
Krisen auf der Couch
Aufgaben der Psychoanalyse in apokalyptischen Zeiten- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Die Analyse kriegt die Krise! Oder?
Kann die Psychoanalyse dazu beitragen, allgegenwärtigen Krisen zu begegnen?
Klimawandel, Kriege und der Verlust biodiverser Lebensräume sind heute allgegenwärtig und können existenzielle Krisen bei den Menschen auslösen. Denn Verunsicherungen, die mit einem Verlust der Welt, wie wir sie kannten, zu tun haben, mobilisieren Ängste. Wie können wir mit diesen umgehen, ohne dass Erstarrung, Entwürdigung oder Ausgrenzung anderer sich Bahn brechen? Timo Storck nutzt die Methode der Psychoanalyse und das Bild eines (post-)apokalyptischen Denkens dazu, das Erleben des Menschen angesichts von Zeitlichkeit und grundlegender Veränderungen in der individuellen und sozialen Welt in den Blick zu nehmen. Dabei spielen psychische Erkrankungen des Individuums ebenso eine Rolle wie eine Untersuchung der großen Krisen unserer Zeit.
Was hilft? Der Weg zur Möglichkeit eines inneren und äußeren Dialogs und ein emotionales Gehaltensein angesichts grundlegender Verunsicherung. Dann wird Zukunft vorstellbar.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2025
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-608-98877-2
- ISBN-Online
- 978-3-608-20709-5
- Verlag
- Klett-Cotta, Stuttgart
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 193
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1.1.1 (Mit) Verunsicherung umgehen Kein Zugriff
- 1.1.2 Verunsicherung: Wege des Verstehens und der Veränderung Kein Zugriff
- 1.1.3 Die Psychoanalyse als Zugangsweise: Gesundheitsbegriff und emanzipatorischer Zugang Kein Zugriff
- 1.2.1 Das Unbewusste und seine Schicksale Kein Zugriff
- 1.2.2 Beziehungsweise: Psychoanalytische Zugänge Kein Zugriff
- 1.2.3 Die Psychoanalyse in der Krise Kein Zugriff
- 1.3.1 Apokalyptisches und Postapokalyptisches Kein Zugriff
- 1.3.2 Dystopie und Utopie Kein Zugriff
- 1.3.3 Aufgaben der Psychoanalyse in postapokalyptischen Zeiten Kein Zugriff
- 2.1.1 Zerlegen Kein Zugriff
- 2.1.2 Die analytische Beziehung Kein Zugriff
- 2.1.3 Die analytische Haltung Kein Zugriff
- 2.1.4 Deuten Kein Zugriff
- 2.2.1 Drei Probleme im Methodentransfer Kein Zugriff
- 2.2.2 Das gesellschaftlich Unbewusste und die Frage der Deutung Kein Zugriff
- 2.2.3 Reichweite und Grenzen der Psychoanalyse Kein Zugriff
- 2.3.1 Zeit als Zustandsverhältnis Kein Zugriff
- 2.3.2 Zeitrichtungen Kein Zugriff
- 2.3.3 Implizites und explizites Zeiterleben Kein Zugriff
- 2.3.4 Fear of Breakdown Kein Zugriff
- 2.3.5 Fallen und Gehaltenwerden als Momente der Subjektwerdung Kein Zugriff
- 2.3.6 Nachträglichkeit Kein Zugriff
- 2.4 Umgang mit Endlichkeit Kein Zugriff
- 2.5 Die Psychodynamik des Wartens Kein Zugriff
- 2.6 Was ist »Zeitgeschehen«? Kein Zugriff
- 3.1 Psychische Gesundheit Kein Zugriff
- 3.2.1 Psychische Störungen und (unbewusste) Konflikte Kein Zugriff
- 3.2.2 Psychische Störungen und Struktur Kein Zugriff
- 3.2.3 Veränderungsmodelle in der Psychoanalyse Kein Zugriff
- 3.3 Das Vermögen, sich selbst auf die Couch zu legen Kein Zugriff
- 3.4 Zeiterleben und psychische Erkrankung Kein Zugriff
- 3.5.1 Zeitlichkeit und Schizophrenie Kein Zugriff
- 3.5.2 Untergangsvorstellungen und Schizophrenie Kein Zugriff
- 3.6.1 Zeitlichkeit und Depression Kein Zugriff
- 3.6.2 Untergangsvorstellungen und Depression Kein Zugriff
- 3.7.1 Zeitlichkeit und Angststörungen Kein Zugriff
- 3.7.2 Untergangsvorstellungen und Angststörungen Kein Zugriff
- 3.8.1 Zeitlichkeit und Traumafolgen Kein Zugriff
- 3.8.2 Untergangsvorstellungen und Traumafolgen Kein Zugriff
- 3.9.1 Zeitlichkeit und Demenz Kein Zugriff
- 3.9.2 Untergangsvorstellungen und Demenz Kein Zugriff
- 3.10 Bemerkungen zur Methode I: Klinische Modellbildungen Kein Zugriff
- 4.1.1 Zum Verhältnis von Mensch, Welt und Planet Kein Zugriff
- 4.1.2 Posthumanismus Kein Zugriff
- 4.1.3 Bemerkungen zur Methode II: Gesellschaftsbezogene Modellbildungen Kein Zugriff
- 4.2 Klimawandel Kein Zugriff
- 4.3 Politische Radikalisierung und Gewaltausübung Kein Zugriff
- 4.4 Geopolitische und klimabedingte Migration Kein Zugriff
- 4.5 Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit Kein Zugriff
- 5.1 Was ist Veränderung? Kein Zugriff
- 5.2 Die »gesunde« Gesellschaft und die vier Aufgaben der Psychoanalyse Kein Zugriff
- 5.3 Katastrophische Veränderung und dialogisch-differente Resonanz Kein Zugriff
- 5.4.1 Grenzen der Psychoanalyse und interdisziplinäre Räume Kein Zugriff
- 5.4.2 Das dynamisch Ungewusste: Psychoanalyse und Futures Literacy Kein Zugriff
- Kapitel 6: Postapokalyptische Folgerungen: Vorträglichkeit Kein Zugriff Seiten 158 - 161
- Literatur Kein Zugriff Seiten 162 - 170
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 171 - 192





