Soziale Sicherung, informeller Sektor und das Potenzial von Kleinstversicherungen
- Autor:innen:
- Reihe:
- Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik, Band 4
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Nur die Hälfte aller Menschen weltweit ist gegen Risiken wie Krankheit, Alter oder Ernteausfall abgesichert. Dies gilt v.a. für Beschäftigte im informellen Sektor. Lange wurde übersehen, dass hierin nicht nur ein soziales sondern auch ein ökonomisches Problem besteht, da Menschen ohne soziale Sicherheit besonders vorsichtig handeln und zum Beispiel Investitionen in Bildung und Produktionskapital meiden. Sie scheuen die hiermit verbundenen zusätzlichen Risiken und haben Angst, dass ihnen das investierte Geld bei Zahlungsschwierigkeiten nicht kurzfristig zur Verfügung steht.
Das vorliegende Buch gibt Einblick in die Funktionsweise moderner und traditioneller Systeme der sozialen Sicherung in Entwicklungsländern und zeigt auf, warum viele von ihnen für informell Beschäftigte ungeeignet sind. Es diskutiert, welche Strategien sich eignen, um die soziale Sicherheit im informellen Sektor zu verbessern und geht insbesondere auf das Potenzial von Kleinstversicherungen ein. Diese zeichnen sich durch niedrige Beitragssätze, flexible Zahlungsmodalitäten und begrenzte Leistungen aus und sind somit ganz an die Möglichkeiten und Bedarfe von Beziehern niedriger Einkommen angepasst, ohne auf Subventionen angewiesen zu sein.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2009
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4017-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1347-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 222
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16Autor:innen:
- Hintergrund der Studie Kein ZugriffAutor:innen:
- Fragestellung der Studie Kein Zugriff Seiten 19 - 19Autor:innen:
- Gliederung der Studie Kein Zugriff Seiten 19 - 19Autor:innen:
- Natürliche, gesundheitliche, ökonomische, politische, gesellschaftliche, ökologische und Lebenszyklus-Risiken Kein Zugriff Seiten 20 - 24Autor:innen:
- Idiosynkratische und kovariierende Risiken Kein Zugriff Seiten 24 - 24Autor:innen:
- Objektive und subjektive Risiken Kein Zugriff Seiten 24 - 25Autor:innen:
- Seltene Risiken mit hohem Schaden und häufige Ereignisse mit geringem Schaden Kein Zugriff Seiten 25 - 27Autor:innen:
- Bedeutung von Risiken Kein Zugriff Seiten 27 - 29Autor:innen:
- Risiko-Prävention Kein Zugriff Seiten 29 - 31Autor:innen:
- Risiko-Abfederung Kein Zugriff Seiten 31 - 34Autor:innen:
- Risiko-Bewältigung Kein Zugriff Seiten 34 - 35Autor:innen:
- Risiko-Verletzbarkeit Kein Zugriff Seiten 35 - 37Autor:innen:
- Armut Kein Zugriff Seiten 37 - 40Autor:innen:
- Risiken als Armutsfaktoren und die Armutsfalle Kein Zugriff Seiten 40 - 45Autor:innen:
- Armut als begünstigender Faktor der Risiko-Verletzbarkeit Kein Zugriff Seiten 45 - 45Autor:innen:
- Definition Kein Zugriff Seiten 46 - 49Autor:innen:
- Allokative Effizienz Kein Zugriff Seiten 49 - 53Autor:innen:
- Soziale Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 53 - 54Autor:innen:
- Stabilität von Politik und Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 54 - 56Autor:innen:
- Effektivität Kein Zugriff Seiten 56 - 59Autor:innen:
- Autor:innen:
- Interne Effizienz (Kosteneffizienz) Kein ZugriffAutor:innen:
- Externe Effizienz Kein ZugriffAutor:innen:
- Nachhaltigkeit der Effizienz Kein ZugriffAutor:innen:
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- Verteilungsgerechtigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Chancengleichheit Kein ZugriffAutor:innen:
- Nachhaltigkeit der sozialen Gerechtigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
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- Intertemporale Umverteilung in Reinform: Sparen und Borgen Kein ZugriffAutor:innen:
- Umverteilung zwischen Einkommensquellen Kein ZugriffAutor:innen:
- Horizontale intertemporale Umverteilung: Der Risiko-Ausgleich in der Versicherung Kein ZugriffAutor:innen:
- Intertemporale und intergenerative Umverteilung in der Versicherung: Kapitaldeckungsverfahren und Umlageverfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Vertikale interpersonelle Umverteilung: Transfersysteme Kein ZugriffAutor:innen:
- Interregionale Umverteilung: nationale und globale Strukturpolitik Kein ZugriffAutor:innen:
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- Bezugsberechtigung Kein ZugriffAutor:innen:
- Bemessungsgrundlage Kein ZugriffAutor:innen:
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- Solidargemeinschaften Kein ZugriffAutor:innen:
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- Organisationen des dritten Sektors Kein ZugriffAutor:innen:
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- Vertrauenswürdigkeit und Erwartungssicherheit aus Sicht der Zielgruppe Kein ZugriffAutor:innen:
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- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 203 - 222Autor:innen:





