalb von Nationalstaaten, in ihren zwischenstaatlichen Interaktionen und in den Prozessen und Strukturen der Weltwirtschaft ergeben. Im Anschluss an...
Der Beitrag nimmt die jüngste Diskussion um eine Krise der Globalisierung zum Anlass, der Rolle Chinas in den Auseinandersetzungen um die Form der bislang klar marktliberal geprägten Weltwirtschaftsordnung nachzugehen. Analysiert wird das...
Die globale politische Ökonomie war in den vergangenen Jahrzehnten durch eine beschleunigte und umfassende Globalisierung gekennzeichnet. Diese Dynamik ist durch innere Widersprüche und eine Mehrzahl ökonomischer, sozialer, politischer und...
Derzeit findet eine Gegenbewegung zum liberalen Kapitalismus statt, die von der Weltfinanzkrise 2008 ausgelöst wurde. Die neue Richtung der kapitalistischen Entwicklung wird als organisierter Kapitalismus bezeichnet, mit einer Präferenz für einen...
Donald Trump wurde auf dem Höhepunkt einer tiefen Repräsentationskrise in den USA zum Präsidenten gewählt. Er gewann mit einem doppelten Versprechen: dem Bruch mit (1.) dem »Freihandelskapitalismus« und (2.) der imperialen Politik zu seiner...