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Invective Gaze – Das digitale Bild und die Kultur der Beschämung
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Edition Medienwissenschaft, Band 99
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Der schaulüsterne Blick: Bilder adressieren affektive Register, fördern somit voyeuristische Tendenzen wie Glotzen, Gaffen und den Drang, sich oder andere im Bild zu exponieren. Digitale Medien ermöglichen direkte Beteiligung und Bewertung, wodurch sich das intrikate Verhältnis zwischen Bildern und gesellschaftlichen Anerkennungsprozessen nachhaltig verschiebt. Dabei hat ein abwertender, entblößender Blick Konjunktur, der neue Bildgenres hervorbringt und das Affektive, Politische und Ökonomische neu verknüpft. Die Beiträger:innen folgen der Karriere des invective gaze vom Analogen zum Digitalen, von Figuren des Gaffers im 19. Jahrhundert bis zum Terror im Livestream.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2022
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5749-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5749-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Medienwissenschaft
- Band
- 99
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 208
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Vom Window-Shopping zum digitalen BewertungsregimeSeiten 95 - 116 Tanja Prokic Download Kapitel (PDF)
- Reacting to the Reaction of the Reaction to the ReactionSeiten 137 - 160 Johanna Heyne Download Kapitel (PDF)




