, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Der homo oeconomicus und das Andere

Hegemonie, Identität und Emanzipation
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Sexismus, Rassismus und Kapitalismus als über Identitäten verwoben zu verstehen – das ist der Ansatz des Buches „Der homo oeconomicus und das Andere“: Das Subjekt der Wirtschaftstheorie wird als Ausdruck einer Gouvernementalität begriffen, welche sich zwischen verschiedenen Herrschaftsverhältnissen herausgebildet hat, und welche Verhaltensmuster vorschreibt, die einige Identitäten begünstigt, letztlich jedoch alle Subjekte „unterwirft“.

Die Autorin untersucht als Ökonomin und als Historikerin, wie der homo oeconomicus als Fundament der heutigen Wirtschaftstheorie nicht nur das Stereotyp des weißen, männlichen Bürgers abbildet, sondern wie dieser und alle anderen sich in der Moderne herausbildenden Identitäten in Relation zu ihm – und damit zueinander – entstanden.

Wesentlich geht es der Autorin weiterhin darum, die bestehende Trennung zwischen historisch-materialistischen als auch postkolonialen und feministischen Ansätzen zu überwinden. Sie skizziert eine subjektfundierte Hegemonietheorie, wofür sie insbesondere auf Antonio Gramsci, Stuart Hall, Ernesto Laclau und Chantal Mouffe sowie Judith Butler aufbaut. Das Buch schließt mit Überlegungen für emanzipatorische Politik.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3716-4
ISBN-Online
978-3-8452-1095-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Feminist and Critical Political Economy
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
320
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei Kein Zugriff Seiten 2 - 4
    Autor:innen:
  2. Vorwort der Reihenherausgeberinnen Kein Zugriff Seiten 5 - 6
    Autor:innen:
  3. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 10
    Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Der homo oeconomicus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Andere Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. ...und was sie miteinander zu tun haben Kein Zugriff Seiten 18 - 20
        Autor:innen:
    1. Stand der Forschung Kein Zugriff Seiten 20 - 28
      Autor:innen:
    2. Theoretische Verortung Kein Zugriff Seiten 28 - 34
      Autor:innen:
    3. Methodische Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 34 - 38
      Autor:innen:
    4. Aufbau Kein Zugriff Seiten 38 - 41
      Autor:innen:
      1. Antonio Gramscis Hegemoniebegriff Kein Zugriff Seiten 42 - 48
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der Hegemoniebegriff in der deutschen Regulationstheorie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Hegemoniebegriff in neo-gramscianischen Ansätzen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Michel Foucault Kein Zugriff Seiten 68 - 75
        Autor:innen:
      2. Jacques Derrida Kein Zugriff Seiten 75 - 83
        Autor:innen:
      1. poststrukturalistisch: Ernesto Laclau und Chantal Mouffe Kein Zugriff Seiten 83 - 96
        Autor:innen:
      2. postkolonial: Stuart Hall Kein Zugriff Seiten 96 - 106
        Autor:innen:
      3. postfeministisch: Judith Butler Kein Zugriff Seiten 106 - 118
        Autor:innen:
    1. Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 118 - 124
      Autor:innen:
    2. Warum eine historisch-materialistische und subjektfundierte Hegemonietheorie kein Widerspruch ist Kein Zugriff Seiten 124 - 129
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Männliche Identität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Bürgerliche Identität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Weiße Identität Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Das Panoptikum: Modell der Gesellschaft? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Utilitarismus: Zauberformel für die Gesellschaft? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. John Stuart Mills Leben und Wirken Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. John Stuart Mills Philosophie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Die Weiterentwicklung der Wirtschaftstheorie Kein Zugriff Seiten 159 - 169
        Autor:innen:
      2. Die Wirtschaftstheorie als hegemonialer Diskurs Kein Zugriff Seiten 169 - 175
        Autor:innen:
    1. Zur (historischen) Konstruktion von sex, race und class Kein Zugriff Seiten 176 - 178
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Ein-Geschlecht-Modell bis zur Aufklärung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Hexenverbrennungen als Brandmale der Neuzeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Geschlecht in der Entstehung des modernen Staates Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Great Map of Mankind Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Great Chain of Being Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Menschen bekommen Farbe Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Zwei-Geschlechter-Modell Kein Zugriff Seiten 210 - 215
        Autor:innen:
      2. Menschen werden schwarz oder weiß Kein Zugriff Seiten 215 - 224
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Grenzlinie Körper Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Grenzziehungen durch Disziplin und Biopolitik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Grenzlinie cult of domesticy Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. ?Rasse? und moderner Staat Kein Zugriff Seiten 235 - 246
        Autor:innen:
      1. der homo oeconomicus – hegemoniales Ideal für (fast) alle Kein Zugriff Seiten 246 - 253
        Autor:innen:
      2. der homo oeconomicus – ein paradoxes Leitbild Kein Zugriff Seiten 253 - 262
        Autor:innen:
      3. Neuartikulationen von sex, race und class in der Globalisierung Kein Zugriff Seiten 262 - 270
        Autor:innen:
    2. 'An Impossible No' – Die Ambivalenz der Aufklärung Kein Zugriff Seiten 270 - 274
      Autor:innen:
    1. Zusammenfassung und theoretischer Ausblick Kein Zugriff Seiten 275 - 279
      Autor:innen:
      1. Der homo oeconomicus ist jetzt. Wir werden. Kein Zugriff Seiten 279 - 284
        Autor:innen:
      2. Emanzipation ist immer die Emanzipation der Anderen Kein Zugriff Seiten 284 - 291
        Autor:innen:
      3. Nicht nur Identität, auch materielle Verhältnisse queeren Kein Zugriff Seiten 291 - 296
        Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 297 - 320
    Autor:innen:

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Feminist and Critical Political Economy"
Cover des Buchs: Kommende Nachhaltigkeit
Monographie Kein Zugriff
Daniela Gottschlich
Kommende Nachhaltigkeit
Cover des Buchs: Gender Knowledge and Knowledge Networks in International Political Economy
Sammelband Kein Zugriff
Christoph Scherrer, Brigitte Young
Gender Knowledge and Knowledge Networks in International Political Economy