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Repressionspolitik und Deportationspraxis im besetzten Frankreich 1940–1944

Akteure, Feindbilder, Verfolgtengruppen
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Deportationen in Konzentrationslager waren ein zentrales Element deutscher Besatzungspolitik in Frankreich. Deportationsmaßnahmen richteten sich zwischen 1941 und 1944 zum einen gegen die jüdische Bevölkerung, aber auch über 76.000 nichtjüdische Männer und Frauen waren betroffen. Diese zweite Gruppe steht im Zentrum der Studie: Wie entwickelten sich Repressionspolitik und Deportationspraxis? In welchem Verhältnis standen die Besatzungsstellen und das kollaborierende Vichy-Regime? Und wie wirkte sich das expandierende KZ-System auf die Besatzungsstrukturen und die Verfolgung dieser Männer und Frauen aus? An ausgewählten Fallbeispielen, vor allem aus der Auvergne, der Bretagne, Marseille und Paris, werden Aushandlungsprozesse und Konflikte zwischen deutschen und französischen Akteuren analysiert sowie Verhaftungskontexte dargestellt. Ein Fokus liegt auf der Deportation in das KZ Neuengamme, das ein Hauptzielort der Transporte nichtjüdischer Menschen aus Frankreich war.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-86331-779-9
ISBN-Online
978-3-7489-5388-3
Verlag
Metropol Verlag, Berlin
Reihe
Reihe Neuengammer Kolloquien
Band
11
Sprache
Deutsch
Seiten
444
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 30
      1. 1.1.1 Die deutsche Militärverwaltung Kein Zugriff
      2. 1.1.2 „Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung“: Der Polizeiapparat Kein Zugriff
      3. 1.1.3 Die Militärjustiz und weitere Akteure der Besatzungspolitik Kein Zugriff
      1. 1.2.1 Rahmenbedingungen der deutsch-französischen Zusammenarbeit Kein Zugriff
      2. 1.2.2 „Männer der Tat“ in Verwaltung und Polizei Kein Zugriff
      1. 1.3.1 Internierungslager als Erbe der Dritten Republik Kein Zugriff
      2. 1.3.2 Gemeinsame Feinde: Kommunistinnen und Kommunisten Kein Zugriff
      3. 1.3.3 Neuerungen in Polizei und Justiz Kein Zugriff
      1. 1.4.1 „Vorbeugungs- und Sühnemaßnahmen“ und Haftkategorien Kein Zugriff
      2. 1.4.2 Geiselerschießungen: Die Erweiterung der Feindbilder Kein Zugriff
      3. 1.4.3 Der „Nacht-und-Nebel-Erlass“ und der beginnende Zugriff von Sipo/SD Kein Zugriff
      4. 1.4.4 Französische Handlungsspielräume und Zwänge in der „Geiselfrage“ Kein Zugriff
      1. 2.1.1 Die Einführung von Deportationen in Konzentrationslager durch den Militärbefehlshaber in Frankreich Kein Zugriff
      2. 2.1.2 „Juden“, „Kommunisten“ und „Asoziale“. Die Verknüpfung von Repressionspolitik und rassenideologischer Vernichtungspolitik Kein Zugriff
      3. 2.1.3 Sprachregelungen im Umgang mit Deportationen Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Kontinuitäten und pragmatische Arbeitsteilung Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Zusammenarbeit der Polizei in Theorie und Praxis: Das Oberg-Bousquet-Abkommen vom Sommer 1942 Kein Zugriff
      3. 2.2.3 Vereinfachungen der deutschen Repressionsmaßnahmen: Polizeiliche Schutzhaft und Militärjustiz Kein Zugriff
    1. 2.3 Die Besetzung der zone libre im November 1942 Kein Zugriff
      1. 2.4.1 Die Ausweitung der Massendeportationen Kein Zugriff
      2. 2.4.2 Funktionserweiterung der Konzentrationslager ab 1942: Zum Ineinandergreifen von Arbeitseinsatz, Ideologie und Besatzungspolitik Kein Zugriff
