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Monographie Kein Zugriff

Deutschlands Mittelmeerpolitik

Selektive Europäisierung von der Mittelmeerunion bis zum Arabischen Frühling
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Lange Zeit hat Deutschland den Mittelmeerraum außenpolitisch vernachlässigt. Doch seit der deutsch-französischen Auseinandersetzung um die Mittelmeerunion und vor allem seit dem „Arabischen Frühling“ begreift Deutschland sich zunehmend als eigenständiger Akteur in Europas südlicher Nachbarschaft.

Die Studie analysiert die deutsche Außenpolitik gegenüber dieser Region und arbeitet deren Selbstverständnis, Interessen und Strategien heraus. Ein aus der Europäisierungs- und Außenpolitikforschung entwickeltes Modell untersucht die Interaktion der nationalen und europäischen Ebene bei der Formulierung und Umsetzung von Außenpolitik. Während die Bundesrepublik anlässlich der Gründung der Mittelmeerunion noch eine gemeinsame EU-Politik erzwang, schritt sie in Reaktion auf die Umbrüche in Tunesien und Ägypten auch alleine voran. Bei der Libyen-Intervention beharrte sie auf ihrer nationalen Position. Es zeigt sich eine selektive Europäisierung, bei der die EU zuvorderst als optionale Projektionsfläche dient.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8487-1064-5
ISBN-Online
978-3-8452-5180-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Münchner Beiträge zur europäischen Einigung
Band
25
Sprache
Deutsch
Seiten
355
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 20
    1. Die Verortung des Themas und Desiderata im Forschungsstand zur EU-Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 21 - 27
    2. Die Verortung des Themas und Desiderata im Forschungsstand zur deutschen Außen-, Europa- und Mittelmeerpolitik Kein Zugriff Seiten 27 - 33
    3. Die Forschungsfrage: Wie europäisch ist die deutsche Mittelmeerpolitik? Kein Zugriff Seiten 33 - 38
    4. Definition des Forschungsgegenstandes und Fallauswahl Kein Zugriff Seiten 38 - 44
      1. Konzeptionelle Grundlagen aus der Europäisierungsliteratur: up-, down-, und crossloading Kein Zugriff Seiten 45 - 50
      2. Konzeptionelle Grundlagen aus der Außenpolitikforschung: Mehr-Ebenen-Ansatz und ideelle Ontologie Kein Zugriff Seiten 50 - 56
    1. Die Kontextanalyse Kein Zugriff Seiten 56 - 59
    2. Die Diskursanalyse Kein Zugriff Seiten 59 - 67
    3. Die Handlungsanalyse Kein Zugriff Seiten 67 - 72
      1. Deutschlands Sonderbeziehung zu Israel und die „Politik der Ausgewogenheit“ im Nahostkonflikt Kein Zugriff Seiten 73 - 77
      2. Deutschlands Wirtschafts- und Energieinteressen in der arabischen Welt Kein Zugriff Seiten 77 - 82
      3. Bündnis-, Europa- und Deutschlandpolitik im südlichen Mittelmeerraum Kein Zugriff Seiten 82 - 86
      4. Deutschland als „Teamspieler“ und Sprecher des „Nord-Lagers“ in der EG/EU-Mittelmeerpolitik Kein Zugriff Seiten 86 - 89
      1. Die Anfänge europäischer Mittelmeerpolitik und die Schlüsselrolle Frankreichs Kein Zugriff Seiten 89 - 92
      2. Die multilaterale Dimension der EU-Mittelmeerpolitik – der Barcelona-Prozess Kein Zugriff Seiten 92 - 96
      3. Die bilaterale Dimension der EU-Mittelmeerpolitik – die ENP Kein Zugriff Seiten 96 - 100
      1. Ungleiche Wohlstandsverteilung und demografische Dynamik Kein Zugriff Seiten 100 - 104
      2. Politische Stagnation und geopolitische Friktionen Kein Zugriff Seiten 104 - 106
      1. Nicolas Sarkozys Mittelmeer-Initiative und ihre kritische europäische und regionale Rezeption Kein Zugriff Seiten 107 - 112
      2. Angela Merkel und ihre starke innen- und außenpolitische Stellung Kein Zugriff Seiten 112 - 116
      1. Das deutsche Interesse an einem „Gemeinschaftseuropa“ in der Außen- und Nachbarschaftspolitik Kein Zugriff Seiten 116 - 120
