Was man schon längst geahnt und gefühlt hat
Opfer der NS-„Euthanasie“ aus der Stadt Mosbach- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Die furchtbaren Verbrechen des Hitler-Regimes an Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen gelten als erster industrieller Massenmord der Geschichte. Sie waren Ausdruck der abgrundtiefen Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Ideologie. An das Schicksal von Opfern einer mörderischen Politik zu erinnern, Stationen ihrer Lebens- und Leidensgeschichten zu ermitteln und festzuhalten, ihrer somit würdig zu gedenken, hatte sich eine engagierte Mosbacher Arbeitsgruppe vorgenommen. Als Ergebnis ihrer Recherchen legt sie mit dieser Publikation 29 Lebensgeschichten von Menschen vor, die in Mosbach oder einem der heutigen Stadtteile geboren wurden und/oder im Stadtgebiet wohnten und deren Leben nach Aufenthalten in verschiedenen Anstalten auf grausame Weise beendet wurde. Die überwiegend ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren, darunter auch Schüler und Nachfahren von Betroffenen, machten sich mit Hilfe von Patientenakten und anderem Archivgut und auf der Grundlage von Gesprächen mit Angehörigen sowie eigenen Erinnerungen daran, das Leben dieser Menschen sichtbar zu machen. Entstanden ist ein Buch, das den Leser zum Nachdenken anregen soll.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-95505-418-2
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1583-6
- Verlag
- Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 136
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Grusswort von Oberbürgermeister Julian Stipp Kein Zugriff Seiten 5 - 6
- Grusswort von Landrat Dr. Achim Brötel Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- „Euthanasie“-Morde während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Kein Zugriff Seiten 9 - 16Autor:innen:
- Gedenkkultur in Mosbach Kein Zugriff Seiten 17 - 22Autor:innen:
- Lebenswege, die in Mordanstalten endeten. Zum Forschungsprojekt „Opfer der NS-,Euthanasie‘ aus der Stadt Mosbach“ Kein Zugriff Seiten 23 - 28Autor:innen:
- Berta A. (1899–1940). Ein Opfer ihrer familiären Verhältnisse Kein Zugriff Seiten 29 - 31Autor:innen:
- Wilhelmine Anna B. (1862–1940). Auch mit 77 Jahren entging sie der Ermordung nicht Kein Zugriff Seiten 32 - 33Autor:innen:
- Rosa Blumenthal, geb. Friedmann (1885–1942). Als Patientin gepflegt, als Jüdin ermordet Kein Zugriff Seiten 34 - 39Autor:innen:
- Robert Brian (1904–1941). „Ich habe gelebt, geliebt, geschuftet und dann bin ich verduftet“ Kein Zugriff Seiten 40 - 44Autor:innen: | | | | |
- Adolf Oskar Curtaz (1887–1940). „Ein Kind wie wir alle“ Kein Zugriff Seiten 45 - 49Autor:innen:
- Paul Eugen Faßnacht (1895–1940). „frech, verlogen und ungezogen“ Kein Zugriff Seiten 50 - 53Autor:innen:
- Karl Heinrich Groh (1878–1940). Meinem Grossvater ein Gesicht geben? Kein Zugriff Seiten 54 - 55Autor:innen:
- Josef Martin Herkert (1896–1940). „Ihn haben die Nazis ermordet“ Kein Zugriff Seiten 56 - 58Autor:innen:
- Hermann H. (1883–1940). „Das ist das Land der Eugeniker“ Kein Zugriff Seiten 59 - 61Autor:innen:
- Frida H. (1882–1940). „Ich möchte nicht verbrannt werden“ Kein Zugriff Seiten 62 - 64Autor:innen:
- Anna Maria H. (1885–1940). „angebl. an einem Herzschlag gestorben“ Kein Zugriff Seiten 65 - 66Autor:innen:
- Katharina I. (1877–1944). „Zu keiner Arbeit zu gebrauchen“ Kein Zugriff Seiten 67 - 70Autor:innen:
- Johanna L. (1892–1940). Die fromme Johanna Kein Zugriff Seiten 71 - 75Autor:innen:
- Marie Lehn, geb. Kern (1868–1940). Vom Ehemann geschlagen Kein Zugriff Seiten 76 - 79Autor:innen:
- Emil L. (1873–1940). Alkoholismus als Grund für „Euthanasie“? Kein Zugriff Seiten 80 - 80Autor:innen:
- Sophie Elisabeth L. (1902–1940). Von Geburt an auf der Schattenseite des Lebens Kein Zugriff Seiten 81 - 82Autor:innen:
- Erna Amanda M. (1883–1940). „Amanda“ – die Vielgeliebte? Kein Zugriff Seiten 83 - 85Autor:innen:
- Anna M. (1885–1940). „Es ist schon 2000 Jahr, dass ich dich nicht mehr gesehen hab.“ Kein Zugriff Seiten 86 - 89Autor:innen:
- Karolina N. (1873–1940). „Die Freiheit ist ein köstlich Gut“ Kein Zugriff Seiten 90 - 95Autor:innen:
- Frieda S. (1904–1940). Grafeneck drei Tage überlebt Kein Zugriff Seiten 96 - 100Autor:innen:
- August S. (1862–1940). „Bitte hol’ mich hier ab“ Kein Zugriff Seiten 101 - 103Autor:innen:
- Anton S. (1880–1940). In der Kreispflegeanstalt Krautheim „entbehrlich“ Kein Zugriff Seiten 104 - 105Autor:innen: |
- Frida Johanna V. (1902–1940). „In schüchterner Liebe verbleibe ich Euer bald Siechender Esel“ Kein Zugriff Seiten 106 - 110Autor:innen:
- Elisabetha Emma V. (1887–1940). „Ich möchte nur wissen, was ich hier soll …“ Kein Zugriff Seiten 111 - 113Autor:innen:
- Ida von M. (1900–1940). Von der fürsorgenden Mutter stets behütet Kein Zugriff Seiten 114 - 118Autor:innen:
- Eugen W. (1882–1944). „Ich will in Heidelberg bleiben“ Kein Zugriff Seiten 119 - 121Autor:innen:
- Walter Ludwig W. (1916–1940). Schon früh von der Mutter verlassen? Kein Zugriff Seiten 122 - 123Autor:innen:
- Wilhelmina Westenhöfer (1885–1940). Ein unerwünschter Lebenswandel Kein Zugriff Seiten 124 - 126Autor:innen:
- Maria Zeitler (1911–1940). Meine Tante „Mariele“ Kein Zugriff Seiten 127 - 131Autor:innen:
- Dank Kein Zugriff Seiten 132 - 132
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 133 - 133
- Literaturliste Kein Zugriff Seiten 134 - 135
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 136 - 136





