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Monographie Kein Zugriff

Psychologie, Wachstum und Reformfähigkeit

Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Die Institutionen des Arbeitsmarktes, die Sozial- und Steuersysteme stehen angesichts des demographischen Wandels und der Globalisierung unter einem beständigen Reformdruck. Die Politik tut sich schwer damit, Akzeptanz für Reformen zu finden. Ein interdisziplinäres Team aus Ökonomen und Psychologen befasst sich in dieser Studie mit den möglichen Ursachen des Reformstaus. Dabei kommen auch Erklärungsansätze der Behavioral Economics zur Anwendung, bei denen die Annahme der strengen Rationalität aufgegeben wird.

In einer Vielzahl von Experimenten, Länderfallstudien und ökonometrischen Untersuchungen wird nachgewiesen, dass aus der Verhaltensökonomie bekannte Phänomene von Relevanz zur Erklärung von Reformwiderständen sind. Darüber hinaus deuten die empirischen Einsichten aber auch auf Ansatzpunkte für Bemühungen zur Verbesserung der Reformakzeptanz. So wirken die Wahrnehmung der Unvermeidbarkeit einer Reform und eine höhere Transparenz der mit dem Status quo verbundenen Kosten akzeptanzfördernd. Außerdem können Reformexperimente bei der Überwindung des Reformstaus helfen, weil diese Reformgewinnern ein Gesicht geben und das Potenzial von Reformen auch aus individueller Perspektive sichtbar machen.

Das Buch richtet sich an alle, die sich für Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik in Wissenschaft und Politik interessieren.

