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Tradition und Wandel. Frankfurt am Main

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Vom fränkischen Königshof zur Handels- und Finanzmetropole: Stationen und Schauplätze der Frankfurter Stadtgeschichte. Mit seiner verkehrsgünstigen Lage, als Aufenthaltsort mittelalterlicher Herrscher, Wahl- und Krönungsstätte von Königen und Kaisern sowie als führende Messestadt gewann Frankfurt eine Sonderstellung unter den deutschen Städten. Nach dem Ende des Alten Reiches konnte die Stadt zentrale Funktionen bewahren und ausbauen, zunächst als Freie Stadt im Deutschen Bund und Sitz der Bundesversammlung sowie als Ort der ersten deutschen Nationalversammlung. Während sie auf politischem Gebiet zu einem Vorposten von Liberalismus und Demokratie wurde, sollte sie mit Eisenbahn und später mit Auto und Flugzeug ihre Rolle als Verkehrsmittelpunkt ausbauen und stärken. Im Nationalsozialismus verlor Frankfurt als Handels- und Finanzzentrum zeitweilig an Bedeutung, nicht zuletzt durch Ausplünderung und Vertreibung jüdischer Bankhäuser. Befördert durch den Kalten Krieg und die ökonomische Westverschiebung wurde Frankfurt zentraler Bank-, Finanz- und Börsenplatz der Bundesrepublik. Abermals erwachte der weltoffene, liberale Geist der Stadtgesellschaft, der bis 1933 vorherrschend gewesen war. Er bewährte und erneuerte sich in Konfrontation mit radikalen Gegenpositionen, wie sie in der 68er-Bewegung, in Häuserkampf und Flughafenprotesten zum Ausdruck kamen. Bis heute ist Frankfurt geprägt durch das Gegen- und Miteinander von Tradition und Wandel.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2023
Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-8353-5389-3
ISBN-Online
978-3-8353-4992-6
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
592
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten i - 6
    1. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
    2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 20
      Autor:innen:
      1. Frankfurt im Mittelalter bis 1250 Kein Zugriff Seiten 21 - 36
        Autor:innen:
      2. König und Stadt - Frankfurt und das Reich im späten Mittelalter Kein Zugriff Seiten 37 - 102
        Autor:innen:
      3. Die Geschichte der Stadt Frankfurt im Licht aktueller Grabungsergebnisse in der Altstadt Kein Zugriff Seiten 103 - 108
        Autor:innen:
      4. Die Münze und der Wechsel Kein Zugriff Seiten 109 - 111
        Autor:innen:
      5. Baldemar von Petterweil, Verwaltungsreformen und der älteste Frankfurter Stadtplan Kein Zugriff Seiten 112 - 115
        Autor:innen:
      6. Walther von Schwarzenberg. Der Diplomat Kein Zugriff Seiten 116 - 120
        Autor:innen:
      7. Zünfte und ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Funktionen Kein Zugriff Seiten 121 - 127
        Autor:innen:
      8. Madern Gerthener. Werkmeister der Stadt Frankfurt Kein Zugriff Seiten 128 - 136
        Autor:innen:
      1. Die Frankfurter Judengasse Kein Zugriff Seiten 216 - 225
        Autor:innen:
      2. »hubs an zu sterben«. Pesthauch und Stadthygiene im frühneuzeitlichen Frankfurt Kein Zugriff Seiten 226 - 233
        Autor:innen:
      3. Die Merians Kein Zugriff Seiten 234 - 241
        Autor:innen:
      4. »Zum Besten der Arzneykunst und Armenpflege«. Johann Christian Senckenberg und seine gemeinnützige Stiftung zwischen Pietismus und Aufklärung Kein Zugriff Seiten 242 - 252
        Autor:innen:
      1. Gestaltwandel der Stadt. Johann Friedrich Christian Hess und das klassizistische Frankfurt Kein Zugriff Seiten 310 - 317
        Autor:innen:
      2. Deutscher Bund und die Revolution von 1848 in Frankfurt am Main Kein Zugriff Seiten 318 - 325