      3. 2.4.3 Die „Aktion Meerschaum“ 1943 und die Kennzeichnung von KZ-Häftlingen aus Frankreich Kein Zugriff
      1. 3.1.1 Die Stadt als Projektionsfläche Kein Zugriff
      2. 3.1.2 Der „Saustall Frankreichs“: Marseille im Blick von Stadtplanern und Fotografen Kein Zugriff
      3. 3.1.3 Zerstörung als Reinigung – der Vieux-Port in den Zeitschriften Signal und Die Deutsche Polizei Kein Zugriff
      4. 3.1.4 Die französische Internierungspraxis gegenüber „Zuhältern“ und „Unerwünschten“ Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Der Verhandlungsrahmen: Akteure und Zielsetzungen Kein Zugriff
      2. 3.2.2 „Säuberung von Marseille in einer einzigen Nacht“: Die Razzien, die Räumung des Vieux-Port und die Auslieferung an deutsche Stellen Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Überprüfungen im Sammellager Compiègne Kein Zugriff
      4. 3.2.4 Offizielle Darstellungen, Proteste, Stigmatisierungen Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Überstellungen in das KZ Sachsenhausen und auf die Kanalinsel Alderney Kein Zugriff
      2. 3.3.2 „zwielichtige oder arbeitslose Elemente“: Kontinuitäten der Stigmatisierung Kein Zugriff
    1. 4.1 Das zweite Oberg-Bousquet-Abkommen vom April 1943 Kein Zugriff
    2. 4.2 Wachsender Widerstand, präventive Festnahmen und Verhaftungsaktionen: Das Beispiel der Auvergne Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Deutsches Personal Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Dolmetscher, französische „Hilfspolizei“ und die Arbeit für deutsche Dienststellen Kein Zugriff
      1. 4.4.1 Die Razzia im Juni 1943: Elsässerinnen und Elsässer im Blick der Besatzer Kein Zugriff
      2. 4.4.2 Die Razzia im November 1943: Das Sonderkommando der Sipo/SD und die „Gestapo française“ Kein Zugriff
    3. 4.5 Weitere Akteure der Repression: Milice Française und Deutsche Werbestellen Kein Zugriff
    4. 4.6 Der Umgang mit französischen Anfragen zu verhafteten Personen Kein Zugriff
      1. 4.7.1 Der deutsche Zugriff auf Gefangene Kein Zugriff
      2. 4.7.2 Vielfalt der Deportationskontexte: Biografische Skizzen Kein Zugriff
      1. 4.8.1 In der Zuständigkeit des Reichssicherheitshauptamts Kein Zugriff
      2. 4.8.2 „Nacht-und-Nebel-Häftlinge“ im KZ Neuengamme Kein Zugriff
    1. 5.1 Grundlagen der Zusammenarbeit von Militär und Sicherheitspolizei/SD Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Razzien und Deportationen in Maurs und Brioude Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Die Behandlung von Juden und nomades Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Präventive Verhaftungen in den chantiers de la jeunesse française Kein Zugriff
    2. 5.3 Folgen der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 auf die Repressionspraxis Kein Zugriff
    3. 5.4 „Vergeltungsaktionen“ in Murat im Juni 1944 Kein Zugriff
      1. 5.5.1 „Prominente Geiselhäftlinge“ Kein Zugriff
      2. 5.5.2 Beschleunigte Deportation für die Kriegsproduktion Kein Zugriff
    4. 5.6 Die Deportationspraxis bei der Auflösung der Besatzungsstrukturen Kein Zugriff
  3. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 377 - 385
  4. Danksagung Kein Zugriff Seiten 386 - 387
  5. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 388 - 390
  6. Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 391 - 436
  7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 437 - 443
  8. Die Autorin Kein Zugriff Seiten 444 - 444

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