      2. „Frieden, Stabilität, Wohlstand“ – Die Kongruenz deutscher und europäischer Mittelmeer-Interessen Kein Zugriff Seiten 120 - 128
      1. Deutschland als Vetospieler gegen die französische Initiative Kein Zugriff Seiten 128 - 134
      2. Deutschland als Mitgestalter der Union für das Mittelmeer Kein Zugriff Seiten 134 - 144
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 144 - 148
      1. Der Arabische Frühling – die Zeitenwende in Tunesien und Ägypten Kein Zugriff Seiten 149 - 157
      2. Die Anpassungsschwierigkeiten der Südeuropäer und das weiterhin intensive Engagement Frankreichs Kein Zugriff Seiten 157 - 160
      3. Die Schwäche der Europäischen Union beim Ausbruch des Arabischen Frühlings und Anzeichen eines Bewusstseinswandels Kein Zugriff Seiten 160 - 163
      4. Strukturelle und spezifische Maßnahmen der EU – „more for more“ und „more of the same“ Kein Zugriff Seiten 163 - 171
      5. Deutschlands günstige Ausgangslage im südlichen Mittelmeerraum Kein Zugriff Seiten 171 - 177
      1. Der Arabische Frühling als europäische Herausforderung und das Postulat einer deutschen Führungsrolle im südlichen Mittelmeeraum Kein Zugriff Seiten 177 - 184
      2. Die Redefinition deutscher (und europäischer) Interessen – das neue Demokratie-Paradigma Kein Zugriff Seiten 184 - 191
      3. Hoffnung auf einen „Frühling des Islam“ und Sorge vor einem „islamistischen Winter“ Kein Zugriff Seiten 191 - 197
      1. Deutschlands bilaterale „Transformationspolitik“ gegenüber Tunesien und Ägypten Kein Zugriff Seiten 197 - 211
      2. Die Initiativrolle Deutschlands bei der Neugestaltung der EU-Mittelmeerpolitik Kein Zugriff Seiten 211 - 221
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 221 - 228
      1. Die Gewalteskalation in Libyen und der Kampf um Bengasi Kein Zugriff Seiten 229 - 231
      2. Die innenpolitisch schwierige Lage und die Risikoaversität der Bundesregierung Kein Zugriff Seiten 231 - 235
      3. Der Weg zur UN-Resolution 1973 – die Reaktion Europas und der internationalen Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 235 - 241
      4. Der Verlauf der Militärintervention: Waffenhilfe, Nato-Streit und das Ende Gaddafis Kein Zugriff Seiten 241 - 247
      1. Das deutsche Interesse an einer Unterstützung der libyschen Revolution – mit Europa gegen Gaddafi Kein Zugriff Seiten 247 - 250
      2. Die Interventionsbefürworter und die europäische und internationale Verantwortung Deutschlands Kein Zugriff Seiten 250 - 255
      3. Nationales Interesse als Letztbegründung der Interventionsgegner – Vermeidung einer Kriegsbeteiligung Kein Zugriff Seiten 255 - 263
      1. Deutschland und die Libyen-Intervention – Verweigerung, aber keine absolute Blockade Kein Zugriff Seiten 263 - 268
      2. Deutschlands nicht-militärisches Libyen-Engagement auf bilateraler, europäischer und internationaler Ebene Kein Zugriff Seiten 268 - 280
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 280 - 284
    1. Europäisierungsrichtung: mehr Projektion als Adaption – wie Deutschland die EU-Mittelmeerpolitik prägt Kein Zugriff Seiten 285 - 293
    2. Europäisierungstiefe: europäische Herausforderungen, nationale Antworten Kein Zugriff Seiten 293 - 297
    3. Europäisierungsmotivation: für ein gemeinsames Europa im deutschen Sinne – in Brüssel und am Mittelmeer Kein Zugriff Seiten 297 - 300
    4. Europäisierung als analytisches Konzept: Grenzen und Entwicklungspotenzial Kein Zugriff Seiten 300 - 306
    1. Wandel in Grenzen – Entwicklungslinien deutscher Mittelmeerpolitik Kein Zugriff Seiten 307 - 312
    2. Das Ende des Frühlings? – Deutschlands Mittelmeerpolitik ab 2013 Kein Zugriff Seiten 312 - 318
  3. Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 319 - 355

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