        Autor:innen:
      3. Die Rothschilds und die Entwicklung der jüdischen Gemeinde bis zur rechtlichen Gleichstellung Kein Zugriff Seiten 326 - 336
        Autor:innen:
      4. Frankfurt und seine Frauen Kein Zugriff Seiten 337 - 345
        Autor:innen:
      5. Schopenhauers Frankfurt. Eine Stadt im Spiegel seiner Philosophie Kein Zugriff Seiten 346 - 351
        Autor:innen:
      6. Bismarck in Frankfurt Kein Zugriff Seiten 352 - 357
        Autor:innen:
      7. Friedrich Stoltze und Leopold Sonnemann sowie die Rolle der linksliberalen Journale in den letzten Jahren der Freien Stadt Kein Zugriff Seiten 358 - 368
        Autor:innen:
    3. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 369 - 397
    1. Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 10
      1. Liberale Stadt und liberales Milieu Kein Zugriff Seiten 84 - 89
        Autor:innen:
      2. Leopold Sonnemann. Herausgeber der Frankfurter Zeitung und Demokrat Kein Zugriff Seiten 90 - 94
        Autor:innen:
      3. Bauten der Daseinsvorsorge und des Verkehrs Kein Zugriff Seiten 95 - 105
        Autor:innen:
      4. Frankfurts Entwicklung zur Industriestadt Kein Zugriff Seiten 106 - 114
        Autor:innen:
      5. Ein Netzwerk für die Sozialreform Kein Zugriff Seiten 115 - 122
        Autor:innen:
      6. Repräsentative Bauten Kein Zugriff Seiten 123 - 136
        Autor:innen:
      7. Der Verein für das Historische Museum. Vom Träger zum Förderer Kein Zugriff Seiten 137 - 140
        Autor:innen:
      8. Die Gründung der Frankfurter Universität Kein Zugriff Seiten 141 - 149
        Autor:innen:
      9. Modell Frankfurt. Der amerikanische Blick auf die Stadt vor dem Ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 150 - 156
        Autor:innen:
      1. Ludwig Landmann Kein Zugriff Seiten 216 - 220
        Autor:innen:
      2. Das Neue Frankfurt Kein Zugriff Seiten 221 - 227
        Autor:innen:
      3. Eine Stadt geht aus. Die Frankfurter Kulturszene während der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 228 - 234
        Autor:innen:
      4. Friedrich Krebs Kein Zugriff Seiten 235 - 239
        Autor:innen:
      5. Altstadtsanierung Kein Zugriff Seiten 240 - 242
        Autor:innen:
      6. Frankfurt als Zeitungsstadt 1918 bis 1945 Kein Zugriff Seiten 243 - 248
        Autor:innen:
      7. Frankfurt als Universitätsstadt 1918 bis 1945 Kein Zugriff Seiten 249 - 256
        Autor:innen:
      8. Frankfurt am Main im Luftkrieg Kein Zugriff Seiten 257 - 266
        Autor:innen:
      1. Frankfurts jüdische Geschichte nach 1945 Kein Zugriff Seiten 396 - 404
        Autor:innen:
      2. Stadt der D-Mark, Stadt des Euro. Wiederaufstieg und Ausbau des Finanz- und Handelsplatzes seit dem Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 405 - 409
        Autor:innen:
      3. Das Tor zur Welt. Der Verkehrsknotenpunkt Frankfurt am Main 1945 bis 2000 Kein Zugriff Seiten 410 - 421
        Autor:innen:
      4. Migration als Antrieb. Die Bevölkerungsentwicklung in Frankfurt seit 1945 Kein Zugriff Seiten 422 - 430
        Autor:innen:
    2. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 431 - 470
      1. Zeittafel Kein Zugriff Seiten 473 - 492
      2. Historische Institutionen und Internetressourcen Kein Zugriff Seiten 493 - 496
      3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 497 - 570
      4. Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 571 - 574
      5. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 575 - 578
      6. Personenregister Kein Zugriff Seiten 579 - 592

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