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Die Hildesheimer Stiftsfehde 1519-1523

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Die Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) war ein Vorbote vielfältiger Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts.Die Hildesheimer Stiftsfehde bezeichnet einen der größten Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts, der hier zeitweise sogar die Auseinandersetzungen um Luthers Lehre überschattete. Lange Zeit als letzte Fehde des Mittelalters bezeichnet, markiert sie den Übergang zu territorialen Auseinandersetzungen der Frühen Neuzeit, gekennzeichnet durch übergreifende Bündnisstrukturen und dynamische Akteursgefüge.Einerseits kam es zu typischen Fehdehandlungen wie dem Niederbrennen von Dörfern und der Belagerung von Städten und Burgen, andererseits aber nur zu wenigen großen Schlachten, darunter besonders der Schlacht bei Soltau im Juni 1519. Die Fehde vollzog sich zunächst im Schatten der Reichspolitik. Dann aber verlagerten sich die Handlungen in Folge von Intrigen, strategischen Überlegungen und politischen Bündnissen an den kaiserlichen Hof – mit für das Hildesheimer Bistum katastrophalen Gebietsverlusten. Für das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel war dies der Beginn eines erfolgreichen Territorialisierungsprozesses. Die unterschiedlichen Beiträge beleuchten den Ablauf, die Akteure, die Hintergründe und Folgen sowie die im Rahmen der Hildesheimer Stiftsfehde angewandten militärischen Techniken und eröffnen damit einen neuen Wissensstand sowohl für die Geschichte weiter Räume Niedersachsens als auch für die Forschung zum Beginn der Frühen Neuzeit im Allgemeinen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2025
Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-8353-5889-8
ISBN-Online
978-3-8353-8862-8
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
327
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einführung: Die Hildesheimer Stiftsfehde Kein Zugriff Seiten 9 - 18
    Autor:innen:
  3. Die Hildesheimer Stiftsfehde 1519-1523 im Überblick. Akteure und Verlauf Kein Zugriff Seiten 19 - 44
    Autor:innen:
  4. Der Quedlinburger Rezess als Vertrag. Formalia, Festlegungen, Sprache, Überlieferung Kein Zugriff Seiten 45 - 58
    Autor:innen:
  5. Hildesheimer Domkapitulare und Bischof Johann – nicht nur – während der Stiftsfehde Kein Zugriff Seiten 59 - 90
    Autor:innen:
  6. Der verstrickte Bruder. Gefangenschaft und Handlungsraum in einem adligen Bruderzwist Kein Zugriff Seiten 91 - 106
    Autor:innen:
  7. Schaumburgische Perspektiven: die Grafen, der Adel und die Historiografie Kein Zugriff Seiten 107 - 118
    Autor:innen:
  8. Die Position der Stadt Hildesheim während der Hildesheimer Stiftsfehde Kein Zugriff Seiten 119 - 138
    Autor:innen:
  9. Geleitwesen im Kontext von Fehden im Reich des frühen 16. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 139 - 154
    Autor:innen:
  10. Vakanter Thron, riskanter Krieg. Die sogenannte »Hildesheimer Stiftsfehde« und der Braunschweig-Lüneburgische Krieg vom 18. April bis zum 28. Juni 1519 Kein Zugriff Seiten 155 - 224
    Autor:innen:
  11. Friedensschlüsse im Reich des ausgehenden 15. / frühen 16. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 225 - 252
    Autor:innen:
  12. Der Notwehr-Komplex in der Hildesheimer Stiftsfehde. Eine Annäherung aus Sicht der Historischen Sicherheitsforschung Kein Zugriff Seiten 253 - 278
    Autor:innen:
  13. Von Schulden und Beden. Die Kosten und wirtschaftlichen Folgen der Hildesheimer Stiftsfehde Kein Zugriff Seiten 279 - 296
    Autor:innen:
  14. Der alltägliche Krieg. Eine Gewaltgeschichte der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) Kein Zugriff Seiten 297 - 320
    Autor:innen:
  15. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 321 - 326
  16. Ortsregister Kein Zugriff Seiten 327 - 327

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