Die Autoren sind ausgewiesene Wissenschaftler aus den Bereichen der empirischen Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftspsychologie.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3551-1
ISBN-Online
978-3-8452-0882-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
ZEW Wirtschaftsanalysen - Schriftenreihe des ZEW
Band
88
Sprache
Deutsch
Seiten
239
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 18
    Autor:innen:
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 19 - 22
    Autor:innen:
    1. Einführung Kein Zugriff Seiten 23 - 26
      Autor:innen:
      1. Grundzüge der Prospekttheorie von Kahneman und Tversky Kein Zugriff Seiten 26 - 27
        Autor:innen:
      2. Das Problem der Verlustaversion inklusive Framing-Effekte Kein Zugriff Seiten 27 - 28
        Autor:innen:
      3. Status quo Bias Kein Zugriff Seiten 28 - 29
        Autor:innen:
      4. Anomalien im intertemporalen Entscheidungskalkül Kein Zugriff Seiten 29 - 34
        Autor:innen:
      1. Menschen unterschätzen die eigene Anpassungsfähigkeit Kein Zugriff Seiten 34 - 35
        Autor:innen:
      2. Unterschiede in der Bewertung wirtschaftspolitischer Themen zwischen allgemeiner Öffentlichkeit und „Experten“ Kein Zugriff Seiten 35 - 36
        Autor:innen:
      3. Anonymer Reformgewinner versus bekannte Reformverlierer Kein Zugriff Seiten 36 - 37
        Autor:innen:
      4. Opportunitätskosten versus pekuniäre Kosten Kein Zugriff Seiten 37 - 39
        Autor:innen:
      5. Die Rolle psychologischer Reaktanz Kein Zugriff Seiten 39 - 40
        Autor:innen:
      6. Die Bedeutung kognizierter Kontrolle Kein Zugriff Seiten 40 - 42
        Autor:innen:
      7. Die Rolle der kognitiven Dissonanz Kein Zugriff Seiten 42 - 43
        Autor:innen:
      8. Chancen für Lernprozesse Kein Zugriff Seiten 43 - 45
        Autor:innen:
      9. Einstellungsänderungen: Das Elaboration-Likelihood-Modell Kein Zugriff Seiten 45 - 48
        Autor:innen:
      1. Equity-Theorie Kein Zugriff Seiten 48 - 50
        Autor:innen:
      2. Prozedurale Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 50 - 52
        Autor:innen:
    1. Forschungsmethodische Grundprinzipien der Experimente Kein Zugriff Seiten 53 - 54
      Autor:innen:
    2. Variablen zur Messung des Reformwiderstands und Messinstrumente Kein Zugriff Seiten 54 - 59
      Autor:innen:
    3. Auswertungsvorgehen, statistische Verfahren und Kennwerte Kein Zugriff Seiten 59 - 60
      Autor:innen:
    4. Durchgeführte Experimente im Überblick Kein Zugriff Seiten 60 - 62
      Autor:innen:
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 63 - 64
      Autor:innen:
      1. Literaturübersicht Kein Zugriff Seiten 64 - 69
        Autor:innen:
      2. Deskriptives zur Rolle von Vertrauen in Reformprozessen Kein Zugriff Seiten 69 - 78
        Autor:innen:
      3. Ökonometrische Resultate Kein Zugriff Seiten 78 - 82
        Autor:innen:
      1. Studienreihe zur prozeduralen Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 82 - 83
        Autor:innen:
      2. Experiment 1: Effekte würde- und respektvoller Behandlung auf die Einstellung gegenüber der Einführung von Studiengebühren Kein Zugriff Seiten 83 - 85
        Autor:innen:
      3. Experiment 2: Effekte von Mitsprachemöglichkeit im Rahmen der Reform des Gesundheitssystems und der Einkommensteuer Kein Zugriff Seiten 85 - 87
        Autor:innen:
      4. Experiment 3: Effekte von Mitbestimmungsmöglichkeiten bei der Einführung von Studiengebühren in Deutschland und der Schweiz Kein Zugriff Seiten 87 - 90
        Autor:innen:
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 90 - 92
      Autor:innen:
      1. Fallstudie zur Reformpolitik in Dänemark ab Mitte der 1990er Jahre Kein Zugriff Seiten 93 - 100
        Autor:innen:
      2. Fallstudie zur Reformpolitik in Finnland zu Beginn der 1990er Jahre Kein Zugriff Seiten 100 - 105
        Autor:innen:
      3. Fallstudie zur Reformpolitik in den Niederlanden in den 1980er Jahren Kein Zugriff Seiten 105 - 110
        Autor:innen:
      4. Fallstudie zur Reformpolitik in Schweden zu Beginn der 1990er Jahre Kein Zugriff Seiten 110 - 116
        Autor:innen:
      5. Fallstudie zur Reformpolitik im Vereinigten Königreich in den 1980er Jahren Kein Zugriff Seiten 116 - 119
        Autor:innen:
      6. Zusammenfassung der Ergebnisse der Fallstudien Kein Zugriff Seiten 119 - 121
        Autor:innen:
      1. Untersuchungsansatz Kein Zugriff Seiten 121 - 122
        Autor:innen:
      2. Die verwendeten Daten Kein Zugriff Seiten 122 - 126
        Autor:innen:
      3. Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 126 - 130
        Autor:innen:
      4. Fazit Kein Zugriff Seiten 130 - 132
        Autor:innen:
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 133 - 134
      Autor:innen:
      1. Relevante psychologische Theorien Kein Zugriff Seiten 134 - 135
        Autor:innen:
      2. Die intrinsische Motivation Kein Zugriff Seiten 135 - 136
        Autor:innen:
      3. Gelernte Abhängigkeit Kein Zugriff Seiten 136 - 138
        Autor:innen:
      4. Experimente zur Akzeptanz von Sozialstaatsreformen Kein Zugriff Seiten 138 - 146
        Autor:innen:
      1. Lindbecks Theorie Kein Zugriff Seiten 146 - 148
        Autor:innen:
      2. Wege zur Überprüfung der empirischen Relevanz Kein Zugriff Seiten 148 - 151
        Autor:innen:
      3. Univariate Zusammenhänge Kein Zugriff Seiten 151 - 157
        Autor:innen:
      4. Multivariate Regressionen zur Sozialstaatsmoral Kein Zugriff Seiten 157 - 161
        Autor:innen:
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 161 - 166
      Autor:innen:
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 167 - 168
      Autor:innen:
    2. Relevante empirische und theoretische Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 168 - 170
      Autor:innen:
      1. Studienreihe zur distributiven Gerechtigkeit im Kontext von Steuer- und Abgabereformen Kein Zugriff Seiten 170 - 176
        Autor:innen:
      2. Studienreihe zur Bedeutung von Gewinn- und Verlustfokussierung im Kontext von Steuer- und Abgabereformen Kein Zugriff Seiten 176 - 184
        Autor:innen:
      1. Feldstudie 1: Schaffung von Transparenz Kein Zugriff Seiten 184 - 185
        Autor:innen:
      2. Feldstudie 2: Wahrnehmung des eigenen unmittelbaren Gewinns durch eine Reform Kein Zugriff Seiten 185 - 185
        Autor:innen:
      3. Feldstudie 3: Fairness-Wahrnehmung bei sozialen oder internationalen Vergleichen Kein Zugriff Seiten 185 - 186
        Autor:innen:
      4. Feldstudie 4: Wahrnehmung von erhöhtem Bedarf an Solidarität Kein Zugriff Seiten 186 - 187
        Autor:innen:
      5. Feldstudie 5: Gerechte Verteilung von Wissen um steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten Kein Zugriff Seiten 187 - 188
        Autor:innen:
      6. Feldstudie 6: Einfluss prozeduraler Fairness Kein Zugriff Seiten 188 - 188
        Autor:innen:
    3. Fazit Kein Zugriff Seiten 188 - 192
      Autor:innen:
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 193 - 193
      Autor:innen:
      1. Ansatzpunkte zur Überwindung der Status-quo-Präferenz Kein Zugriff Seiten 193 - 195
        Autor:innen:
      2. Timing von Reformen Kein Zugriff Seiten 195 - 197
        Autor:innen:
      3. Reformsequenzen und Reformpakete Kein Zugriff Seiten 197 - 198
        Autor:innen:
      1. Einsichten der Literatur und der bislang präsentierten Evidenz Kein Zugriff Seiten 198 - 202
        Autor:innen:
      2. Experimentalreihe zu weiteren Aspekten der Kommunikation Kein Zugriff Seiten 202 - 214
        Autor:innen:
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 214 - 218
      Autor:innen:
  3. Ausblick Kein Zugriff Seiten 219 - 220
    Autor:innen:
    1. Schätzresultate zu Tabelle 7 in Kapitel 4 Kein Zugriff Seiten 221 - 226
      Autor:innen:
      1. Variablenliste World Values Survey Kein Zugriff Seiten 226 - 228
        Autor:innen:
      2. Ausgewählte Schätzungen Kein Zugriff Seiten 228 - 232
        Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 233 - 239
    Autor:innen:

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