Konkordanzdemokratie
Ein Demokratietyp der Vergangenheit?- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Tutzinger Studien zur Politik, Band 2
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Das Ordnungsmodell der Konkordanzdemokratie hat sich seit den 1960er Jahren als gleichwertiger Idealtyp neben der Westminsterdemokratie im wissenschaftlichen Diskurs etabliert. Allerdings schwächen sich konkordanzdemokratische Arrangements seitdem deutlich ab – das gilt sogar für den „Paradefall“ Schweiz –, oder scheinen sogar weitgehend erodiert zu sein.
Dennoch gehört konsensorientiertes Handeln in vielen Ländern weiterhin zum Verhaltensrepertoire der Akteure, und konkordante Strukturen werden immer wieder als Instrumente der Konfliktdämpfung in heterogenen Gesellschaften gesehen.
Der Band untersucht in Fallstudien und vergleichenden Analysen, wie sich einerseits die klassischen Konkordanzdemokratien entwickelt haben. Andererseits werden seit den 1990er Jahren Konkordanzstrukturen aber auch als Option zur Befriedung multiethnischer Gesellschaften angesehen. Durchgehende Themen sind außerdem die Ursachen der Veränderungen sowie daraus folgenden Anpassungsprozesse unter gewandelten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Mit Beiträgen von: Matthijs Bogaards, Roland Czada, Simon Fink, Thorsten Gromes, Mario Hirsch, Eike-Christian Hornig, Ondøej Kalina, Sören Keil, Jörg Kemmerzell, Gebhard Kirchgässner, Stefan Köppl, Uwe Kranenpohl, Gerhard Lehmbruch, Elisabeth Musch, Carsten Quesel, Dirk Rochtus, Roland Sturm, Christian Thuselt, Peter van Dam, Adrian Vatter und David Wineroither
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7066-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3847-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Tutzinger Studien zur Politik
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 444
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Konkordanzdemokratie, Konsensusdemokratie, Verhandlungsdemokratie Versuch einer terminologischen und typologischen Strukturierung Kein Zugriff Seiten 13 - 32Autor:innen:
- Die Entwicklung der vergleichenden Politikforschung und die Entdeckung der Konkordanzdemokratie – eine historisch-institutionelle Perspektive Kein Zugriff Seiten 33 - 50Autor:innen:
- Vom Prototyp zum Normalfall? Die schweizerische Konsensusdemokratie im Wandel Kein Zugriff Seiten 51 - 72Autor:innen:
- Windstille oder Fahrtwind? Wandel und Zukunftsfähigkeit österreichischer Konkordanz Kein Zugriff Seiten 73 - 98Autor:innen:
- Polarisierung und Poldermodell Versäulung und Entsäulung in den Niederlanden seit 1945 Kein Zugriff Seiten 99 - 116Autor:innen:
- Sind Konkordanz-, Konsens- und Drei-Partnermodelle Schönwetter-Veranstaltungen? Das Beispiel Luxemburg Kein Zugriff Seiten 117 - 132Autor:innen:
- Belgien: Konsens- oder ‘Dissensdemokratie’? Kein Zugriff Seiten 133 - 146Autor:innen:
- Die besondere Form der Konsensdemokratie in Italien Entwicklung vom consociativismo zum Konkurrenzmodell? Kein Zugriff Seiten 147 - 168Autor:innen:
- Ist das abrogative Referendum in Italien ein konkordanzdemokratisches Verfahren? Kein Zugriff Seiten 169 - 188Autor:innen:
- Europa in Prokrustes’ Bett? Die Europäische Union als Konkordanzsystem im Demokratiedilemma Kein Zugriff Seiten 189 - 218Autor:innen:
- Konkordanz, Divided Government und die Möglichkeit von Reformen Kein Zugriff Seiten 219 - 240Autor:innen:
- Konkordanzparteien: Eine erste Untersuchung zur innerparteilichen Konkordanz Kein Zugriff Seiten 241 - 260Autor:innen:
- Migration, Integrationskonflikte und das Erbe der Konkordanzdemokratie Kein Zugriff Seiten 261 - 292Autor:innen: |
- Konkordanz, föderale Verflechtung und direktdemokratische Mobilisierung. Eine Fallstudie zur Bildungspolitik in der Schweiz Kein Zugriff Seiten 293 - 316Autor:innen:
- An den Grenzen der Konkordanz? Die Bilanz von Konkordanzdemokratien in der Biopolitik Kein Zugriff Seiten 317 - 336Autor:innen:
- Das Karfreitagsabkommen – Eine konkordanzdemokratische Lösung des Nordirlandkonflikts? Kein Zugriff Seiten 337 - 354Autor:innen:
- Die Konkordanzdemokratie als Instrument der Friedenskonsolidierung Kein Zugriff Seiten 355 - 370Autor:innen:
- Konkordanzdemokratie im Westlichen Balkan – Alter Wein in neuen Schläuchen? Kein Zugriff Seiten 371 - 394Autor:innen:
- „Und wenn die Krankheit sich der Behandlung widersetzt (...), vielleicht existiert dann die Verpflichtung zur Revolution.“ Systemantagonistische Opposition im Konkordanzsystem am Beispiel des Libanon Kein Zugriff Seiten 395 - 418Autor:innen:
- Power Sharing – Konkordanz – Integration: Institutionelle Aspekte der Machtteilungsabkommen in Kenia und Simbabwe Kein Zugriff Seiten 419 - 442Autor:innen:
- Autoren Kein Zugriff Seiten 443 - 444





