Gegenwart der Vergangenheit
Die politische Aktualität historischer Erinnerung in Mitteleuropa- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Die Debatten um Ostsee-Pipeline oder das Zentrum gegen Vertreibungen zeigen, wie stark Geschichte aktuelle Tagespolitik zu beeinflussen vermag. Dieser Band präsentiert Beiträge junger Sozialwissenschaftler und Journalisten sowie angehender Führungskräfte aus Verwaltungen und Diplomatischen Diensten aus mittel- und osteuropäischen Staaten.
Die Autoren gehen in interdisziplinären Ansätzen der Frage nach, inwieweit geschichtliches Erbe und dessen Instrumentalisierung die Formulierung und Umsetzung von Politik in Mitteleuropa beeinflussen. In fünf inhaltlich eigenständigen Kapiteln wird dabei die Rolle staatlicher Geschichtspolitik, der gesellschaftlichen Wahrnehmung der Vergangenheit, deren Darstellung und Diskussion in den Medien sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung von Geschichte untersucht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2541-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0054-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- DGAP-Schriften zur Internationalen Politik
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 234
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einführung in Thema und Methodik: Mitteleuropa-Forum 2006 Kein Zugriff Seiten 9 - 10 Gereon Schuch
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16 Rafał Kocot
- Der Mythos vom Amselfeld in der serbischen Politik. Die politische Instrumentalisierung des kollektiven Gedächtnisses Kein Zugriff Seiten 17 - 24 Ljubica Djordjević
- Die rumänische Revolution von 1989. Staatliche Inszenierung versus öffentlicher Diskurs Kein Zugriff Seiten 25 - 30 Valeska Bopp
- Nostalgie und Amnesie und die geschichtliche Auseinandersetzung im Postsozialismus. Das Beispiel Bulgariens in den 1990er Jahren Kein Zugriff Seiten 31 - 38 Michael Meznik
- »Niemand ist vergessen, nichts wird vergessen« Denkmäler in der MSSR/Republik Moldau nach 1989 als Beispiel für Nostalgie und Amnesie Kein Zugriff Seiten 39 - 44 Vasile Dumbrava
- Nicht Sklave der Geschichte sein. Ein außergewöhnliches Interesse am Vergangenen stört manchmal die Gestaltung der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 45 - 50 Anastasia Ustinowa
- Schluss Kein Zugriff Seiten 51 - 52 Rafał Kocot
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 53 - 58 Julian Pänke
- Deutschland in Europa. Zur deutschen außenpolitischen Identität vor und nach 1990 Kein Zugriff Seiten 59 - 64 Martin Jeřábek
- Ein verlässlicher Partner? Außenpolitische Entscheidungen der Tschechischen Republik mit Blick auf das politische System, die historische Erfahrung und Identitätsfindung Kein Zugriff Seiten 65 - 70 Klaudia Köhn
- Die außenpolitischen Konzepte ungarischer Parteien als Geisel der Geschichte Kein Zugriff Seiten 71 - 76 Gábor Iván
- Wie wirken historische Erinnerungen auf die Außenpolitik und Identität Litauens? Kein Zugriff Seiten 77 - 82 Jurgita Dapkutė
- Polnische Außenpolitik als Geisel der Geschichte? Zum aktuellen Befremden in den Beziehungen zu Deutschland Kein Zugriff Seiten 83 - 90 Patrycja Sokołowska
- Außenpolitische Herausforderungen für Mitteleuropa durch Belarus Kein Zugriff Seiten 91 - 98 Wolfgang Sender
- Schluss Kein Zugriff Seiten 99 - 100 Julian Pänke
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 101 - 106 Malte Brosig
- Historische Erinnerung im Konflikt mit gesellschaftlichen und politischen Realitäten. Das Beispiel Ungarns und der ungarischen Minderheit im Ausland Kein Zugriff Seiten 107 - 114 János Magdó
- Fremde Nachbarn. Lettland und seine russische Minderheit Kein Zugriff Seiten 115 - 122 Rayk Einax
- Geschichte und Politik in Bosnien-Herzegowina. Aufarbeitung oder Politisierung der Geschichte? Kein Zugriff Seiten 123 - 130 Elvira Mandić
- Kaliningrad – Ort einer integrativen Erinnerungskultur? Das 750-jährige Stadtjubiläum und die gesellschaftliche Wahrnehmung der Stadtgeschichte Kein Zugriff Seiten 131 - 138 Corinna Jentzsch
- Erinnerung und Identität. Die Bedeutung von Geschichte und Geschichtsvermittlung im Einwanderungsland Deutschland Kein Zugriff Seiten 139 - 146 Anne Pawletta
- Schluss Kein Zugriff Seiten 147 - 150 Malte Brosig
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 151 - 156 Axel Olearius
- Die Geschichte der Breslauer Universität im deutsch-polnischen Historikerdiskurs Kein Zugriff Seiten 157 - 162 Thomas Ditt
- Der Einfluss politischer Interessengruppen nach 1989 auf den Lustrationsprozess in Polen Kein Zugriff Seiten 163 - 168 Aleksandra Lis
- Die Bedeutung des Haager Tribunals für den Prozess der Vergangenheitsbewältigung in Kroatien Kein Zugriff Seiten 169 - 176 Gordana Pervan
- Wissenschaftliche Aufarbeitung der Vergangenheit. Kroatien und seine Rolle im Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 177 - 182 Mira Jovanović
- Politische Bildung in Polen. Instrument der Vergangenheitsbewältigung, Funktion für die politische Ordnung Kein Zugriff Seiten 183 - 188 Katarzyna Młyńczak
- Schluss Kein Zugriff Seiten 189 - 192 Axel Olearius
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 193 - 198 Piotr Stankiewicz
- Vergangenheitsaufarbeitung als Voraussetzung für eine Zivilgesellschaft. Ungarn als Beispiel für postkommunistische Länder Kein Zugriff Seiten 199 - 206 Orsolya Szaszi
- Möglichkeiten und Gefahren medialer Diskurse am Beispiel der polnischen Jedwabne-Debatte Kein Zugriff Seiten 207 - 212 Christine Müller
- »Stunde Null« in Mitteleuropa? Historische Erinnerung im theatralen Rahmen – am Beispiel einer Inszenierung Christoph Marthalers Kein Zugriff Seiten 213 - 218 Natalia Kandinskaja
- Zerrissenheit zwischen nationaler Identität und Globalisierung. Widerspiegelung in der russischen Bildenden Kunst Kein Zugriff Seiten 219 - 224 Natalia Toganowa
- Schluss Kein Zugriff Seiten 225 - 227 Piotr Stankiewicz
- Anhang: Kurzbiographien der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 228 - 234





